Allgemeine Informationsmittel
Begleitende Informationen
Dozent: Prof. Dr. Hermann Rösch
erarbeitet unter Mitarbeit von
Sonja Härkönen
Stand: Gesamtkonzeption: August
2001
Objektbezogen:
vgl. jeweiligen Bearbeitungsvermerk
| 13.
Allgemein-Enzyklopädien 13.1. Allgemeines 13.1.1. Historische Entwicklung der Enzyklopädie |
| Stand: August 2001 |
Historische Entwicklung der Enzyklopädie:
- enkyklios paidaia = griech., Bildungskreis, allgemeine
Bildung
- beanspruchten ursprünglich, das gesamte
menschliche Wissen im systematischen Zusammenhang präsentieren
zu können
- alle Zweige
des Wissens in übersichtlicher Form (damals auch einfacher, da Wissensmenge
vergleichbar
übersichtlich)
- waren daher auch systematisch
angelegt (Plinius)
- Typus des allgemeines
Nachschlagewerkes, schon in Antike ausgebildet, bleibt vom Typus unverändert bis
ins 17. Jahrhundert
*
70 n. Chr. Plinius: "Historia naturalis"
- größtes Sammelwerk der Antike
- bis ins späte Mittelalter verbreitet
- systematische Anlage
* 1649
Alsted, J.H.: "Scientiarum omnium encyclopaedia"
- letzte lateinische
Enzyklopädie
- systematische
Anlage
- ideologische Grundlage des Urtypus
Enzyklopädie:
* Vielfalt des
Wissens in seinen inneren Zusammenhang bringen
* geht von kohärentem Weltentwurf
aus
* innere Logik als
Gliederungsprinzip
- typologische
Elemente:
* von einem
Verfasser erstellt (Universalgelehrter)
* kompilatorische Werke
* systematische Anlage
*
in gelehrten Sprachen verfaßt (Latein)
* keine biographischen Artikel und Abbildungen
-
Änderung im 18. Jahrhundert, dem "enzyklopädischen"
Zeitalter:
* verstärkte
Versuche, das gesamte Menschheitswissen in einen Wissenskreis zu bringen
("Enzyklopädisten")
* der
gewaltige Aufschwung der Wissenschaften und der stetig wachsende Umfang des
Wissens machen aber
angestrebte Einheitlichkeit, die Darstellung im System, immer
unpraktikabler
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.1.2. Typus Enzyklopädie seit dem 18. Jahrhundert |
| Stand: August 2001 |
Neuer Typus der Enzyklopädie entsteht im 18.
Jahrhundert:
- nicht mehr von nur einem Verfasser
erstellt
- biographische Artikel
-
Illustrationen
- alphabetische Anlage nach
Schlagwörtern
* Übergang zu
lexikalischen Form, der besseren Übersichtlichkeit halber
* die ganze Welt des Wissens zerschlagen in das
formale System von 24 Buchstaben
* Ursache: kein Mensch war mehr dazu in der Lage, fachfremde Gegenstände
systematisch zu suchen
- Adressat ursprünglich (bis zum
18. Jh.): der Gelehrte
Eigenschaften des Typus Enzyklopädie:
-
Nachschlagewerk allgemeinster Art
- spiegelt den
zeitgenössischen Wissensstand
*
auf allen Sachgebieten
* in
überschaubarer Form
- enthält Informationen
zu
*
Sachen
*
Personen
*
Räumen
*
Epochen
- fachliche, räumliche oder inhaltliche Grenzen
werden nicht gesetzt
- trotz des Bemühens um Universalität
und Internationalität ist in der Regel (auch aus ökonomischen
Gründen)
ein Sprach- oder
Kulturkreisschwerpunkt eindeutig erkennbar
-
wissenschaftliches Niveau und fachlich fundierte Darstellung wird
angestrebt
* bis zu 2.000
Spezialisten als Mitarbeiter großer Werke ausgewiesen
-
Wissenspräsentation alphabetisch nach weiten Schlagwörtern (meist fälschlich
"Stichwörter" genannt)
*
Gegenstand wird dadurch in größere Zusammenhänge gestellt
* kontroverse Standpunkte werden
referiert
- entsprechend umfangreiche
Artikel
* Artikel sind meist
signiert
* teilweise noch durch
besondere Register erschlossen
- in der Regel wird
weiterführende Literatur angegeben, oft sogar bibliographisch unselbständige
Titel
- Grund dafür ist auch, daß
Artikel
* nur ersten Einstieg
bieten können
* keine
erschöpfende Auskunft bieten
- Gesamtzahl der Artikel
bleibt vergleichsweise niedrig (50-60.000)
- Komplexität
der Artikel verlangt ergänzende Erschließung durch ein
Schlagwortregister
* Grund:
engere Sachbegriffe und weniger bedeutende Personen erhalten keine eigenen
Artikel
Funktion der Enzyklopädie:
- sachliche
Auskunft
- bibliographische
Information
- biographisches
Nachschlagewerk
- teilweise auch: Worterklärungen (Larousse)
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.1.3. Typus Konversationslexikon, Lexikon |
| Stand: Dezember 2001 |
Typus des Lexikons
(Konversationslexikons):
- entsteht im 18.
Jahrhundert
- Lexis = griech., Wort
- Popularisierung der Wissenschaften
- Fortschritte in der
schulischen Bildung
- Zweck des Konversationslexikons, der
Urform der Lexika, war es, gerade soviel Wissen zu vermitteln, wie
zu einer gebildeten Unterhaltung notwendig
ist
- Adressat ursprünglich (18.
Jh.):
* der gebildete
Laie
* das sich konstituierende
gebildete Bürgertum
- im 19. Jh. wurde
"Konversationslexikon" die übliche, heute veraltete Bezeichnung für eine
alphabetisch gegliederte
Enzyklopädie
- erstes Werk in
Deutschland:
* "Reales Staats-
und Zeitungslexicon". Hrsg. Johann Hübner. Leipzig 1704.
- Titel besteht aus
mehr als 100 Wörtern, darunter erstmals die Bezeichnung "Konversation" (in der
Bedeutung von
"gebildete Unterhaltung") im Zusammenhang mit
einem Lexikon
- Titel in späterer Auflage um
1720:
* Reales Staats-,
Zeitungs- und Conversationslexikon. Herausgegeben von dem als
Schulschriftsteller bekannten
Lehrer Johannes Hübner (* Türchau [bei Zittau] 1668, † Hamburg
1731)
- von diesem langlebigen Lexikon (31. [= letzte] Aufl.,
Leipzig 1824 - 1828) nahm die Entwicklung des
Konversationslexikons in
Deutschland ihren Ausgang
- heute nur noch von historischer
Bedeutung
- as erste Lexikon, bei dem die Bezeichnung
"Konversationslexikon" als selbständiges Titelwort erscheint, ist
das
* "Conversationslexikon mit
vorzüglicher Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeiten"
- herausgegeben von dem
Leipziger Privatgelehrten Renatus Gotthelf Löbel (* 1767, †
1799)
und dem Advokaten Christian Wilhelm Franke, 6
Bde., Leipzig 1796 - 1808 (Bd. 6 unvollständig)
- mit diesem 1808 von
Friedrich Arnold Brockhaus aufgekauften und in den folgenden Jahren vollständig
umgearbeiteten
Lexikon wurde das Fundament des 1805 in Amsterdam
als Verlagsbuchhandlung gegründeten Verlages
F.A. Brockhaus
gelegt
Eigenschaften des Typus Lexikon:
- Wissen
in komprimierter Form
- punktueller Zugriff über enge
Schlagwörter
- kurze unsignierte
Artikel
- Anzahl der Artikel deutlich größer als in
Enzyklopädie (200-300.000)
- Schlagwörter von vornherein
alphabetisch angeordnet
- Die Zusammenhänge nicht über
Register sondern über Verweise hergestellt
-
bibliographische Angaben fehlen oft
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.1.4. Gegenwärtiger Trend: Enzyklopädisches Lexikon |
| Stand: August 2001 |
Enzyklopädisches Lexikon:
- Grenzen
zwischen Enzyklopädie und Lexikon verwischen (seit 19./20.
Jahrhundert)
- der Trend geht allerdings dahin,
umfangreichere Werke als Enzyklopädie zu bezeichnen
(Beispiele:
Brockhaus
Enzyklopädie, Meyers
enzyklopädisches Lexikon, jeweils über 20 Bände)
-
immer noch Unterscheidungskriterium: Anzahl der Schlagwörter (bzw. weites oder
enges Schlagwort)
- ergänzende Erschließung durch Register
bei Enzyklopädien
- dominierender Typ heute:
enzyklopädisches Lexikon
*
Unterschied zum Wörterbuch:
- Wörterbuch liefert ausschließlich
Definitionen
- in Enzyklopädie überwiegen hingegen die
sachlich-inhaltlichen Erläuterungen
- Enzyklopädie und Lexikon geben
darüber hinaus interpretatorische Informationen, d.h.
* Hinweise auf räumliche und zeitliche
Bezüge,
* Begründungen oder
* Erläuterungen der Art und
Weise
- dem dienen auch die im Wörterbuch fehlenden
Zusatzinformationen, die in
*
bibliographischen Angaben,
* graphischen
Darstellungen (Tabellen, Übersichten),
*
Abbildungen,
* Plänen und Karten
zusätzlich geliefert werden
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.1.5. Aktualisierung von Allgemein-Enzyklopädien |
| Stand: August 2001 |
Aktualisierung von
Allgemein-Enzyklopädien:
- renommierte
Enzyklopädien und Lexika legen großen Wert auf regelmäßige
Aktualisierung
- kommerzielles Interesse: Spagat zwischen
"Generationenwerk und Aktualität"
- zu diesem Zweck
werden
* in größeren
Zeitabständen Neuausgaben (10-20 Jahre)
* in den Zwischenphasen Supplementbände (Problem: mehrere
Alphabete; kein Hinweis vom Hauptwerk
auf Nachtrag)
- entweder als Nachtragsbände (Brockhaus)
- oder als Jahrbücher
(Meyers,
Collier)
* teilrevidierte Neuausgaben
angeboten
- einzelne Bände/Teile eines Bandes (einzelne Schlagwörter)
werden aktualisiert
* nur bei gut
eingeführten Werken lohnend (Britannica,
Collier;
Encyclopedia
Americana: Annual revision)
*
Problem: Unterschiedlicher Berichtsstand der einzelnen Bände,
Schlagwörter
- das Problem der Aktualisierung ist bei
elektronisch vorliegenden Enzyklopädien und Lexika elegant
lösbar
* aktualisierte
Grundwerke auf CD-ROM lassen sich ungleich leichter und kostengünstiger
reproduzieren
und
vertreiben als die parallelen Printausgaben
* regelmäßiges Update wird für Abonnenten zum Teil über das
Internet angeboten
- die bisher auf dem Markt verfügbaren
elektronischen Enzyklopädien haben die multimedialen
Möglichkeiten
erst spärlich in die Praxis
umgesetzt
- Produkte, welche diese Potenzen voll
ausschöpfen, stehen noch aus (Multimedia)
Entwicklung der Auflagenproduktion:
-
Enzyklopädie ursprünglich Kumulation des Wissens für eine
Generation
- Bearbeitungszeit einer
Auflage:
* Zedler
18 Jahre (1732-1750)
* Brockhaus
20. Aufl. 30 Monate (1996-1999)
- exponentielles Wachstum
des Wissens führt nicht zu einer Verringerung des Produktionsrhytmus (3 Jahre
Abstand zu vorheriger Auflage Brockhaus 20.
Aufl.) und der Produktionszeitzeit (30 Monate)
- bei
Erscheinen ist ein Band in vielen wichtigen wissenschaftlichen und technischen
Details bereits überholt
(vgl.
Computer-Technik, Internet)
- Wissen vermehrt und
verändert sich schneller als Lexikographen arbeiten können
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.2. Historische Allgemein-Enzyklopädien |
| Stand: August 2001 |
Zedler
Großes
vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschaften und Künste welche bißhero
durch menschlichen Verstand und Witz erfunden und verbessert worden... Leipzig:
Zedler 1732-1754.
Grundwerk: Bd. 1-64 (A-Z. 1732-1750).
Supplement: Bd.
1-4 (A-Caq. 1751-1754).
Nachdruck: 1961-1964.
Nachdruck: 2000 (Graz:
Akademische Druck und Verlagsanstalt).
Digital faksimiliert: http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler
Konzeption:
enzyklopädisches
Lexikon
Inhalt:
Lexikonartikel mit bibliographischen Angaben, keine
Abbildungen
Anlage:
Alphabet enger Schlagwörter; kein
Register
Berichtszeit:
1732
Grundwerk
Umfang:
700.000 Einträge (Grundwerk) 100.000 (Suppl.); 67.000
Seiten
Aktualisierung:
Supplemente (abgebrochen)
Besonderheiten:
-
größtes bis dahin im Abendland erschienenes Lexikon
-
ursprünglich auf nur 8 Bände geplant
- "Monument barocker
Gelehrsamkeit": gigantische Anhäufung von vor allem historischen,
genealogischen,
biographischen,
bibliographischen und geographischen Daten
- redaktionelle
Leitung ab Bd. 19 1739 (M) bei dem Aufklärer Carl Günther Ludovici, "Professor
der Weltweisheit"
in
Halle
- "Zedler" wurde unter Ludovicis Herausgeberschaft
wesentlich gründlicher und damit auch ausführlicher
-
Ludovici wollte deshalb durch geplante 8 Supplement-Bände die ersten 18 Bände
auf das Niveau der von ihm
verantworteten
Bände 19 bis 64 bringen
- nach 4 Supplement-Bänden 1751
und 1754 wurde das Unternehmen Zedler endgültig
eingestellt
- wird zitiert nach dem Verleger Johann
Heinrich Zedler
- erste Enzyklopädie, an der ein ganzer
Stab von Fachgelehrten, u.a. Johann Christoph Gottsched, mitgearbeitet
hatte,
was dann bei traditionsreichen
Lexikonverlagen Brauch wurde
- enthält viele Biographien
längst vergessener Persönlichkeiten; im Grundwerk nur verstorbene in den
Supplementen
auch lebende Personen (als erste
Enzyklopädie)
- bibliographische Angaben stark verkürzt
bis verstümmelt
- wissenschaftslateinische Terminologie
vollständig vertreten, oft aber nur mit bloßen Worterklärungen
versehen
(Charakter des
Wörterbuchs)
- als Mikrofiche
lieferbar
- von BSB München mit Unterstützung der DFG
digitalisiert (68.000 Seiten als digitales Faksimile, Lemmata
als
Volltext
recherchierbar
- aus der Projektbeschreibung: "Für das
Zedler'sche Universallexikon soll im Projekt ein Such-Einstieg über
alle
Begriffe, zu denen Artikel vorliegen mit
Verlinkung zur jeweiligen Lexikon-Seite im Graphikformat (Image)
realisiert werden. Eine Volltexterfassung der insgesamt
68.000 eng bedruckten Seiten ist dagegen nicht
leistbar."
Ersch/Gruber
Allgemeine
Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge von genannten
Schriftstellern bearbeitet. Hrsg. Johann Samuel Ersch und Johann Gottfried
Gruber. 167 Bde. Leipzig 1818-1889.
Section 1: A-G. (Bd. 1-99).
Section 2:
H-Ligatur (Bd. 1-43).
Section 3: O-Phyxios (Bd. 1-25).
Neudruck
1969ff.
Erscheinungsweise:
abgebrochenes
Grundwerk
Konzeption:
Enzyklopädie, Handbuch und
Lexikon
Inhalt:
Enzyklopädie-Artikel und
Lexikon-Artikel
Anlage:
Alphabet weiter und enger
Schlagwörter
Berichtszeit:
1817, anschließend gleitend bis
1888
Umfang:
nicht vergleichbar
Besonderheiten:
- Alphabet
wurde dreigeteilt in Sectionen, die gleichzeitig begonnen
wurden
- unvollendet: Lücken Li-N und Pi-Z (knappe Hälfte
des Alphabets fehlt)
- größtes lexikographisches
Unternehmen des 19. Jahrhunderts
- hohes
wissenschaftliches Niveau
- Artikel von extrem
unterschiedlichem Umfang:
*
Artikel Griechenland umfaßt allein 8 Bände des Werkes
* bietet den Stoff in rein systematischer
Anordnung
- 1831 erwirbt Brockhaus den Ersch/Gruber, muss
das Mammutunternehmen aber 1890 einstellen
- Gründe für
das Scheitern:
* Beschleunigung
des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns führt zu mangelnder Aktualität der
Bände bei
Erscheinen
* Werk ist
unerschwinglich
*
enzyklopädische Konzeption in Reinform ist nicht mehr
praktikabel
- 1996 bei Saur als Mikroficheedition
erschienen (310 Fiche, 4.480 €)
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.3. Gedruckte
Allgemein-Enzyklopädien und Lexika 13.3.1. Gedruckte Allgemein-Enzyklopädien und Lexika in Deutschland |
| Stand: Dezember 2001 |
Zur Marktlage in Deutschland (vgl. Test, 11/98, S.
89):
- im Angebot sind ca. 20 gedruckte
Universallexika/Enzyklopädien der unterschiedlichen
Preisklassen
* vom einbändigen
Paperback für 20 DM bis zur 24 bändigen Enzyklopädie für 5.000
DM
- aber die Vielfalt täuscht:
* im Segment bis 1.000 DM kommen von 14 allein 10
Titel aus demselben Verlag: Duden, Brockhaus, Meyers
entstammen
einem Hause
* oft identische Textfassung in zwei bis drei verschieden aufgemachten
Lexika werden zu stark unterschiedlichen Preisen
verkauft:
-
weitgehend textgleich:
*
Brockhaus in 3 Bänden (2. Aufl. 1995), 249.- DM
Meyers Taschenlexikon in 12
Bänden (1996), 49.90 DM
Duden Das Neue Lexikon in 10 Bänden (3. Aufl.
1996)
* Brockhaus in 15 Bänden
(1997)
Meyers
Großes Taschenlexikon in 24 Bänden (6. Aufl. 1998)
* Duden-Lexikon von A-Z (5. Aufl.
1997)
Meyers
Taschenlexikon in einem Band (3. Aufl. 1997)
* dtv-Lexikon (5. Aufl. 1997) basiert auf älteren
Brockhaustexten
- eigenständige Lexikaverlage, die in
Deutschland gedruckte Lexika publizieren, sind nur noch (von Bertelsmann
und
seinem Club-Lexikon, das eine
Lizenzausgabe des Verlagshauses Stuttgart ist, abgesehen):
* Bibliographisches Institut (inkl. Brockhaus, Meyers
und Duden)
*
Harenberg
* Knaur
Beispiel für Mittelklasse:
Meyers Taschenlexikon
Meyers Großes Taschenlexikon
in 25 Bänden plus CD-ROM (7. Aufl.
1999).
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Lexikon
Anlage:
Alphabet deutscher
Schlagwörter
Berichtszeit:
1999
Umfang:
150.000 Stichwörter, 5000 Abbildungen, 10.000 Literaturangaben,
300
Tabellen,
500 Karten, 8.000
Seiten
Preis:
258.- DM
Besonderheiten:
- "ideal für Schule,
Universität und Beruf" (Verlagswerbung)
- mit CD-ROM, die
kompletten Text sowie 450 Porträts enthält (Hybridpublikation)
Meyer, 9. Aufl.
Meyers
Enzyklopädisches Lexikon in 25 Bänden. 9. Aufl. Mannheim, Wien, Zürich:
Bibliographisches Institut
1971-1979.
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes Grundwerk mit
Supplementen
Konzeption:
Lexikon, mit einigen enzyklopädischen Artikeln (ca. 100
"Sonderbeiträge")
Anlage:
Alphabet deutscher
Schlagwörter
Berichtszeit:
1970 im Grundwerk, anschließend
gleitend
Umfang:
250.000 Artikel im Grundwerk, davon 40.000 Personenschlagwörter; 60.000
Namen
im
Personenregister
Besonderheiten:
- erste und
letzte vollständig erschienene Neuauflage des Meyer nach dem 2.
Weltkrieg
- hoher Anteil an Abkürzungsauflösungen und
reinen Worterklärungen (Wörterbuchfunktion)
- Grundwerk
enthält sog. Sonderbeiträge prominenter Autoren zwischen Lexikonartikeln
(enzyklopädische
Einsprengsel)
- reichhaltige bibliographische
Angaben (knapp, aber verläßlich)
- neben Grundwerk
erschienen 1979-1981: Bd. 26 Nachträge, Bd. 27 Weltaltlas, Bd. 28
Personenregister,
Bd. 29 Bildwörterbuch
Deutsch-Französisch-Englisch, Bd. 30-32 Deutsches
Wörterbuch
- Aktualisierung von 1974-1983 durch Jahrbuch
"Meyers enzyklopädisches Lexikon. Jahrbuch.
Mannheim, 1974-1983"
Brockhaus, 20.
Aufl.
Brockhaus, Die Enzyklopädie, in 24 Bänden. 20. Aufl.
Leipzig, Mannheim: Brockhaus
1996-1999.
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Lexikon, mit 260 enzyklopädischen Artikeln
("Schlüsselbegriffe")
Anlage:
Alphabet deutscher
Schlagwörter
Berichtszeit:
1996/1998
gleitend
Umfang:
260.000 Artikel, 35.000 Abbildungen, Karten und Tabellen; 17.500
Seiten
Preis:
2796,00 € [D]; 2875,20 € [A]; 4824,00 sFr
(2002)
Besonderheiten:
- nur geringer Abstand
zur 19. Aufl. (24 Bde. 1987-1994)
- Gründe
dafür:
* große politische
Veränderungen der letzten 10 Jahre
* wirtschaftliche und rasante technische
Fortschritte
* Epochenbilanz am
Ende eines ereignisreichen Jahrhunderts
- überarbeitet
oder neu sind 20% der Lemmata (Verlagsangabe)
-
Bearbeiter: 40 Redakteure und 1350 wissenschaftliche
Mitarbeiter
- Bearbeitungszeit: 30
Monate
- ca. 10 Schlüsselbegriffe pro Band, insg. 250
("Abfallwirtschaft")
* in 19.
Aufl. Schlüsselbegriff "Alternativkultur" in 20. Aufl. gekürzt und
Normalartikel, desgl.
"Leistungsgesellschaft"
* in 20. Aufl. neuer Schlüsselbegriff
"Informationsgesellschaft"
- Erscheinungszeitraum
beschleunigt: 3 Jahre gegenüber 8 Jahren bei der 19.
Auflage
- Aktualisierung durch Jahrbücher mit drei Teilen
und zwei Registern:
*
Einleitungsessay von prominenter Person (1994: Jens Reich)
* tägliche Chronik
* Lexikon mit Alphabet der Schlagwörter
* Personenregister
* Register der verstorbenen Personen
(Nekrolog)
- 2001: ca. 400 Abbildungen, Umfang: 384 S.,
Preis: 56.- €
* 40 S.
Weltchronik
* 600
Lexikonartikel
* 12 Sonderseiten
11. September 2001
* 17 Essays
zu besonders wichtigen Themen (1999; 2001?)
- für
1993-1999 Jahrbuchsammelregister, mit kumulierter Chronik
1990-1999
- Verlag will durch Alphabet fragmentiertes
Wissen in lesbaren Zusammenhang bringen: "Brockhaus, Die
Bibliothek"
in 5
Abteilungen:
(1) Weltgeschichte:
6 Bde.
(2) Kunst und Kultur: 6
Bde.
(3) Mensch, Natur, Technik:
6 Bde.
(4) Grzimeks Enzyklopädie
der Säugetiere.
(5) Länder und
Städte: 6 Bde.
* jedoch eher als
verlegerischer Trick anzusehen, denn als enzyklopädische Aufbereitung des
Lexikon:
keine
Verweisungen oder sonstigen Verbindungen zwischen "Enzyklopädie" und
"Bibliothek"
- Ergänzungsbände
25-30:
Bd. 25: Bildwörterbuch
Deutsch-Englisch-Französisch
* identisch mit Bd. 31 der 19.
Aufl.
*
384 Bildtafeln mit Darstellung der Begriffe im thematischen
Zusammenhang
* alphabetische Begriffsregister in jeder der drei
Sprachen
Bd. 26: Wörterbuch
Englisch-Deutsch/Deutsch-Englisch
Bd. 27: Zitate und Redewendungen
* identisch mit Bd. 32 der 19.
Auflage
* 15.000 Eintragungen, 200
Abb.
*
geläufige klassische und moderne Zitate und feste
Redewendungen
* Ursprung, Herkunft, Verwendung und
Bedeutung
Bd. 28-30: Deutsches
Wörterbuch in drei Bänden
* 200.000 Stichwörter mit 90.000 Belegen der
Duden-Sprachkartei
* Herkunft, Aussprache und
Verwendung
- 20., überarbeitete und aktualisierte Auflage
2001 als Studien- und Taschenbuchausgabe:
999,90 € [D]; 1028,00 € [A]; 1720,00 sFr
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.3.2. Gedruckte Allgemein-Enzyklopädien und Lexika des Auslandes (Auswahl) |
| Stand: Juni 2003 |
La Grande encyclopédie/
GE-Larousse
La Grande encyclopédie. Paris: Larousse 20 Bde.
1971-1978.
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes Grundwerk mit Supplementen alle 4-5
Jahre
Konzeption:
Enzyklopädie
Anlage:
Alphabet der Schlagwörter, Register mit 400.000
Eintragungen
Berichtszeit:
1971
Umfang:
8.000 Artikel
Encyclopaedia
universalis
Encyclopaedia universalis. 3. Aufl. 30 Bde. Paris:
Encyclopaedia Universalis,
1990.
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Enzyklopädie und
Lexikon
Anlage:
Alphabet der
Schlagwörter
Berichtszeit:
1990
Umfang:
10.000 Artikel, 177 Essays
Besonderheiten:
-
zuerst 1968-1975 in 20 Bänden
- im Aufbau ähnlich wie Britannica
dreigeteilt:
* Corpus Vol. 1-23:
Enzyklopädie mit wenigen weiten Schlagwörtern (Macropaedia), 10.000
Artikel
* Symposium Vol. 24-26:
Essays über wichtige weltweite Entwicklungen (Propaedia), 177
Essays
* Index Vol. 27-30: viele
enge Schlagwörter (Micropaedia) 25.000 Kurzeinträge mit Verweisungen auf
Corpus
- Aktualisierung "Universalis. La politique, les
connaissances, la culture en ...."
* erscheint jährlich
* enthält längere Sachbeiträge, Chronologie, biographische Porträts
und kumulierendes Register
Britannica
The new
Encyclopaedia Britannica. 30 Bde. 15. ed. Chicago 1974. Neuausgabe 32 Bde. 1985
- (2002).
Micropaedia: 1-12.
Macropaedia: 13-29.
Propaedia: ungezählte
Sonderbände.
Index:
1-2.
Erscheinungsweise:
jährlich teilrevidierte
Neuausgabe
Konzeption:
Kombination von Enzyklopädie (Macropaedia mit weiten Schlagwörtern) und
Lexikon
(Micropaedia
mit engen Schlagwörtern); systematische Anordnung in
Propaedia
Anlage:
Alphabet der Schlagwörter (Macro- und Micropaedia); systematisch (Propaedia);
Indexband
erst
seit
1985
Berichtszeit:
-1973, später je nach Ausgabe und Berichtsstand des Bandes
gleitend
Umfang:
* Micropaedia 100.000 Lexikon-Artikel (1974), 65.000
(1994)
*
Macropaedia 4.200 enzyklopäd. Artikel (1974), 672
(1994)
*
Propaedia 15.000 Systemstellen
(1985)
*
insges. 44 Mill. Wörter, 25.000 Abbildungen
(1994)
Preis:
1.780.- € (2002)
Besonderheiten:
- ca. 5.000
Mitarbeiter, davon 50% aus USA und 25% aus UK
-
Micropaedia (2002 bezeichnet als: Ready
Reference):
* kurze
Lexikon-Artikel (max. 750 Wörter, im Schnitt ca. 275-300
Wörter)
* 33% Personenartikel,
häufig mit Bibliographie
*
knappe bibliographische Angaben
* dient der schnellen, punktuellen Auskunft
* verweist auf Macropaedia
-
Macropaedia (2002 bezeichnet als: Knowledge in
Depth):
* Typ der alten
Britannica bis zur 14. Aufl.
*
ausführliche enzyklopädische Artikel (min. 30 S., bis zu 300 S.); weite
Schlagwörter, Länderartikel,
100 Biographien
* hohes wissenschaftliches Niveau
* ausführliche bibliographische Angaben, teils mit
Annotationen
* dient der
umfassenden Information
- Propaedia (2002
bezeichnet als: Outline of Knowledge):
* leistet eine feinsystematische Erschließung aller
Macropaedia-Artikel
* verweist
seit 1985 auch auf Micropaedia
-
Index:
* erschließt
Micro- und Macropaedia nach Schlagwörtern
* bietet 230.000 Suchbegriffe, mit Querverweisen insgesamt 700.000
Sucheinstiege
- Revisionsgrad
1994:
* Micropaedia 2.600
neue/bearb. Artikel von 65.000: 4,2%
* Macropaedia 28 neue/bearb. Artikel von 672: 4,0%
-
2002 neue Printauflage nach vorheriger Einstellung von
Druckausgaben:
* 8.000
überarbeitete Lemmata
* 350
absolut neue Artikel
* 380 neue
Abbildungen
* 126 neue
Karten
* 100 neue
Autoren
-
Umfang
2003 (32 Bde., 1.580 €):
*
65.000
Artikel
*
44
Millionen Wörter
*
24.000 Abbildungen
* 4357
Beiträge („contributions“)
- Aktualisierung:
* Britannica Book of the year ...seit
1938
* aufgeteilt in fünf
Sektionen:
1) aktueller Essay
2) Jahreschronik
3) Hauptteil "The year in
review", nach Themenkreisen
4) Britannica Update mit ausgewählten
neuen Macropaedia Artikeln
5) World data, aktuelle länderspezifische Statistiken
Encyclopedia
Americana
The Encyclopedia Americana. 30 Vols. Danbury, Conn.:
Grolier.
Erscheinungsweise:
jährlich teilrevidierte
Neuausgabe
Konzeption:
enzyklopädisches
Lexikon
Anlage:
Alphabet der weiten Schlagwörter; Register (Vol. 30) mit 350.000
Sucheinstiegen
Berichtszeit:
jeweils bis zum
Bearbeitungsjahr
Umfang:
45.000 Artikel, 23.000 Illustrationen, 1.200 Karten
(2000)
Besonderheiten:
- mehr als 6.000
Mitarbeiter
- 40% der 52.000 Artikel gelten
Personen
- Artikel sind namentlich
gezeichnet
- Schwerpunkte: Nordamerika,
Naturwissenschaften und Technik
- 1. Ausgabe:
1830
- seit 1935 jährlich als teilrevidierte
Neuausgabe
Collier
Collier's
encyclopedia. With bibliography and index. 24 Vols. New York:
Collier.
Erscheinungsweise:
jährlich teilrevidierte
Neuausgabe
Konzeption:
enzyklopädisches
Lexikon
Anlage:
Alphabet der weiten Schlagwörter; Register (Vol. 24) mit 400.000
Sucheinstiegen
Berichtszeit:
jeweils bis zum
Bearbeitungsjahr
Umfang:
25.000 Artikel
Besonderheiten:
- ca. 5.000
Mitarbeiter
- 1994 gegenüber Vorjahr ca.7 % der Artikel
bearbeitet
- Artikel sind meist namentlich
gezeichnet
- Bibliographie verzeichnet 11.500 Titel
(1994)
- Aktualisierung: Collier's international
yearbook
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.4. Digitale
Allgemein-Enzyklopädien und Lexika 13.4.1. Allgemeines |
| Stand: August 2001 |
Vorteile digitaler Enzyklopädien:
-
tiefere Erschließung des Ausgangsmaterials durch
* Volltextrecherche (Stichwort)
* eigene Suchtechniken:
- Boolesche
Operatoren
- Trunkierung (Rechts-, Links-, Binnentrunkierung oder
Maskierung)
- Arithmetische Operatoren: Eingrenzung der Suche auf
Zahlenbereiche (z.B. Jahre)
- Abstandsoperatoren: Abstand bzw.
gemeinsames Vorhandensein zweier Suchbegriffe
- Proximity-Operatoren: in der Nähe
von
- Wort- und Phraseninvertierung
(Mehrwortverbindungen)
*
Suchmöglichkeit in Listen z.B.
- zur Disambiguierung von
Mehrdeutigkeiten
- zum alphabetischen Aufblättern der
Artikelüberschriften
*
Timeline
- Ereignisse aus unterschiedlichen Gebieten auf einer
gemeinsamen Zeitachse
- systematische Strukturierung des
Materials ("Wissenshierarchie") bringt den enzyklopädischen Charakter
wieder
zur Geltung
-
interne Verknüpfung der Materials über Hyperlinks (Komfortable
Verweisungsfunktion)
- Aktualitätsgewinn
durch
* schnelleren
Erscheinungsrhythmus der vollständigen Gesamtwerke
* geringeren Abstand zwischen Redaktionsschluß und
Erscheinen
* einheitlichen
Berichtsstand für Gesamtwerk (nur idealtypisch)
* kontinuierliche Updates aus dem
WWW
- Anreicherung des
Ausgangsmaterials
* Vernetzung
des Grundmaterials über Weblinks mit Internet-Ressourcen
-
multimediale Synergien
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.4.2. Digitale Allgemein-Enzyklopädien und Lexika in Deutschland |
| Stand: Dezember 2003 |
Discovery
Bertelsmann
Discovery '99: das große Universallexikon auf CD-ROM. München: Bertelsmann
1998.
1999 unter dem Titel: Das große Bertelsmann Lexikon 2000-(2002).
6
CD-ROMs oder 1
DVD.
Quellen:
Bertelsmann Universallexikon in 20
Bänden
Erscheinungsweise:
jährlich, Aktualisierung monatlich über
WWW
Konzeption:
Lexikon mit engen Schlagwörtern; kürzere
Lexikon-Artikel
Suchkriterien:
Stichwort (auch in Tabellen, aber nicht Bildunterschriften), Grobsystematik
(34
Sachgruppen)
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Abstandsoperatoren,
Trunkierung
Berichtszeit:
August
1999
Umfang:
170.000 Artikel; 3.000 vertiefende Texte; 190 Audios; 39 Videos, 82 Animationen;
27
Diashows
Preis:
98.- DM
Besonderheiten:
- zuerst: 1996
(1995)
- 100.000 interne Links (Vernetzung von
Sachzusammenhängen); 4.000 WWW-Links
- keine
Literaturhinweise
- Suche kann auf Personenartikel
eingeschränkt werden
- zeitliche Suche nur in
Personenartikeln möglich (über Geburts- oder Sterbedaten)
- alphabetisches Durchblättern des gesamten Lexikontextes
- Schwachpunkt: wissenschaftliche Themen, ganze Disziplinen liegen
brach
- Neuauflagen bieten nur augenfällige Ergänzungen
des vergangenen Jahres, keine Revision früherer Artikel
Encarta
Microsoft Encarta
Enzyklopädie 1996 - (2002): ein umfassendes Multimedia-Nachschlagewerk. Redmond,
Wash.: Microsoft 1997 - (2001).
1
CD-ROM.
Quellen:
ursprünglich Funk & Wagnalls New Encyclopedia in 29 Vols., mittlerweile
meist
eigene
Artikel
Erscheinungsweise:
jährlich; Aktualisierung monatlich über
WWW
Konzeption:
Enzyklopädie mit weiten Schlagwörtern, längere enzyklopädische
Artikel
Suchkriterien:
Stichwort, Phrasensuche, Grobsystematik (9 Sachgruppen), Medienart, Zeitraum
über
Historama
(Zeitstrahl, Timeline), geographisches Schlagwort,
Wissenshierarchie
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Abstandsoperatoren,
Trunkierung
Berichtszeit:
Mai 2000
(2001)
Umfang:
33.500 Artikel (1997: 27.000); folgende Werte Stand 2001: 11,1 Mill. Wörter;
12.000
Abbildungen;
2.000 Tondokumente; 122 Animationen; 29 Videos, 3.750
WWW-Links
Preis:
119.- DM (Standard 2002)
Besonderheiten:
-
zuerst: 1992 englische Ausgabe, 1996 deutsche Ausgabe
-
bietet hohe Aktualität
- nur spärliche
Literaturhinweise
- bietet tiefergehende, umfangreichere
Information als Discovery
- von ursprünglicher Textvorlage weitgehend gelöst
- neben
der zunächst englischen mittlerweile nationale Ausgaben in Französisch,
Japanisch, Spanisch und Deutsch
- auf jeweils nationale
Informationsbedürfnisse hin überarbeitet
=
eigenständiges deutsches Multimedia-Lexikon
- zahlreiche
interne Links (Vernetzung von Sachzusammenhängen)
-
alphabetisches Durchblättern des gesamten Lexikontextes
-
Encarta ist Discovery in Inhalt und Aufbereitung überlegen
- Multimediaelemente unterstützen den Text, sind neben ihm sicht- und
hörbar
- 1999
* jeder dritte Artikel überarbeitet
* um je 500 Artikel und Medienelemente
ergänzt
* Preis auf 119 DM
gesenkt (Reaktion auf Bertelsmann MM)
- Vergleich zu
Plus-Variante 2001:
* 20% der
Artikel fehlen
* kein
Rechercheassistent
* wesentlich
weniger Multimediadokumente
*
Text lässt sich nicht vorlesen
*
Daten nicht in toto auf Festplatte herunterladbar
Encarta
plus
Microsoft Encarta Enzyklopädie (2001): ein umfassendes
Multimedia-Nachschlagewerk. Redmond, Wash.: Microsoft 1999- (2000).
3 CD-ROMs
oder 1
DVD
Quellen:
ursprünglich Funk & Wagnalls new encyclopedia in 29 vols., mittlerweile
meist
eigene
Artikel
Erscheinungsweise:
jährlich; Aktualisierung monatlich über
WWW
Konzeption:
Enzyklopädie mit weiten Schlagwörtern; längere enzyklopädische
Artikel
Suchkriterien:
Stichwort; Phrasensuche, Grobsystematik (9 Sachgruppen); Medienart;
Zeitraum
über
Historama (Zeitstrahl, Timeline); geographisches Schlagwort;
Wissenshierarchie
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren; Abstandsoperatoren, Trunkierung (2000 nur
noch
ODER-Verknüpfung
möglich); keine reine Phrasensuche möglich (2001), Begriffe mit 2 Buchstaben
("PC")
sind
nicht
suchbar
Berichtszeit:
Mai 2000
(2001)
Umfang:
35.000 Artikel (1997: 27.000) ; folgende Werte Stand: 2001; 13,9 Mill. Wörter
(2001)
Zuwachs
gegenüber 2000: 40%; 15.000 Abbildungen; 2.400 Tondokumente; 245 Animationen; 29
Videos,
3.750
WWW-Links
Preis:
179.- DM (2002), Encarta professional 249.- DM
(2002)
Besonderheiten:
- zuerst: 1999 deutsche
Ausgabe der Plus-Variante
- Vergleich Britannica:
in Kultur und Gesellschaft ebenbürtig, in Wissenschaft Encarta aber deutlich
unterlegen
- Vergleich Brockhaus:
Wissenschaft gleichwertig mit Brockhaus, dieser aber in Biologie überlegen
(2001); in
Gesellschaft Encarta hinsichtlich
Geschichte und Politik überlegen, Brockhaus bei Wirtschaftsthemen;
Kultur:
Encarta überlegen bei Themen aus
bildender Kunst, Literatur und Mythologie
-
Multimediaelemente unterstützen den Text, sind neben ihm sicht- und
hörbar
- Vergleich zur einfachen
Version:
* 1999: 7.000 Artikel
und 2.200 Medienelemente mehr als die einfache Version
(ca. 42.000 Artikel, 11.000 Bilder,
1.100 Tondokumente, 280 Animationen,190 Video, 2.500
WWW-Links)
* 1999:
Literaturangaben verdreifacht
InfoROM
Bertelsmann
InfoROM: das universale Wissenscenter... '98/99. Gütersloh u.a. 1998. 2
CD-ROMs.
Quellen:
Bertelsmann Universallexikon
(einbändig)
Erscheinungsweise:
jährlich
Aktualisierung:
Update monatlich über America Online und
Internet
Konzeption:
Lexikon
Suchkriterien:
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Arithmetische Operatoren,
Trunkierung
Berichtszeit:
1997
Umfang:
70.000 Artikel, 1.500 Abbildungen, 75 Tondokumente, 16 Videos, 17
WWW-Links
Preis:
98.- DM
Besonderheiten:
- Lexikon ist identisch
mit Bertelsmann Universallexikon
* wird auch separat vertrieben (50.- DM)
-
Zielgruppe: privater Markt ("Schule, Studium, Beruf und zu
Hause")
- Erklärung selten länger als ein
Satz
- Sounds, Bilder und interne Links höchst
sparsam
- volle Vertonung fremdsprachiger
Vokabeln
- WWW-Links führen zu
Suchmaschinen
- vom Umfang her nicht vergleichbar mit
größeren Konkurrenten
- im Vergleich zu Discovery,
Encarta,
LexiROM
als Light-Version zu bewerten
- Bertelsmanns Antwort auf
Microsofts LexiROM (Schult, 1998)
LexiROM
LexiROM. Version
4.0, Edition 2000. Mannheim: Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus,
1999. 1
CD-ROM.
Quellen:
Meyers Lexikon in 3 Bänden (= tatsächlich aber: Der Brockhaus in drei
Bänden)
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Lexikon
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Abstandsoperatoren,
Trunkierung
Berichtszeit:
1999
Umfang:
100.000 Artikel (44 Mill. Wörter); 2.200 Abbildungen; 22 Videos (2 Stunden);
48
Animationen;
350 Tonbeispiele (14 Stunden); 70 Animationen; 1.000
WWW-Links
Preis:
249.- DM
Besonderheiten:
- Zielgruppe: privater
Markt
- Jahreschronik mit 600
Stichwörtern
- äußerst knappe
Einträge
- Multimedia sparsam
eingesetzt
- Gemeinschaftsprodukt von Bibliographischem
Institut und Microsoft
- enthält neben Meyers Lexikon in 3
Bänden zudem noch: Duden, Die neue Rechtschreibung; Duden, Das
Fremdwörterbuch; Duden, Die sinn- und sachverwandten Wörter;
Weltatlas; Langenscheidts Taschenwörterbuch
Englisch
Der Brockhaus
multimedial
Der Brockhaus multimedial 2003. Mannheim:
2002.
Standardausgabe: 4 CD-ROM oder 1 DVD
Premiumausgabe: 6 CD-ROM oder 1
DVD
Quellen:
Der Brockhaus in 15 Bänden (1999); erweitert und angereichert durch
Multimedia-Beiträge
aus
dem Archiv der
Tagesschau
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Lexikon mit engen
Schlagwörtern
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Abstandsoperatoren, Trunkierung, Phrasensuche; jeder
Begriff
durch
Doppelklick im Volltext suchbar, skalierbarer Weltatlas bietet über interne
Links Zugriff auf
8.000
Lexikonartikel; Timeline (750
Einträge)
Berichtszeit:
Juli 2002
(2003)
Umfang:
| Premium | Standard | |
| Artikel | 240.000 | 240.000 |
| Stichwörter | 315.000 | 315.000 |
| Wörter | 17 Mio. | 10 Mio. |
| Quellentexte | 6.500 | 1.500 |
| Thementexte | 1.780 | |
| ausführliche Fachartikel | 2.300 | 1.500 |
| kommentierte Weblinks | 20.000 | 10.000 |
| Fotos | 19.500 | 13.000 |
| Videos und Animationen | 310 | 170 |
| davon aus ARD | 170 min | 100 min |
| Interaktive Anwendungen | 73 | 8 |
| historische Karten | 280 | |
| Audiobeispiele | 16 h | 12 h |
Besonderheiten:
- soll Microsofts Encarta
und Bertelsmanns Discovery
Konkurrenz machen als "umfassendstes Lexikon
im deutschsprachigen Raum"
- Bibliographisches
Institut bisher nur mit "Kompakt-Brockhaus multimedial" für 70 DM am Markt und
mit
LexiROM,
die konkurrieren mit InfoROM
(Bertelsmann)
- 2001: Textzuwachs gegenüber 2000 40%,
damit hinsichtlich Umfang zu Encarta
aufgeschlossen
- Vergleich Encarta: bei wissenschaftlichen
und gesellschaftlichen Themen Gleichstand (C`t, 2000, H. 23);
Defizite
bei Brockhaus: Geschichte, Biologie;
Brockhaus Vorsprung bei Wirtschaft
- Neuerung 2001:
Wissensnetz, das aufgrund computerlinguistischer Verfahren die Relevanz anderer
Artikel mit dem
gesuchten Thema
berechnet
- Vielzahl von
Multimedia-Elementen
- Videos stammen aus 40 Jahren
Tagesthemen und Tagesschau
- Online-Aktualisierung
monatlich
- Käufer erhalten Startguthaben für
xipolis.net:
* dort umfassendes
Informationsangebot (u.a. 24 bändiger Brockhaus online mit
Pay-per-View)
- Standardvariante hat keine historischen
Karten, weniger Videos, Animationen und Interaktivitäten, nur halb
soviel kommentierte Weblinks, nur ein Drittel
der vertiefenden Fachartikel
- 2003 (2002): voll
integrierter digitaler Atlas; Online-Zugriff auf die Bilddatenbank von dpa mit 2
Mio Bildern; 14 Hörfilme
- 2004
(2003): 25 verlinkte
Themenmappen, Duden-Kompaktwörterbuch
Englisch und Duden Fremdwörtercheck
Brockhaus. Die Enzyklopädie
digital
Brockhaus. Die Enzyklopädie digital. Mannheim:
2002
2 CD-ROM
Quellen: Brockhaus. Die Enzyklopädie in
24 Bänden (1994-1999); erweitert und angereichert durch Multimedia-Beiträge aus
dem Archiv der Tagesschau
Erscheinungsweise: monatliche
Online-Aktualisierung
Konzeption: Lexikon mit engen
Schlagwörtern
Suchtechniken: Boolesche Operatoren; Abstandsoperatoren,
Trunkierung, Phrasensuche möglich; jeder Begriff durch Doppelklick im Volltext
suchbar, Relevance Ranking; Wissensnetz; einfache Suche,
Profisuche
Berichtszeit: Juli 2002 (2003)
Umfang:
Textsubstanz 26 Millionen Wörter; 260 000 Artikel mit 330 000
- rund 14
500 Fotos und Illustrationen
- 250 Videos und Animationen
- 120 Aktivfotos und Habitate
- 10
Hörfilme
-
73 Interaktivitäten
- 360°-Panoramen
- rund 300 z.T. animierte
historische Karten
- ca. 13 Stunden Ton
- über 19 000 kommentierte Weblinks
Preis:
990 €
Besonderheiten:
- Brockhaus von 1906 mit 82 000
Schlagwörtern
- zahlreiche Quellen- und
Zusatztexte
- Online-Zugriff auf rund 2 Millionen Bilder
der dpa (Zugriff garantiert bis zum Ablauf des jew. Kalenderjahres
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 13.4.3. Digitale Allgemein-Enzyklopädien und Lexika in Großbritannien und USA |
| Stand: Juni 2003 |
Britannica CD
99
Encyclopaedia Britannica CD. Chicago, Ill.: Encyclopaedia
Britannica, 1998. 3
CD-ROM.
Quellen:
Printausgabe der Britannica
in 32
Bänden
Erscheinungsweise:
jährlich, monatl. Aktualisierung von WWW-Links, keine Aktualisierung
von
Artikeln
per
Download
Konzeption:
Enzyklopädie und
Lexikon
Suchkriterien:
Stichwort, Systematik,
Timeline
Suchtechniken:
Suchmaschine für frei formulierte Fragesätze, Boolesche Operatoren,
Abstandsoperatoren,
Rechtstrunkierung,
Suchbeschränkung auf Titel oder ersten
Absatz
Berichtszeit:
Mai
1998
Umfang:
73.000 Artikel, 44 Mill. Wörter, 9.200 Abbildungen, 16 Tondokumente, 50
Animationen,
30.000
WWW-Links
Preis:
349.- DM
Besonderheiten:
- erste CD-ROM-Ausgabe:
1993
- Artikel mit anklickbarer Gliederung
versehen
- 3.000 Artikel mehr als Britannica in 32
Bänden
- enthält auch Britannica book of the
year...
- besondere Features:
* Britannica's lives: chronologischer Zugriff
auf Biographien
* Britannica
classics: bemerkenswerte Artikel früherer Auflagen
-
seit 1998 auch multimediale Elemente, aber noch immer schwer textlastig
(Schwachpunkt)
- kein einheitlicher
Redaktionsschluß
- Suchbegriffe in britischer
Schreibweise, bei Britannica online britische und amerikanische
Schreibweise
- Suchmaschine entnimmt Anfragen in
natürlicher Sprache passende Suchelemente (Is there a god?
liefert
Artikel über
Atheismus)
- Stichwort-Suche ist auf Volltext oder Index
beschränkbar
- Index mit 400.000 Einträgen bietet
präziseren Zugriff
- Analyst: neues Werkzeug, das
statistische Länderdaten flexibel vergleichbar macht; Ergebnis wird in
Textform,
als Tabelle oder als Grafik
ausgegeben
- umfassenste und anspruchsvollste
elektronische Enzyklopädie weltweit
- besondere Domäne:
Wissenschaft
- als "Britannica online" im WWW
zugänglich: http://www.eb.com/,
kostenlos undter: http://www.britannica.com/
* hier jeweils aktuellster Stand
* für Abonnenten billiger als
CD-ROM
- Preisvergleich Britannica:
* Print 2.500 DM
* CD-ROM 349 DM
*
Online 23 DM (monatl.)
- Veränderungen des
Absatzes:
* 1990: 350.000
verkaufte Exemplare der Printausgabe jährlich weltweit
* 1998: 25.000 verkaufte Exemplare der Printausgabe
jährlich weltweit
sowie
80.000 verkaufte CD-ROM-Ausgaben allein in GB
* Qelle: Börsenblatt: 27.1.98
Americana
Encyclopedia Americana 1997. 1997. 1
CD-ROM.
Quellen:
Encyclopedia
Americana 30
Vols
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Enzyklopädie
Suchkriterien:
Stichwort, Systematik,
Timeline
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren,
Abstandsoperatoren
Berichtszeit:
1996
Umfang:
45.000 Artikel (1997), (25 Mill. Wörter), 2.400
Abbildungen
Preis:
950 DM
Besonderheiten:
- viele
WWW-Links
- keine Updates
- mit
Grolier Verlag selber Verlag, der auch Grolier Multimedia Encyclopedia
herausgibt (letztere für Familie)
- Zielgruppe:
Wissenschaftler und Universitäten
- Artikel namentlich
gezeichnet, meist von Wissenschaftlern
- keine Suche nach
Medien möglich
- kaum Multimedia
-
hervorragende Textbasis (nur übertroffen von Britannica)
- im Bereich Wissenschaft besser als Encarta,
im Bereich Kultur etwas schlechter
- als CD-ROM-Variante
1997 eingestellt
Collier's
Collier's
Encyclopedia 1998. 1
CD-ROM.
Quellen:
Collier's
Encyclopedia 24
Vols.
Konzeption:
Enzyklopädie mit weiten
Schlagworten
Suchkriterien:
Stichwort, Systematik,
Timeline
Suchtechniken:
Boolesche
Operatoren
Berichtszeit:
1994
Umfang:
21.000 Artikel (17 Mio. Wörter), 18.000 Abbildungen, 6 h Tondokumente, 150
Animationen
Preis:
150 DM
Besonderheiten:
- Erstauflage
1998
- keine Updates
-
benutzerunfreundliche Oberfläche
- keine
WWW-Links
- Aktualität ist verbesserungswürdig (4 Jahre
Rückstand in einigen Segmenten)
- in einigen Bereichen den
großen Schwestern Britannica
und Americana
ebenbürtig
- klassisch-seriöse
Textbasis
- Artikelgliederungen
GME
Grolier Multimedia
Encyclopedia 1998. 2
CD-ROMs.
Quellen:
Academic Americ. Encyclopedia, 21
Vols.
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Enzyklopädie
Suchkriterien:
Stichwort, Systematik,
Timeline
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren,
Abstandsoperatoren
Berichtszeit:
Mai
1998
Umfang:
36.000, 16.200 Abbildungen, 15 h Tondokumente, 340 Animationen, 22.000
WWW-Links
Preis:
ca. 100 DM
Besonderheiten:
- zuerst: 1985 unter
dem Titel "The new electronic encyclopedia" rein textbasiert
(Walford)
= erste größere Enzyklopädie auf
CD-ROM
- seit 1990 mit Abbildungen, seit 1992 mit
Multimedia
- erscheint wie Encyclopedia
Americana bei Grolier
- Unterschiedliche
Zielgruppen:
* Americana für
Wissenschaft
* GME für
Privatkunden, Familiengebrauch
- Aktualisierung: 500
Artikel monatlich (!), die aber nur online zugänglich sind (kein
Download)
- viele WWW-Links; u.a. Links zu entsprechenden
Americana-Artikeln im Internet
- 21.000 Artikel der
Americana (knapp 50%) stehen GME-Käufern kostenlos im Internet zur
Verfügung
- DVD-Version mit wesentlich verbesserter Sound-
und Videoqualität für Winter 98/99 angekündigt
-
Artikelgliederungen
Compton's
Compton's
Interactive Encyclopedia 1998 Deluxe. 2
CD-ROMs.
Quellen:
Compton's Encyclopedia and Fact index 26
Vols.
Erscheinungsweise:
jährlich, Updates monatlich über
WWW
Konzeption:
Enzyklopädie und
Lexikon
Suchkriterien:
Systematik,
Timeline
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren,
Abstandsoperatoren
Berichtszeit:
1998
Umfang:
40.000 Artikel, davon ca. 7.000 Übersichtsartikel (weite Schlagwörter,
enzyklopädische
Artikel),
16.500 Abbildungen, 20 h (700) Tondokumente, 150 Animationen, 8.000
WWW-Links
Preis:
ca. 70 DM
Besonderheiten:
- stammt aus demselben
Verlag wie Britannica
- erschien 1989 unter dem Titel "Compton's multimedia encyclopedia" als erste
Multimedia-Enzyklopädie
- multimediale Aufbereitung
umfassend und beispielhaft
- Zielgruppe: Privatkunden,
Familiengebrauch
- Link zum Diskussionsforum
amerikanischer Auskunftsbibliothekare "AskaLibrarian"
Vergleich Umfang der größten elektronischen
Enzyklopädien:
- Britannica
44 Mill. Wörter
- Americana
25 Mill. Wörter
- Collier's
17 Mill. Wörter
- Encarta
8 Mill. Wörter
= Reihenfolge spiegelt auch nach Meinung
der meisten Rezensenten Qualitätsrangfolge
*
US-Enzyklopädien-ABC: Americana, Britannica, Collier's
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |