Allgemeine Informationsmittel
Begleitende Informationen
Dozent: Prof. Dr. Hermann Rösch
erarbeitet unter Mitarbeit von
Sonja Härkönen
Stand: Gesamtkonzeption: August
2001
Objektbezogen:
vgl. jeweiligen Bearbeitungsvermerk
| 11.Mediengattungsspezifische
Allgemeinbibliographien 11.1. Periodika 11.1.1. Allgemeines |
| Stand: August 2001 |
Periodika sind in fünf Schriftenklassen zu
untergliedern:
1. Serien
2. Zeitschriftenartige
Serien
3. Zeitschriften
4. Zeitungen
5. Periodische
Kongreßschriften (mit unspezifischem Sachtitel)
Gemeinsam sind den Periodika vier
Merkmale:
1. Folge
von
Teilen
2. unbegrenztes
Erscheinen
3. Teile
tragen den Sachtitel der Folge (Gesamttitel) und ihre
Zählung
4. Teile
erscheinen periodisch (regelmäßig oder unregelmäßig)
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| 11.1.1.1. Begriffsbestimmungen |
| Stand: August 2001 |
Zeitungen:
-
hohe
Aktualität
-
hoher
Erscheinungsrhythmus
-
thematische
Universalität
-
allgemeine
Zugänglichkeit)
-
an breite Leserschichten
gerichtet
-
meist kurze unsignierte Beiträge
Zeitschriften:
-
weniger
aktuell
-
erscheinen nicht so
häufig
-
meist fachlich
spezialisiert
-
meist nicht überall
erhältlich
-
meist für bestimmte
Zielgruppen
-
meist längere signierte Artikel
Zeitschriftenartige
Reihen:
-
beliebig wiederholbare Neuauflagen desselben Werkes in größeren Zeitabständen
(oft
jährlich,
etwa
Jahrbuch der Bibliotheken)
Serien:
-
Einzelband einer Serie ist
Einzelwerk
-
ein oder mehrere
Verfasser
-
in sich abgeschlossenes
Thema
-
paßt thematisch in Kontext der Serie
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| 11.1.1.2. Verzeichnung/Erfassung von Periodika |
| Stand: August 2001 |
Drei verschiedene Möglichkeiten der Verzeichnung von
Periodika:
1. Hauptaufnahme unter dem frühesten Titel; von allen
späteren Titeln wird verwiesen
- dieses Verfahren
erleichtert die konventionelle Katalogisierung, da die Gesamttitelaufnahme nicht
verändert
werden muß, sondern nur durch
weitere Verweisungen ergänzt wird
2. Hauptaufnahme unter dem neuesten Titel;
von allen früheren Formen wird verwiesen
- diese
Verfahren macht der Bibliothek mehr Arbeit, da Gesamtaufnahmen jeweils neu
anzufertigen sind; aber
es kommt dem
Benutzer entgegen, da dieser eher unter dem moderneren, ihm geläufigeren Titel
sucht
3. "split entry" Verfahren
- "geteilter
Eintrag": der Eintrag für ein Periodikum wird derart auf mehrere Hauptaufnahmen
verteilt, daß jede
Sachtitelfassung des
Periodikums für ihren Erscheinungszeitraum eine eigene Titelfassung erhält
(Beispiel ist
die ZDB)
-
Nachteil: bei der Recherche in MF-Katalogen kann so ein mehrmaliges Hin- und
Herspringen im gesamten
Alphabet
erforderlich werden, um unter größerem Aufwand z.B. die Geschäftsberichte einer
Körperschaft
zu ermitteln, die ihren
Titel im Laufe der Zeit mehrfach geändert hat (Bsp. Gewerkschaft Druck und
Papier
-> IG Druck und Papier -> IG
Medien für BRD -> IG Medien Deutschland); hilfreich wären in solchen
Fällen nicht nur die "früher" "später"
Verknüpfungen, sondern Gesamtübersichten zur Orientierung bei der
Recherche (vgl. Allischewski, S.
203)
Angaben zu Erscheinungsverlauf und Bestand:
Für
Periodika-Bibliographien in ungleich stärkerem Maße für Periodika-Kataloge
stellt sich das Problem, in welchem Umfang, welcher Ausführlichkeit der
Erscheinungsverlauf bzw. der konkret in einer Bibliothek vorhandene Bestand
eines Periodikatitels angegeben werden soll. Hier bestehen (zumindest
theoretisch) mehrere Alternativen:
- die summarische
Bestandsangabe (1953-1978; 1984-)
* vgl. ZDB
* Problem: was ist mit fehlendem Heft 7 des Jgs. 1958?
(Beispiel JASON)
- die Orientierung an der Jahrgangs-
und/oder Bandzählung des Titels selbst
* Problem: kann wechseln, aufgegeben werden, fehlerhaft
sein...
- die Orientierung an physischen
Einheiten
* Problem:
Bibliotheken können unterschiedliche Bindequoten festlegen oder Jahrgänge aus
Kostengründen
nicht mehr binden lassen
- die Orientierung an den jeweils
erschienenen Einzelausgaben
*
Problem: bei häufig erscheinenden Periodika nicht zu realisieren (z.B.
Zeitungen)
Varianten für laufende Verzeichnung:
-
Maximalkonzeption
* Erfassung
der Periodika innerhalb des Berichtszeitraumes mit allen erschienenen
Jahrgängen, Jahrgangszählungen,
eventuell sogar mit Aufführung der einzelnen (Sonder-)Hefte, Register,
Beigaben usw. (= aufwendig und
fehlerträchtig)
- Minimalerfassung
* Verzeichnung nur, wenn wesentliche
Veränderungen innerhalb des Berichtszeitraumes eintreten,
z.B. ein
Periodikum
- erscheint erstmalig
- stellt das Erscheinen
ein
- ändert seinen Titel
Rückwärtige Verzeichnung:
- bei der
rückwärtigen Verzeichnung von Periodika stößt man häufiger auf Angaben wie "17.
Jh." oder
"1700"; da es Periodika
wissenschaftlicher Art erst seit dem späten 17. Jahrhundert gibt, die Zeit
davor
allenfalls durch zeitungsartige Vorläufer
gekennzeichnet ist, bedeutet diese Angabe keine
Einschränkung
für die umfassende
Periodikaerfassung. Frühe Beispiele sind
1665 Journal des savants. Paris.
1665 Philosophical transactions.
London.
1683 Acta eruditorum.
Deutschland.
Pressehandbücher:
- mit den
Pressehandbüchern gibt es einen besonderen Typ von Periodikaverzeichnissen, der
dem VLB
vergleichbar ist (z.B. Stamm);
hier werden nur solche Periodika verzeichnet, die zu einem bestimmten
Zeitpunkt auf dem Markt sind (enthalten vor allem
Informationen für die Werbewirtschaft)
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| 11.1.1.3. Bibliographische Beschreibung der Periodika |
| Stand: August 2001 |
Hauptaufnahme, Ausführlichkeit der Bestandsangaben, des
Erscheinungsverlaufes
Da Periodika über einen langen Zeitraum
erscheinen, sind die Angaben, die zu dem Titel gehören, gegenüber Monographien
ausgesprochen instabil (variantenreich). Dies erschwert die bibliographische
Beschreibung und stellt auch bei der Titelrecherche ein Problem dar. Es kann
sich z.B. ändern:
- der Titel eines Periodikums
(vgl. BuB: früher Bücherei und Bildung, heute Buch und Bibliothek;
Mitteilungsblatt
VdB NW - Pro
Libris...)
- die Erscheinungsfrequenz (monatlich,
zweimonatlich, vierteljährlich, Doppelhefte...)
- das
Format (vgl. DOBI: mittlerweile in drei verschiedenen Formaten
erschienen)
- der Name der herausgebenden
Körperschaft oder die Körperschaft selbst
- der/die
persönlichen Herausgeber
Unterschiedliche Regelwerke erfordern verschiedene
Suchstrategien:
- in PI-ähnlichen
Verzeichnissen kommt der bei Periodika häufig entscheidende Herausgeber nicht
zum Zuge;
gesucht werden muß vielmehr unter dem oft
relativ unspezifischen Sachtitel (Jahrbuch, Bericht, Protokoll...);
an diesen Problemstellen wird die Recherche in umfangreichen
Verzeichnissen erheblich erschwert
- werden hingegen die
RAK zugrunde gelegt, so werden die meisten Periodika unter der
Körperschaft verzeichnet
(unspezifischer Sachtitel,
oder spezifischer Titel mit Nennung der Körperschaft im Titel und/oder der
Körperschaft
als Urheber); nur in den anderen
Fällen kommt der Sachtitel zur Geltung
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| 11.1.2. Periodikakataloge
und -bibliographien 11.1.2.1. Die Zeitschriftendatenbank |
| Stand: Dezember 2003 |
MF ZDB
Zeitschriftendatenbank (ZDB). Wiesbaden 1979-.
Mikrofiche-Ausgabe (36. Gesamtausdruck Okt.
1997).
Quellen:
Online-Verbund von 114 Teilnehmerbibliotheken (Ende
1996)
Konzeption:
Gesamtkatalog; Online-Verbund von 114 Teilnehmerbibliotheken (Ende
1996)
Erscheinungsweise:
halbjährlich
Anlage:
Alphabet der
Sachtitel
Berichtszeit:
ca. 1700-
(laufend)
Umfang:
1 Mio. Titel mit 5,5 Mio. Bestandsmeldungen von 4.500 deutschen Bibliotheken
(1999)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige Reihen, Zeitungen und
Schriftenreihen
(Kongreßschriften
analog zu der mit Erscheinungsjahr 1990 in den RAK vorgenommenen
Änderung)
Besonderheiten:
- Mengengerüst der ZDB
Ende 2001:
| 1992 | 1994 | 1997 | 1999 | 2000 (Juli) | 2001 (Dez) | |
| Bestände | 2,6 Mio. | 3,0 Mio. | 4,1 Mio. | 5,5 Mio. | 5,6 Mio. | |
| Titel | 667.000 | 749.000 | 910.000 | 1,0 Mio. | 1,01 Mio. | 1,05 Mio. |
| Körperschaften | 429.000 | 504.000 | 660.000 | 780.000 | 870.000 |
ZDB
Zeitschriftendatenbank - Union Catalogue of
Serials (ZDB). Hrsg. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz.
München: Saur. 2
CD-ROM.
Quellen:
Online-Verbund von 150 Teilnehmerbibliotheken (Januar
2001)
Erscheinungsweise:
halbjährlich
Anlage:
Alphabet der
Sachtitel
Berichtszeit:
ca. 1700-
(laufend)
Suchkriterien:
Suchmaske mit 29 Suchkategorien und 29
Registern
Umfang:
1,08
Mio Titel mit 5,8
Mio Bestandsmeldungen von ca. 4.500 deutschen Bibliotheken (2003,1)
Suchtechniken:
Suchregister für Sigel und
Leihverkehrsregionen
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige Reihen, Zeitungen und
Schriftenreihen
(Kongreßschriften
analog zu der mit Erscheinungsjahr 1990 in den RAK vorgenommenen
Änderung)
Preis:
628 Euro Jahresabo, (für Verbundteilnehmer 520 Euro); 398 Euro
Einzelausgabe
Besonderheiten:
- 2002,1: 44% der
Titel erscheinen in Deutschland, 56% (589.000) außerhalb Deutschlands; 350.000
laufend
erscheinende Titel; 105.000 Titel mit
Erscheinungsjahr vor 1900; 16.000 Titel neu gegenüber
2001,2
- URLs und Links zu 5.800 elektronischen
Zeitschriften
- Darstellung aller
Diakritika
- Bibliotheksdatei mit URLs und Links zu den
jeweiligen Bibliotheken
- Verlag und Vertrieb ging mit
Ausgabe 2000/1 vom DBI auf Saur-Verlag über
-
Entwicklungsperspektiven durch die neue Trägerschaft von SBB und DDB ab
2000:
* Katalogisierung der
Zeitschriften für die ZDB und für die Nationalbibliographie wird
zusammengelegt
* ZDB will keine
Datenbank für Katalogisierer bleiben, sondern will selbst
endnutzerorientierte
Dienstleistungen erbringen
- Navigation von der
Zeitschrift über das Inhaltsverzeichnis zu den einzelnen Beiträgen
(Metadaten)
- umgekehrt vom einzelnen Beitrag oder auch
vom Titel einer Zeitschrift zur Dokumentbestellung bei einer
Bibliothek oder bei einem sonstigen Lieferanten
(Printausgaben)
- bei elektronischen Zeitschriften:
Benutzer kann bei lizenzfreien Titeln direkt bestellen, bei
kostenpflichtigen Titeln sich zur EZB durchstellen lassen
oder andere Lieferdienste (SUBITO,
GBV oder JASON)
in Anspruch nehmen
- geplante Erweiterungen der
ZDB:
* Nachweise aus
nicht-bibliothekarischen Einrichtungen (Archive, Museen, pressehistorische
oder
kommunikationswissenschaftliche Institute)
* Einbindung von Zusatzinformationen von Verlagen, Agenturen,
Antiquariate direkt oder durch Links
(Abo-Informationen, Preise, verfügbare Backsets,
Reprints, Mikroformen usw.)
*
Daten über Digitalisierungen und Digitalisierungsvorhaben einschließlich
Benutzungsmöglichkeiten
* Daten
über Archivierungen in digitaler Form einschließlich
Benutzungsmöglichkeiten
*
Einbeziehung bzw. systematische Ausweitung von Current-Contents-Diensten auf
möglichst alle SSG-Zeitschriften
* Kopplung mit Artikeldatenbanken (z.B. ArticleFirst von OCLC)
ZDB-OPAC
Zeitschriftendatenbank - Union Catalogue of
Serials (ZDB). Hrsg. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer
Kulturbesitz.
URL: http://zdb-opac.de/
Quellen:
Online-Verbund von 150 Teilnehmerbibliotheken (Januar
2001)
Erscheinungsweise:
seit Februar 2002
täglich
Suchkriterien:
Suchmaske mit 16 Suchkategorien und 16 Registern: Stichwort (allgemein),
Titelanfang,
Titel
(Stichwort), Körperschaftsname, Körperschaft (Stichwort), ISSN,
Erscheinungsort/Verlag,
Standardnummer,
Coden (=normierte Titelabkürzungen), Personenname , Fachgruppe,
Verbreitungsort,
ZDB-ID, Dokumenttyp, Bibliothekssigel,
Erscheinungsland
Suchtechniken:
Berichtszeit:
ca. 1700-
(laufend)
Umfang:
1,1
Mio Titel mit 5,8
Mio Bestandsmeldungen von ca. 4.500 deutschen Bibliotheken;
darunter 405.000 laufende Periodika, 63.000 Zeitungen,
23.000 E-Journals (Juli 2003) 930.000 Normdaten, darunter 917.000 Körperschaften
(Stand: Dez. 2002)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige Reihen, Zeitungen und
Schriftenreihen
(Kongreßschriften
analog zu der mit Erscheinungsjahr 1990 in den RAK vorgenommenen
Änderung)
Besonderheiten:
- Trefferanzeige in
Kurzlist, absteigend nach dem ersten Erscheinungsjahr
-
nicht-leihverkehrsrelevante Bestände sind besonders
gekennzeichnet
- Recherche unabhängig von der Medienart
(Print, CD-ROM, Online)
- Suche
nach Bibliotheken über Sigel, Ort, Institutionsnamen, Sammelgebiete
- Bestellkomponente integriert seit Mai 2003: bei Subito,
GBVdirekt bzw. GBV-Onlinefernleihe oder JASON-NRW; Anbindung weiterer
Verbundfernleihen
bzw. Lieferdienste ist in Vorbereitung
EZB
Elektronische
Zeitschriftenbibliothek. Universität Regensburg.
URL: http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/ezeit
Quellen:
Erscheinungsweise/Update:
Konzeption:
Kooperative Datenbank zum Nachweis und zur Nutzung wissenschaftlicher
E-Journals
Suchkriterien:
fachlich geordnete Listen, einzelne Zeitschritentitel, Titelstichwörter, Verlag,
ISSN,
Zugangsmodus,
Zugangsdatum
Suchtechniken:
Berichtszeit:
Umfang:
14.000 Titel (5’03)
Preis:
Besonderheiten:
- entwickelt von UB Regensburg in Kooperation mit TUB
München
- Als
Nutzerservice von mehr
als 200 wissenschaftlichen Bibliotheken und Forschungseinrichtungen im
Routinebetrieb angeboten (5’03)
seit
Mai 2003 auch LoC beteiligt
- bietet gezielten Zugang zu wissenschaftlichen
Volltextzeitschriften
- Jan. 2001: 900 reine
Online-Zeitschriften; 1.800 Titel frei zugänglich (bei Projektbeginn April 1997:
1.178)
- Anwenderbibliotheken bieten zusätzlich Zugriff
der bei ihnen abonnierten E-Journals
- über den Titel der
Zeitschrift sind die Aufsätze online abrufbar
-
Ampelsystem:
grün = kostenlos im Internet
nutzbar
gelb = Zeitschriften, die an der eigenen Bibliothek lizensiert und nutzbar
sind
rot
= nicht lizensiert und daher nicht im Volltext nutzbar, doch in der Regel
Inhaltsverzeichnisse und Abstracts verfügbar
-
Differenzierung nach Erscheinungszeiträumen und zugehörigen Zugangsinformationen
geplant (1'01)
- EZB bietet für
Teilnehmerbibliotheken:
*
gemeinsame Sammlung und Pflege der Titel in einer Datenbank
* einheitliche Oberfläche für lizensiert
und frei zugängliche Titel
*
eigenständige Verwaltung der lizensierten Zeitschriften
* Funktion zur Verwaltung von
Konsortien
- geplante Weiterentwicklungen:
* Integration der Suche nach
Zeitschriftenaufsätzen
*
Alerting- und Profildienste
*
mehrsprachige Benutzeroberfläche
* Erweiterung der administrativen Funktion
-
Datenaustausch zwischen ZDB und EZB geplant, um Doppelarbeit bei der
Katalogisierung zu vermeiden
- Titelverteilung (1'01):
| Medizin | 2167 |
| Technik | 1382 |
| Biologie | 1094 |
| Chemie/Pharmazie | 762 |
| Wirtschaftswissenschaften | 714 |
| Physik | 594 |
| Informatik | 527 |
| Mathematik | 466 |
| Psychologie | 454 |
| Germanistik | 21 |
| 1998 | 106.000 |
| 1999 | 560.000 |
| 2000 | 2.486.311 |
| 2002 | 6.400.000 |
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| 11.1.2.2. Bibliographische Verzeichnung von Zeitschriften durch die Deutsche Bibliothek |
| Stand: August 2001 |
DB-ZV
Deutsche
Bibliographie. Zeitschriften-Verzeichnis. Bibliographie der in Deutschland
erscheinenden periodischen Veröffentlichungen sowie der deutschsprachigen
Periodika Österreichs, der Schweiz und anderer Länder. Frankfurt
1958-1989.
Quellen:
Kumulierung der in den Reihen A und B der DB angezeigten Zeitschriften und
zeitschriftenartigen
Serien
Erscheinungsweise:
Mehrjahresverzeichnis mit wechselnden Berichtszeiten und
Erscheinungsrhythmen
Konzeption:
Sprachkreiskonzeption
Anlage:
systematisch nach 26 Sachgruppen mit Registern der Verfasser, der Titel und
Stichwörter
Berichtszeit:
1945-1985
Umfang:
86.500 Titel
(1945-1980)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige Serien, Almanache,
Kalender;
keine
Zeitungen
Besonderheiten:
- 6 Ausgaben: 1958,
1967, 1977, 1980, 1982, 1989
- verzeichnet nach
Minimalkonzeption: also nur wenn im Berichtszeitraum neu erschienen, Titel oder
Verlag geändert
oder Erscheinen eingestellt
wurde
- verzeichnet in Deutschland erscheinende Periodika
sowie periodische Veröffentlichungen anderer Länder in
deutscher Sprache
- erschließt keine
Zeitungen
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| 11.1.2.3. Buchhändlerische Periodikaverzeichnisse |
| Stand: August 2001 |
VLZ
Verzeichnis lieferbarer
Zeitschriften. München: Saur 1988- (1997)(auf VLB-CD-ROM als eigene
Datenbank).
Quellen:
Verlagsmeldungen
Erscheinungsweise:
12 kumulierte Neuausgaben
jährlich
Konzeption:
Sprachkreiskonzeption; Buchhandelsveröffentlichungen in deutscher Sprache aus
Deutschland,
Österreich
und der Schweiz, sowie fremdsprachige Veröffentlichungen deutscher
Verlage
Suchkriterien:
Autor, Stichwort, Schlagwort, Schlagwortkette, Sachtitel, Reihe,
Reihenbandnummer,
Verlag,
Verlagsort, ISBN/ISSN, Sachgruppe, Erscheinungsjahr,
Preis
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren (UND, ODER, UND NICHT) in Verknüpfung, Trunkierung,
Indexlisten
Berichtszeit:
Kriterium der
Lieferbarkeit
Umfang:
4.000 Fachzeitschriften von ca. 700 Verlagen (Stand: April
1996)
Mediengattungen:
lieferbare fachwissenschaftliche und "Special Interest"-Zeitschriften
(nur
Buchhandelsveröffentlichungen)
Preis:
DM 1.900 im Jahresabonnement; Kurzabo: 1.380 DM (= 2
Halbjahresausgaben)
(=Preis
für VLB-CD-ROM)
Stamm
Leitfaden durch
Presse und Werbung. Presse- und Medienhandbuch. Essen.
1.1947-(52.1999)-.
Quellen:
Meldungen der Verlage sowie eigene
Recherchen
Erscheinungsweise:
jährlich (mit vierteljährlichen
Supplementen)
Konzeption:
Sprachkreiskonzeption mit kleiner Auswahl fremdsprachiger Titel des
Auslands
Anlage:
wechselnd,
zuletzt:
Teil
1: Zeitungen nach Titeln und
Orten
Teil
2: Anzeigenblätter nach Titeln und
Orten
Teil
3: Zeitschriften nach Titeln, Orten und
Sachgebieten
Berichtszeit:
nur Titel, die im Berichtsjahr laufend
erscheinen
Umfang:
20.000 Zeitschriften, 3.000 Anzeigenblätter, 800 Zeitungen
(1999)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, Zeitungen, Anzeigenblätter
Banger
Deutschsprachige
Zeitschriften. Deutschland, Österreich, Schweiz und ausgewählte internationale
wissenschaftliche Zeitschriften, Loseblatt-Werke, Jahrbücher, Periodika auf
CD-ROM und Online. Marbach, Köln 1956-
(47.2003).
Erscheinungsweise:
jährlich im März (Print- wie
CD-ROM-Ausgabe)
Konzeption:
Sprachkreiskonzeption (mit
Ausnahmen)
Anlage:
Teil 1:
Titelverzeichnis
Teil
2: Fachzeitschriften nach
Sachgebieten
in
gesondertem Alphabet (der Sachtitel): Loseblatt-Werke, Jahrbücher, Periodika auf
CD-ROM,
Online-Periodika;
ISSN-Register
Berichtszeit:
nur Titel, die im Berichtsjahr laufend
erscheinen
Umfang:
ca. 18.700 Titel
(2003)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige Serien in Print- und elektronischer
Form
Preis:
69,75 € (2003)
Besonderheiten:
- die 18.700
Titel setzen sich folgendermaßen zusammen:
* 4.900 wissenschaftliche
Zeitschriften
* 9.800
Fachzeitschriften
* 4.000
Publikums-, konfessionelle und politische Zeitschriften
* 2.100 Loseblatt-Werke
* 2.000 Jahrbücher
* 1.042 CD-ROMs
* 5.916
Online-Periodika
- Verzeichnungsumfang: Verlagsanschrift,
Abonnementpreis, Einzelpreis, Auslandspreis,
Erscheinungsweise
- auch als CD-ROM lieferbar: 168,75
Euro
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| 11.1.2.4. Retrospektive Zeitschriftenbibliographien |
| Stand: August 2001 |
Kirchner
Kirchner,
Joachim: Bibliographie der Zeitschriften des deutschen Sprachgebietes bis 1900.
4 Bde. Stuttgart
1969-1989.
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Sprachkreiskonzeption
Anlage:
nach 23 Sachgruppen, innerhalb dieser chronologisch;
Titelregister
Berichtszeit:
-1900
Umfang:
ca. 21.000 Titel (split
entries)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige
Reihen
Besonderheiten:
- mit zahlreichen
Standortnachweisen, jedoch ohne Bestandsangaben der besitzenden Bibliotheken,
gelegentlich
Annotationen, Band 4 enthält
Nachträge und Register
- Verzeichnung nicht nach Autopsie,
sondern per Kollation
- enthält auch Titel, die
nachweislich nie erschienen sind
- Titelaufnahmen sind
ungenau und fehlerhaft
- einschlägige Titel
fehlen
- Standorte in Bibliotheken der DDR und
osteuropäischer Länder fehlen
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| 11.1.2.5.
Periodikakataloge und -bibliographien des Auslands (Auswahl) 11.1.2.5.1. Österreich |
| Stand: August 2001 |
ÖZZDB
- die
ÖZZDB gewinnt zwei Drittel der Titeldatensätze durch Download aus der deutschen
ZDB
- sie umfaßte im Februar 2000 225.000 Periodikatitel
mit 411.000 Besitznachweisen aus 1.080 österreichischen
Bibliotheken
- für die Ansetzung österreichischer
Körperschaften hat die Österreichische Nationalbibliothek jüngst die
redaktionelle
Zuständigkeit und den
schreibenden Zugriff auf die GKD erhalten
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| 11.1.2.5.2. Schweiz |
| Stand: August 2001 |
Schweizer
ZV
Schweizer Zeitschriftenverzeichnis. Zürich, Bern 1956-
(1991/95.1996)(GT bis 1986: Schweizerische Nationalbibliographie. Katalog der
Schweizerischen Landesbibliothek. Fünfjahresausgabe. T.2. Schweizer
Zeitschriftenverzeichnis).
Quellen:
Erwerbungen der LB
Bern
Erscheinungsweise:
fünfjährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption
Anlage:
systematisch nach 24 Sachgruppen; alphabetisches Titelregister,
Stichwortregister,
(KWIC-Index)
auf beigefügten
Mikrofiches
Berichtszeit:
1951-
Umfang:
8.200 Periodikatitel (split
entries)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften und zeitschriftenartige Reihen;
Amtsdruckschriften
nur
in Auswahl; keine Zeitungen
das Schweizer ZV ist auch elektronisch
zugänglich:
- CD-ROM-CH:
enthält u.a. Schweizerischer Zeitschriftengesamtkatalog (RP/VZ) mit 160.000
Zeitschriftentitel
in 650 schweizerischen
Bibliotheken (RP = Répertoire des périodiques suisses; VZ = Verzeichnis
ausländischer
Zeitschriften in schweizerischen
Bibliotheken); Berichtsstand 1997
- Helveticat-Datenbank
mit allen Daten der Schweizerischen Landesbibliothek Bern; im Internet steht sie
über
die Homepage der SLB zur Verfügung (http://www.snl.ch/)
VZ 7
Verzeichnis
ausländischer Zeitschriften in schweizerischen Bibliotheken. 7. Aufl. Bern:
1991.
Quellen:
Meldungen von 662 Bibliotheken der
Schweiz
Erscheinungsweise:
alle fünf bis zehn
Jahre
Konzeption:
Zentralkatalog
Anlage:
Alphabet der Sachtitel, mit KWIC-Index auf separaten
Mikrofiches
Berichtszeit:
1946-1990
Umfang:
100.000 Titel mit 23.000
Bestandsnachweisen
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Periodika aus allen Ländern (außer der Schweiz), in allen
Sprachen
Besonderheiten:
- weist aus
schweizerischer Sicht ausländische Periodika nach (also auch
deutsche)
- mit Angabe der Bibliothekssigel und genauen
Bestandsangaben
- VZ 4 (4. Auflage) bildet Grundwerk mit
den Berichtsjahren 1900-1955 und 35.000 Einträgen, VZ 7
ist
Supplement zu VZ 4, ersetzt aber VZ 5 und VZ
6
VZ-Datenbank
Schweizerischer
Zeitschriftengesamtkatalog. Bern: Schweizerische Landesbibliothek.
Online-Datenbank.
URL: http://www.snl.ch/
Quellen:
Bestandsmeldungen von 625 schweizerischen
Bibliotheken
Erscheinungsweise:
tägliches
Update
Konzeption:
Gesamtkatalog
für:
* ausländische Zeitschriften und Serien in schweizerischen
Bibliotheken, die nach 1900 erschienen
sind
* biomedizinische Zeitschriften aus dem Ausland und der
Schweiz in schweizerischen
Bibliotheken
ohne zeitliche
Einschränkung
* schweizerische Zeitschriften, die nach 1986 erschienen sind
und ursprünglich nur in der SLB
nachgewiesen
waren
Suchkriterien:
Suchtechniken:
Berichtszeit:
1900-
Umfang:
162.000
Zeitschriftentitel
Mediengattungen:
Zeitschriften und Serien auch in elektronischer
Form
Besonderheiten:
- enthält Daten des Schweizer
ZV (vor allem ab 1986) und des VZ
4/7 (vollständig)
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| 11.1.2.5.3. Frankreich |
| Stand: August 2001 |
Cat. Coll.
Périod.
Catalogue Collectif des Périodiques du début du 17. siècle
a 1939, conservés dans les bibliothèques de Paris et dans les bibliothèques
universitaires des Départements. Bd. 1-5. Paris
1967-1981.
Quellen:
Bestände der BN und 70 anderer französischer
Bibliotheken
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Zentralkatalog
Anlage:
Alphabet der
Sachtitel
Berichtszeit:
17.
Jh.-1939
Umfang:
75.000
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Periodika
Besonderheit:
- Titelaufnahmen nach
split entry mit Übersichtseinträgen
Myriade
Myriade. Le
Catalogue Collectif National des Publications en Série sur
CD-ROM.
Quellen:
Meldungen von 2.950 französischen
Bibliotheken
Erscheinungsweise:
halbjährlich
Konzeption:
Verbundkatalog
Berichtszeit:
17.
Jh.-
Umfang:
280.000 Titel, 1.080.000 Bestände
(1999)
Mediengattungen:
Periodika
Besonderheiten:
- gegründet
1983
- Zuwachs jährlich: ca. 10.000
Titel
- Anbieter:Chadwyck-Healey
-
Analogon zur ZDB
CCN (Online-Variante von
Myriade)
Catalogue Collectif National des Publications en Série,
seit 1.1.2001 ist CCN zugänglich über den französischen Verbundkatalog Sudoc,
URL:
http://www.sudoc.abes.fr
Quellen:
Meldungen von 2.950 französischen
Bibliotheken
Erscheinungsweise/Update:
laufend
Konzeption:
Verbundkatalog
Berichtszeit:
17.
Jh.-
Umfang:
280.000 Titel, 1.080.000 Bestände
(1999)
Mediengattungen:
Periodika
Besonderheiten:
- gegründet
1983
- Zuwachs jährlich: ca. 10.000
Titel
- Analogon zur ZDB
- im Juli 2000 eingestellt: seither kein eigener französischer Periodikakatalog
mehr, sondern Integration in lokale und
Verbundkataloge
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| 11.1.2.5.4. Großbritannien |
| Stand: August 2001 |
Online- (Internet-) Angebot der BL:
BLPC
-
Journals/Serials Collection. (1700- ); ( = Bestand des Document Supply Center in
Boston Spa, ca. 500.000 Titel)
URL: http://blpc.bl.uk/
BUCOP
British
union-catalogue of periodicals. A record of the periodicals of the world, from
the 17th century to the present day, in British libraries. London
1956-1962.
Quellen:
Meldungen von 440 Bibliotheken
Großbritanniens
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Zentralkatalog
Anlage:
Alphabet der
Sachtitel
Berichtszeit:
17.
Jahrhundert-1960
Umfang:
200.000
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Periodika aus allen Ländern in allen Sprachen, Zeitungen nur, wenn
diese
bereits
vor 1800 erschienen sind
Besonderheiten:
-
vermerkt Bibliothekssigel und zugehörige Bestände
-
Ansetzung unter dem frühesten Titel
Als Fortsetzung des BUCOP gilt:
NPT / BUCOP, NPT
British union catalogue of
periodicals. New periodical titles. London
1965-1981.
Quellen:
Meldungen von ca. 500 Bibliotheken
Großbritanniens
Erscheinungsweise:
vierteljährlich mit jährlicher
Kumulation
Konzeption:
Zentralkatalog
Anlage:
Alphabet der
Sachtitel
Berichtszeit:
1960-1980
Schriftenklassen/Mediengattungen:
wissenschaftliche Zeitschriften
Besonderheiten:
- verzeichnet nur im Berichtszeitraum neue, geänderte oder eingestellte
Titel
- gibt Besitzvermerke an (nur
Bibliothekssigel)
- Mehrjahreskumulation für 1960-1968 und
1969-1973
- mit Berichtsjahr 1980 Erscheinen eingestellt,
fortgesetzt durch SBL
SBL
Serials in the British
Library, together with locations and holdings of other British and Irish
libraries. London
1981-.
Quellen:
Bestände der BL und Meldungen von 21
Bibliotheken
Erscheinungsweise:
vierteljährlich mit jährlicher
Kumulierung
Konzeption:
Zentralkatalog
Anlage:
Alphabet der
Sachtitel
Berichtszeit:
1976-
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Periodika aus allen Ländern in allen
Sprachen
Besonderheiten:
- Angabe der
Bibliothekssigel und der Bestände
- verzeichnet nur im
Berichtszeitraum neue oder geänderte Titel
-
Mehrjahreskumulation: 1976-1986 (1988)
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| 11.1.2.5.5. USA |
| Stand: August 2001 |
ULS
Union list of serials in
libraries of the United States and Canada. 3. ed. Vol. 1-5. New York:
1965.
Quellen:
Meldungen von 950 Bibliotheken der USA und
Kanadas
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Zentralkatalog
Anlage:
Alphabet der
Sachtitel
Berichtszeit:
-1949
Umfang:
225.000
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften und zeitschriftenartige Reihen aus allen Ländern und
in
(fast)
allen Sprachen (ausgenommen: Hebraica und Orientalia); keine Amtsdruckschriften,
Zeitungen
nur
ausländische,
die vor 1820 erschienen sind
Besonderheiten:
-
gibt Bibliothekssigel und Bestände an
- ULS wird
weitergeführt durch: NST
NST
New serial titles. A
union list of serials commencing publication after Dec. 31, 1949. Vol. 1-4.
Washington: 1973. ...Subject guide. Vol. 1-2. Washington:
1975.
Quellen:
Meldungen von 880 Bibliotheken der USA und
Kanadas
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Zentralkatalog
Anlage:
Alphabet der Sachtitel, Schlagwortregister und Erschließung nach
DDC
Berichtszeit:
1950-1970
Umfang:
280.000
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige Reihen, periodische
Kongreßberichte,
hier
auch Amtsdruckschriften
Besonderheiten:
-
verzeichnet nur neue, geänderte und eingestellte Titel
-
gibt Bibliothekssigel und Bestände an
- die laufende
Weiterführung von ULS
und NST erfolgt in NST
1971ff.
NST 1971ff.
New serial
titles held by libraries in the United States and Canada. Washington:
1971-.
Quellen:
Meldungen von 880 Bibliotheken der USA und
Kanadas
Erscheinungsweise:
achtmal jährlich mit Jahres- und
Mehrjahreskumulationen
Konzeption:
Zentralkatalog
Anlage:
Alphabet der
Sachtitel
Berichtszeit:
1971-
Umfang:
200.000 Titel
(1971-1982)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige Reihen, periodische
Kongreßberichte,
hier
auch Amtsdruckschriften, seit 1981 auch
Zeitungen
Besonderheiten:
- verzeichnet nur
neue, geänderte und eingestellte Titel
- gibt
Bibliothekssigel an
- 5-Jahreskumulation 1986-1990
erschien nicht mehr in Printform, sondern offenbar nur noch als Mikroform
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| 11.1.2.6. International erfassende Periodikabibliographien |
| Stand: August 2001 |
Ulrich
Ulrich's
international periodicals directory. A classified guide to current periodicals,
foreign and domestic. New York: 1932- (38. 1999: 5
Bände).
Erscheinungsweise:
jährlich (seit
1980)
Konzeption:
international, alle Sprachen und alle Länder (Schwerpunkt:
USA)
Anlage:
sachlich nach 556 englischen Schlagwörtern, Register der
Sachtitel
Berichtszeit:
1932- (im Berichtsjahr laufend erscheinende Titel und solche, die seit der
letzten
Ausgabe
das
Erscheinen eingestellt
haben)
Umfang:
165.000 Titel
(1998)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften (auch elektronische: online wie CD-ROM),
periodische
Kongreßberichte
Besonderheiten:
- als "Ulrich's
plus" auch auf CD-ROM erschienen mit vierteljährlichem Update und einem
Umfang von ca.
190.000 Titeln
Ulrich's on
disc/plus
Ulrich's international periodicals directory. A
classified guide to current periodicals, foreign and domestic. 1
CD-ROM.
Erscheinungsweise:
dreimonatlich
Konzeption:
international, alle Sprachen und alle Länder (Schwerpunkt:
USA)
Suchkriterien:
Sachtitel, Ländercode, DDC-Nummer, Stichwort, Herausgeber, Sachgebiet, Verlag,
Schlagwort,
ISSN,
Ersterscheinungsjahr
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren,
Trunkierung
Umfang:
226.000 laufende Periodika, 49.000 seit 1979 eingestellte
Periodika
Berichtszeit:
1979-
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften (auch elektronische: online wie CD-ROM),
Zeitungen,
periodische
Kongreßberichte
Preis:
1.348.- DM jährlich
Besonderheiten:
- Angaben
zur Auflagenhöhe, Verbreitung, Werbemöglichkeiten
-
Zeitschriftenrezensionen
- Informationen zu 80.000
Verlagen aus 200 Ländern
ISSN-COMPACT
ISSN-COMPACT. Hrsg.
Internationales ISSN-Zentrum. Paris.
CD-ROM.
Quellen:
60 nationalbibliographische
Zentren
Erscheinungsweise:
vierteljährlich
Suchkriterien:
25 Suchfelder u.a. ISSN, Sachtitel, Stichwörter, Notation nach DDC und
UDC,
Erscheinungsort,
Herausgeber, Land,
Sprache
Suchtechniken:
Boolesche
Operatoren
Berichtszeit:
Titel seit Einführung der
ISSN
Umfang:
750.000 Titel
(1997)
Mediengattungen:
Zeitschriften, zeitschriftenartige Reihen, Zeitungen, Serien
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| 11.1.2.7. Zeitungsverzeichnisse |
| Stand: August 2001 |
Traub
Standortkatalog (!)
wichtiger Zeitungsbestände in deutschen Bibliotheken. Hrsg. vom Deutschen
Institut für Zeitungskunde. Bearbeiter: Hans Traub. Leipzig:
1933.
Quellen:
Meldungen von 368 deutschen Bibliotheken und
Zeitungsverlagsarchiven
Anlage:
topographische Anordnung des Titelmaterials; drei Hauptteile: 1. Deutsches
Reich, 2.
abgetrennte
Gebiete
(Elsaß, Westpreußen...), 3. Ausland; innerhalb der Hauptteile zunächst Alphabet
der Länder, dann
der
Provinzen/Städte
und schließlich der Sachtitel; weitere Erschließung durch Sachtitelregister
(getrennt
nach
Deutschland
und Ausland) und Register der
Erscheinungsorte
Berichtszeit:
1700-1931
Umfang:
4.500 Zeitungen mit 5.500
Sachtiteln
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitungen aus allen Ländern, in allen Sprachen
Hagelweide
Hagelweide,
Gert: Deutsche Zeitungsbestände in Bibliotheken und Archiven. Düsseldorf:
1974.
Quellen:
Meldungen von ca. 600 deutschen und einigen bedeutenden ausländischen
Bibliotheken
und
Archiven
Konzeption:
Territorialkonzeption (Deutschland in den Grenzen von
1937)
Anlage:
topographisch nach dem Alphabet der Erscheinungsorte; Register der Sachtitel und
Register
der
Standorte besitzender Bibliotheken mit Angabe der dort vorhandenen
Zeitungen
Berichtszeit:
1700-1969 (vereinzelt
1972)
Umfang:
4.500
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitungen, die mindestens zweimal wöchentlich
erscheinen
Besonderheiten:
-
Auswahlverzeichnis
- Konzentration auf Tageszeitungen,
keine Wochenzeitungen, Intelligenzblätter usw.
- keine
fremdsprachigen Titel aus deutschen Verlagen
-
Beschränkung auf die 222 größten Erscheinungsorte im Deutschen Reich
(1937)
- die Einordnung der Titel erfolgt jeweils unter
dem ältesten Titel mit Angaben zum Erscheinungsverlauf und
damit verbundenen Bestandsangaben
SAZI
Standortverzeichnis
ausländischer Zeitungen und Illustrierten in Bibliotheken und Instituten der
Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West). SAZI. Bearb.: Martin Winckler.
Berlin:
1975.
Quellen:
Meldungen von ca. 500 Bibliotheken der BRD und
West-Berlins
Konzeption:
Anlage:
Alphabet der Sachtitel; geographisches Register nach Herkunftsländern und
Erscheinungsorten,
Register
der deutschsprachigen Namensformen ausländischer
Städte
Berichtszeit:
1700-1973
Umfang:
2.700
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitungen (Tages- und Wochenzeitungen, Korrespondenz-
und
Nachrichtenblätter,
Illustrierte) in allen Sprachen, aus allen Ländern (mit Ausnahme der BRD und
DDR),
enthalten
sind allerdings fremdsprachige Titel aus
Deutschland
Besonderheiten:
- enthält
Standortnachweise von Bibliotheken, Archiven, Instituten usw. aus der BRD und
West-Berlin
Internationale
Zeitungsbestände in deutschen Bibliotheken
Internationale
Zeitungsbestände in deutschen Bibliotheken. Hrsg.: Hartmut Walravens. 3. Ausg.
München: Saur,
2001.
Quellen:
Meldungen an die Zeitschriftendatenbank (u.a. Einarbeitung des SAZI)
Anlage:
Alphabet der Sachtitel (RAK-WB); Register der Verbreitungsorte (hierarchisch
geordnet:
Länder,
Orte, Sachtitel; geographische Zuordnung nach territorialen Verhältnissen
2001)
Berichtszeit:
1700-1993
Umfang:
54.000
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitungen, Illustrierte, Magazine, Amtsblätter in allen
Sprachen,
aus
allen
Ländern
Preis:
1.298.- DM
Besonderheiten:
- Zuwachs der Titel
gegenüber der 2. Aufl. 1993: von 18.000 auf 54.000
-
Integration der früheren DSB und der SAPMO-Bestände
-
damit sind das SAZI ganz, aber auch der Hagelweide in Teilen ersetzt
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| 11.2. Zeitschriften- und
Zeitungsinhaltsverzeichnisse 11.2.1. Allgemeines |
| Stand: August 2001 |
Neuere Entwicklung:
- Grenzbereich
zwischen Bibliothekswesen und Dokumentation gerät mit Verzeichnissen der Inhalte
von Zeitschriften
und Zeitungen ins
Blickfeld
- Allgemeinbibliographien, die Aufsätze aus
Zeitschriften und Sammelwerken erschließen, bildeten in der
Vergangenheit
die Ausnahme; herausragende
Beispiele in Deutschland: Dietrich,
IBZ,
IBR
- neuer Typus ist die fächerübergreifende Aufsatzdatenbank bzw. der
entsprechende Aufsatzdatenkatalog; dabei handelt
es sich in der Regel um maschinell erzeugte Daten, die keinerlei
intellektuelle Erschließung oder Überarbeitung
erfahren haben
Umfang und Qualität der Verzeichnung:
-
haben aufgrund neuer technischer Möglichkeiten eine neue Dimension
erreicht
- die Konvergenz der Segmente des
Informationswesens trägt das ihre dazu bei, daß Bibliotheken in immer
stärkerem
Maße auch Zeitschrifteninhalte in
ihren Katalogen oder in separaten Datenbanken zumindest formal erschließen;
dabei greifen sie auf kommerzielle Anbieter
zurück, die mit Billigung der Verlage aus gedruckten Inhaltsverzeichnissen
mittels Scannen und OCR-Behandlung für jeden
einzelnen Beitrag einer Zeitschrift einen eigenen
Datensatz
generieren, der dann nach Verfasser,
Sachtitel, Stichwörtern, Quellen, Erscheinungszeitpunkt
recherchierbar
ist; sacherschließende Elemente
können durch automatisch erzeugte Indexate gewonnen (Bsp.: MILOS)
Aufsatzdatenbanken
- werden von
kommerziellen Anbietern auch deshalb verstärkt angeboten, weil diese damit einen
Document Delivery
Service
verbinden
- auch die Bibliotheksverbünde bieten derartige
Aufsatzdaten u.a. zu diesem Zweck an (Funktionswandel der
Verbünde
von Katalogisierungsverbünden zu
Dienstleistungszentralen, Beispiel: GBV)
- manche Verbünde integrieren Aufsatzkatalogisate einzelner Bibliotheken in den
Verbundkatalog (Beispiel: SWB
übernimmt Aufsatzdaten der Bibliothek des
Bundesverfassungsgerichtes)
- Verbund ist nicht mehr
dekretierende Zentrale, sondern Einrichtung, die dezentral erbrachte Leistungen
koordiniert
und regional/überregional nutzbar
macht, sich als Infrastruktureinrichtung der Kooperation versteht
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| 11.2.2. Aufsatzdatenbanken |
| Stand: Juni 2003 |
Ingenta
URL: http://www.ingenta.com/
Umfang:
Zeitschriften 25.000 (englischsprachig aller Fachrichtungen), Aufsätze
1997:
7
Millionen (Wachstum: täglich
5.000)
Berichtszeit:
ab Herbst 1988
Besonderheiten:
- Anbieter
bibliothekarischer Mehrwertdienstleistungen für Bibliotheken und
Informationsprofessionals:
*
Dokumentlieferung, Alerting Service, Einrichtung und Verwaltung von
"Customizable Gateways", Vertrieb
von Content...
- it
provides a free online search service of published content from reliable
research sources and is one of the
UK's top 20
Web services
Selbstdarstellung:
- A publicly
traded company, ingenta is devoted to supporting the online dissemination of
research material for
societies and
publishers. We support our partners in providing branded services to their
members or customers over
the internet in a
way which is consistent with their strategy and
requirements.
- Ingenta's strategy encompasses all the
parts of the scholarly information chain, interfacing not only
with
publishers and societies as content
owners, and researchers and society members as end users, but also with
the
intermediaries in the process including
librarians, subscription agents and others.
- 2001: 240
staff worldwide; offices in Oxford and Bath, UK, and Boston and Providence,
USA.
- It is ingenta's aim to be the web intermediary of
choice for professional and academic research.
Entwicklung:
Mai
1998: launching
Herbst 1998: Übernahme von Bath Information and Data Services
(BIDS)
Januar 2000: Launch of re-engineered website to include
personalization features
März 2000: Acquisition of UnCover
März 2000: 1st e-community program live on the
web
Februar 2001: Over 400,000 articles delivered per month
März 2001:
Over 3 million user sessions per month
Mai 2001: Over 155 publisher customers
signed
Mai 2001: Launch of library enterprise portals
-
die Firma Ingenta (früher: UnCover; Konkurrenzfirmen: Swets, Elsevier), hat eine
Datenbank mit Aufsatzdaten
generiert, und
bietet auf dieser Basis sowohl
*
Dokumentlieferung als Service an (Garantie bei Titeln aus der Uncover-Datenbank:
weniger als 24 Stunden, häufig
binnen einer Stunde!)
* als auch Current Awarenessdienste (current awareness alerting
service): individuelles Profil wird vom Benutzer
hinterlegt, danach werden
elektronische Informationen über relevante Neuerscheinungen wöchentlich
per
E-Mail
verschickt
Online Contents Datenbank des GBV
(OLC)
(Stand: Oktober
2001).
Zeitschriften:
16.800
Aufsätze:
16
Millionen
Berichtszeit:
1993-
Herkunft:
Swets/Blackwell
Aktualisierung:
täglich
Suchkategorien:
Stichwörter aus Aufsatz- und Zeitschriftentiteln, Autorennamen,
Körperschaftsnamen,
Zeitschriftengesamttitel,
ISSN
Besonderheiten:
- freier Zugang für
GBV-Teilnehmer unter: http://www.brzn.de/help/du/olc_obn.shtml
- alle Aufsatztitel sind mit den Besitznachweisen des GBV verknüpft, und können
direkt für Bestellungen
genutzt
werden
- fachbezogene Auszüge aus OLC mit den Aufsatzdaten
von ca. 2.500 Zeitschriften einiger SSG-Bibliotheken
werden
seit Anfang 2000 für Einrichtungen des
wissenschafts- und Hochschulbereiches frei angeboten als OLC-SSG
JADE-WWW
Datenbank.
Zeitschriften:
24.000
Aufsätze:
5
Millionen
Berichtszeit:
1992-
Suchkategorien:
Verfasser, Stichwörter aus Aufsatz- und Zeitschriftentiteln, Sachtitel der
Aufsätze
und
Zeitschriften, ISSN
Besonderheiten:
-
Datenlieferant ist die British Library (Datenbank Inside),
daher liegt der Schwerpunkt auf angloamerikanischen Titeln
- Datenbank wird jährlich aktualisiert
inside
URL: http://www.bl.uk/online/inside/overview.html
Zeitschriften:
24.000, davon 1.000 mit
Abstracts
Aufsätze:
5
Millionen
Berichtszeit:
1992-
Update:
täglich
Suchkriterien:
Freitext, sachliche Suche...
Besonderheiten:
-
auch als CD-ROM lieferbar:
*
inside science (13.000 Zeitschriften)
* inside humanities (7.000 Zeitschriften)
* erscheinen monatlich, mit Material der letzten 6
Monate
- Subsets von inside in:
* JADE
* Zeitschriftenaufsatzdatenbank von subito ADI
(Aufsatzdatenbank International)
* Article First im OCLC-Angebot "First Search"
* Article Finder von Infotrieve http://www4.infotrieve.com/
ToC-International/DBI-Link
Table of
contents-Datenbank des
DBI.
Zeitschriften:
15.000
Aufsätze:
6,3
Millionen
Berichtszeit:
1990-
Besonderheiten:
- Artikel sind über
Inhaltsverzeichnisse der Zeitschriften erfaßt
-
ToC-International verbindet 3 Datenbanken:
* ArticleFirst des OCLC: darin enthalten sind die
bibliographischen Angaben der einzelnen Artikel (Titel,
Autoren, Zeitschriftentitel, Verlag, Ort, ISSN)
und die konkreten Angaben zur Quelle (Volume, Issue,
Seitenzahl und Jahr)
* ZDB:
liefert neben den bibliographischen Daten der Periodikatitel die
Bestandsnachweise deutscher Bibliotheken
* BSER (Datenbank der Zeitschriften und Serien des British
Library Document Supply Centers): weist neben
Titeln und ISSN die genauen Bestandsinformationen für den
britischen Bereich nach
Current
Contents
Herausgeber: Institute for Scientific Information
(ISI).
Erscheinungsweise:
seit 1957, wöchentlich mit Jahreskumulationen, erscheint in 7 Reihen (Stand Juli
1997):
-
Life Sciences: 1.370
Zeitschriften
-
Physical, Chemical and Earth Sciences : 945
Zeitschriften
-
Engineering, Computing and Technology: 1.040
Zeitschriften
-
Clinical Medicine: 1.035
Zeitschriften
-
Agriculture, Biology and Environmental Sciences: 990
Zeitschriften
-
Social and Behavioral Sciences: 1.580
Zeitschriften
-
Arts and Humanities: 1.120
Zeitschriften
Besonderheiten:
-
Ausgabeformen:
* Print: (=
Current Contents)
Erscheinungsweise:
wöchentlich (ohne Kumulierung)
Register:
Zeitschriftentitel, Stichwort, Verfasser, Verlage
* CD-ROM: (Current Contents on CD-ROM) (nicht für Arts
and Humanities)
Erscheinungsweise: wöchentlich kumuliert
(bis zur Jahreskumulation)
Features:
18 Suchkategorien, enthält auch Abstracts, darin auch Stichwörter
recherchierbar
* Web: (Current
Contents Connect)
Update:
laufend
Features:
18 Suchkategorien, enthält auch Abstracts, darin auch Stichwörter
recherchierbar;
Kommunikationsdaten
von Verfassern und Verlagen, Suche nach Inhaltsverzeichnissen
einzelner
Disziplinen
oder Zeitschriften
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| 11.2.3. Zeitschriften- und Zeitungsinhaltsbibliographien |
| Stand: Dezember 2003 |
Dietrich/Abt.
A
Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur. Hrsg.
Felix Dietrich u.a. Abt. A: Bibliographie der deutschen Zeitschriftenliteratur,
mit Einschluß von Sammelwerken. Bd. 1-128. Erg.-Bd. 1-20. 6 ungezählte
Sonderbände.
1897-1964.
Quellen:
Aufsätze aus Periodika und monographischen Sammelwerken des deutschen
Sprachkreises
Erscheinungsweise:
meist
halbjährlich
Konzeption:
Sprachkreiskonzeption
Anlage:
Alphabet weiter Schlagwörter,
Verfasserregister
Berichtszeit:
1861-1944;
1947-1964
Umfang:
140.000 Aufsätze aus 5.000 Periodika
(1938)
Schriftenklassen/Mediengattungen
(ausgewertet): Zeitschriften, Zeitungen (meist in eigener
Beilage
angezeigt),
Festschriften, Tagungsberichte, Sammelwerke, z.T. auch Aufsatzsammlungen eines
Verfassers
Besonderheiten:
- rückwärtige
Erweiterung der Berichtszeit in den Nachtragsbänden 1896 bis
1861
- Zeitangaben der Bände beziehen sich auf
Bearbeitungszeiträume, nicht Berichtszeiträume
-
Titelaufnahmen der Aufsatz-Sachtitel gekürzt, Verfasser, Quelle (Periodika
werden nach Schlüsselnummernsystem
angegeben,
das in jedem Band enthalten ist)
- Ordnung
PI-ähnlich
- nur wissenschaftliche und fachliche Aufsätze,
aber aus allen Fachrichtungen
- keine Titelkumulierung,
selten Registerkumulierung (Verfasser)
- Schlagwörter sind
meist Stichwörter
- gelegentlich
Schlagwortübersichten
- Berichtslücke 1945-1946
Dietrich/Abt.
A-Beilage
Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur.
Hrsg. Felix Dietrich u.a. Abt. A: Beilage: Verzeichnis von Aufsätzen aus
deutschen Zeitungen. Bd. 1-31.
1909-1944.
Quellen:
Aufsätze aus Zeitungen des deutschen
Sprachkreises
Erscheinungsweise:
teils wöchentlich, teils zweiwöchentlich, Jahresregister der Stich-
bzw.
Schlagwörter
und der
Verfasser
Konzeption:
Sprachkreiskonzeption
Anlage:
sachlich, Alphabet weiter Schlagwörter,
Verfasserregister
Berichtszeit:
1908-1922;
1928-1944
Umfang:
jährlich ca. 15.000 Aufsätze aus 50-100
Zeitungen
Schriftenklassen/Mediengattungen
(ausgewertet): Zeitungen
Besonderheiten:
-
1923-1928 nicht erschienen, sondern in Abt.
A integriert
- erfaßt nur Zeitungsbeiträge von
wissenschaftlichem oder literarischem Wert
Dietrich/Abt.
B
Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur. Hrsg.
Felix Dietrich u.a. Abt. B: Bibliographie der fremdsprachigen
Zeitschriftenliteratur. Bd. 1-22. N.F.-Bd. 1-51.
1911-1964.
Quellen:
Aufsätze aus fremdsprachigen Periodika und fremdsprachigen
monographischen
Sammelwerken;
teils mittelbare
Quellen
Erscheinungsweise:
mehrere Bände jährlich mit jeweils vollständigem Schlagwortalphabet pro
Band
Anlage:
sachlich, Alphabet weiter weiter Schlagwörter, Verfasserregister (ab
Berichtsjahr
1920)
Berichtszeit:
1861-1944;
1947-1964
Umfang:
125.000 Aufsätze aus 4.000 Periodika
(1938)
Schriftenklassen/Mediengattungen
(ausgewertet): Zeitschriften, Zeitungen, Festschriften,
Tagungsberichte,
Sammelwerke
Besonderheiten:
- anfangs nur germanische und romanische Sprachkreise, später auch slawischer
Sprachkreis
- Zeitschriften und Zeitungen (nicht in
seperater Beilage)
- übernimmt teilweise fremde
Periodikaerschließungen
- Berichtslücke
1945-1946
- ansonsten Anlage und Besonderheiten wie in Abt.
A
Dietrich/Abt.
C
Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur. Hrsg.
Felix Dietrich u.a. Abt. C: Bibliographie der Rezensionen mit Einschluß von
Referaten und Selbstanzeigen. Bd. 1-77. N.F.-Bd. 1-51.
1900-1943.
Quellen:
Rezensionen deutscher und ausländischer Bücher und Karten aus deutschen und
fremdsprachigen
(ab
1911) Periodika und Sammelwerken, die für Abt.
A und Abt.
B ausgewertet
wurden
Erscheinungsweise:
ein bis zwei Bände pro
Jahr
Anlage:
Alphabet der Verfasser/Sachtitel der besprochenen Werke; keine
Register
Berichtszeit:
1896-1943
Umfang:
60.000 rezensierte Werke aus 9.000 Periodika/Sammelwerken
(1938)
Schriftenklassen/Mediengattungen
(ausgewertet): Zeitschriften, Zeitungen, nichtperiodische
Sammelwerke
Besonderheiten:
- fremdsprachige
Rezensionen nur von 1909-1919 und 1925-1943
-
Titelaufnahme: rezensiertes Werk, Quelle der Rezension,
Rezensent
- nicht ausgewertet: Zentralblätter der
Fachgebiete
IBZ
Internationale
Bibliographie der Zeitschriftenliteratur aus allen Gebieten des Wissens. Hrsg.
von Otto Zeller u.a. Osnabrück
1965-.
Quellen:
Aufsätze aus deutschen und internationalen Zeitschriften, Tagungsberichten und
sonstigen
Sammelwerken
Erscheinungsweise:
halbjährlich je ca. 6-7
Bände
Anlage:
in vier Teilen in gelegentlich wechselnder
Reihenfolge:
A.
Index rerum: Hauptteil, nach dem Alphabet der Schlagwörter, innerhalb nach dem
Alphabet
der
Verfasser
bzw.
Sachtitel
B.
Index systematicus (Register der Schlagwörter nach
Sachgruppen)
C.
Index autorum: Verfasserregister mit Verweisung auf vollständige
Titelaufnahme
D.
Periodica (Liste der ausgewerteten Periodika mit
Schlüsselnummer)
Berichtszeit:
ca.
1965-
Umfang:
ca. 120.000 Aufsätze aus 8.000 Periodika pro
Jahr
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriften, Tagungsberichte, sonstige
Sammelwerke
Besonderheiten:
- Anlage weist viele
Parallelen zu Dietrich/Abt.
A und Abt.
B auf, aber:
- Titelaufnahmen nach mechanischer
Wortfolge
- Quellen dem Anspruch nach international, de
facto wenige slawische und orientalische Titel
- IBZ - wie
auch schon Dietrich - zwar interdisziplinär ausgerichtet, real deutlich geistes-
und sozialwissenschaftlicher
Schwerpunkt
IBZ-CD-ROM
Internationale Bibliographie der
Zeitschriften-Literatur. Osnabrück
1994-.
Quellen:
Aufsätze aus deutschen und internationalen Zeitschriften, Tagungsberichten,
Sammelwerken
Erscheinungsweise:
halbjährlich
Suchkriterien:
Schlagwörter (deutsch und englisch), Sachgebiet, Autor, Stichwörter,
Zeitschriftentitel,
Verlag,
Erscheinungsjahr, Ausgabe (Jahrgang, Heftnummer), Sprache des Aufsatzes,
Zusammenfassungen
(Abstracts,
Summaries), Sprache der Zusammenfassung, ISSN,
ZDB-ID
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Trunkierung,
Indexlisten
Berichtszeit:
1983-
Umfang:
ca. 120.000 Aufsätze pro Jahrgang; Ausgabe 1999-2002/2:
465.000
Titelangaben
Mediengattungen:
Zeitschriften, Tagungsberichte, sonstige
Sammelwerke
Preis:
laufende CD-ROM pro Jahrgang 3.014 €, bei gleichzeitigem Abo der Printausgabe
1.390
€;
Neukunde
für alle 3 CD-ROMs: 13.000 DM
(1998)
Besonderheiten:
- bisher erschienen 2
abgeschlossene und die laufende aktuelle Ausgabe: 1983/2-1988 (Preis: 3.800 DM,
für
Printabonnenten: 2.500
DM)
- Online-Zugang über http://www.gbv.de/ (monatliche
Aktualisierung)
- nicht verschlagwortete Aufsätze sind
über den Gesamtindex recherchierbar
- Liste der
ausgewerteten Zeitschriften unter: http://www.saur.de/pdf/libr_m1.pdf
IBZ-Online
Internationale Bibliographie der
Zeitschriftenliteratur.
URL: http://www.gbv.de/
Quellen:
Aufsätze aus deutschen und internationalen Zeitschriften, Tagungsberichten und
sonstigen
Sammelwerken
Aktualisierung:
monatlich
Suchkriterien:
Schlagwörter (deutsch und englisch), Sachgebiet, Autor, Stichwörter,
Zeitschriftentitel,
Verlag,
Erscheinungsjahr, Ausgabe (Jahrgang, Heftnummer), Sprache des Aufsatzes,
Zusammenfassungen
(Abstracts,
Summaries), Sprache der Zusammenfassung, ISSN,
ZDB-ID
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Trunkierung,
Indexlisten
Berichtszeit:
1983-
Umfang:
2,3 Mill. Aufsätze aus 6.000 Zeitschriften; jährlicher Zuwachs ca. 120.000
Aufsätze
(Stand:
Juni 2002)
Mediengattungen:
Zeitschriften, Tagungsberichte, sonstige
Sammelwerke
Besonderheiten:
- Mengengerüst der
ausgewerteten Zeitschriften:
*
51% erscheinen in Englisch
* 37%
erscheinen in Deutsch
* 12%
erscheinen in weiteren Sprachen
- Liste der ausgewerteten
Zeitschriften unter: http://www.saur.de/pdf/libr_m1.pdf
IBR
Internationale
Bibliographie der Rezensionen wissenschaftlicher Literatur. Hrsg. von Otto
Zeller. Osnabrück
1971-.
Quellen:
Rezensionen deutscher und ausländischer Bücher aus deutschen und
fremdsprachigen
Periodika
und
Sammelwerken
Erscheinungsweise:
halbjährlich in je 3
Bänden
Anlage:
Hauptteil nach Schlagwörtern mit vollständigen Titelaufnahmen und vier
Registern:
-
Register der besprochenen Werke (Verfasser,
Sachtitel)
-
Sachgebietsregister: systematische
Schlagwörterübersicht
-
Rezensentenregister
-
Zeitschriftenindex: Verzeichnis der ausgewerteten
Zeitschriften
Berichtszeit:
ca. 1967- (Bezug: Erscheinungsjahr der rezensierten
Werke)
Umfang:
45.000 Rezensionen aus 2.500 Periodika bzw. Sammelwerken
(1995)
Schriftenklassen/Mediengattungen
(ausgewertet): Zeitschriften, nichtperiodische
Sammelwerke
Besonderheiten:
-
Verzeichnungsumfang der bibliographischen Einträge zum rezensierten Werk: Autor,
Titel, Sachgebiet; zur Rezension: Rezensent, Zeitschrift, Sprache,
Ausgabe,
Jahr, Seite, ISSN, ZDB-ID, Verlag,
Adresse
- bis Vol. 13,1 insgesamt 3 Hauptteile mit
vollständigen Titelangaben: Index rerum nach Schlagwörtern,
Index
autorum nach rezensierten Werken, Index
recensorum nach Rezensenten
- umfaßt nur Rezensionen von
fachlichen und wissenschaftlichen Werken
IBR-CD-ROM
Internationale Bibliographie der
Rezensionen wissenschaftlicher Literatur. Hrsg. von Otto Zeller. Osnabrück
1995-.
Quellen:
Rezensionen deutscher und ausländischer Bücher aus deutschen und
fremdsprachigen
Periodika
und
Sammelwerken
Erscheinungsweise:
halbjährlich
Suchkriterien:
Schlagwörter (deutsch und englisch), Sachgebiet, Autor des rezensierten
Werkes,
Stichwörter
im Titel des rezensierten Werkes, Rezensierende Zeitschrift, Verlag,
Erscheinungsjahr,
Ausgabe
(Jahrgang, Heftnummer), Sprache der Rezension, Rezensent, ISSN,
ZDB-ID
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Trunkierung,
Indexlisten
Berichtszeit:
ca. 1989- (Bezug: Erscheinungsjahr der rezensierten
Werke)
Umfang:
450.000 Rezensionen (IBR Erscheinungsjahre
1985-1995);178.000
Rezensionen zu 80.000 Werken (IBR-Kumulation 2000-2002/2
Schriftenklassen/Mediengattungen:
ausgewertet: Zeitschriften, nichtperiodische Sammelwerke
Preis: 1.508 € pro
Jahr
Besonderheiten:
- Verzeichnungsumfang der
bibliographischen Einträge zum rezensierten Werk: Autor, Titel, Sachgebiet; zur
Rezension: Rezensent, Zeitschrift, Sprache,
Ausgabe, Jahr, Seite, ISSN, ZDB-ID, Verlag, Adresse
-
ein Grundwerk als Zehnjahreskumulation für die Jahre 1985-1994 (430.000
rezensierte Werke)
- Preis: 2.030 €, weitere Kumulation
für 1995-1999 und 2000-2002
- Online-Zugang über http://www.gbv.de/ (monatliche
Aktualisierung)
- Zählung der IBR-CD orientiert an
Printversion: 32. Jg. 2002 (BER: 2000-2002)
- Zuwachs bis
1997 40.000 Titel jährlich, ab 1998 60.000 60.000 Rezensionen von ca. 20.000
Werken jährlich
IBR-Online
Internationale Bibliographie der
Rezensionen wissenschaftlicher Literatur. Hrsg. von Otto Zeller.
URL: http://www.gbv.de/
Quellen:
Rezensionen deutscher und ausländischer Bücher aus deutschen und
fremdsprachigen
Periodika
und
Sammelwerken
Aktualisierung:
monatlich
Suchkriterien:
Schlagwörter (deutsch und englisch), Sachgebiet, Autor des rezensierten
Werkes,
Stichwörter
im Titel des rezensierten Werkes, Rezensierende Zeitschrift, Verlag,
Erscheinungsjahr,
Ausgabe
(Jahrgang,
Heftnummer), Sprache der Rezension, Rezensent, ISSN,
ZDB-ID
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Trunkierung,
Indexlisten
Berichtszeit:
ca. 1989- (Bezug: Erscheinungsjahr der rezensierten
Werke)
Umfang:
885.000 Rezensionen von ca. 560.000 Werken (IBR Erscheinungsjahre ab 1984, Stand
Februar 2003), jährlicher Zuwachs
60.000
Eintragungen
Schriftenklassen/Mediengattungen:
ausgewertet: Zeitschriften, nichtperiodische Sammelwerke
Preis: 1.508 € Jahresabo
Besonderheiten:
- Verzeichnungsumfang der
bibliographischen Einträge zum rezensierten Werk: Autor, Titel, Sachgebiet; zur
Rezension: Rezensent, Zeitschrift, Sprache, Ausgabe,
Jahr, Seite, ISSN, ZDB-ID, Verlag, Adresse
-
Zuwachs 60.000 Titel jährlich
- Mengengerüst der
Online-Datenbank Anfang 2002:
*
65% englischsprachige Rezensionen
* 23% deutschsprachige Rezensionen
* 6% französischsprachige Rezensionen
* 6% Rezensionen in sonstigen
Sprachen
- Verknüpfung mit einem Dokumentlieferdienst für
Artikel und Bücher ab 2002 geplant
SCI
Science Citation Index.
An international interdisciplinary index to the literature of science, medicine,
agriculture, technology and the behavioral sciences. Philadelphia:
1961-.
Quellen:
3.300 naturwissenschaftliche und technische
Zeitschriften
Erscheinungsweise:
zweimonatlich mit Jahreskumulation und
Mehrjahreskumlation
Anlage: -
Source Index: nach dem Alphabet der
Verfasser
-
Permuterm Subject Index: Register der Stichwörter aus Sachtiteln des Source
Index
(bei
fremdsprachigen
Titeln in englischer
Übersetzung)
-
Corporate Index: Register aller Körperschaften, denen die im Source Index
vertretenen
Autoren
angehören
-
Citation Index: nach dem Alphabet der Verfasser zitierter
Schriften
Berichtszeit:
1945- (Source
Index)
Umfang:
560.000 Aufsätze, 4,4 Mio zitierte Schriften, 8,7 Millionen Zitierungen
(1983)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriftenaufsätze
Kumulierungen:
-
10-Jahreskumulierungen: 1945-1954; 1955-1965
-
5-Jahreskumulierungen: 1965-1969 ... 1990-1994
SCI CD-ROM
Science
Citation Index. CD-ROM Edition.
1988-.
Quellen:
3.300 naturwissenschaftliche und technische
Zeitschriften
Erscheinungsweise:
vierteljährlich mit
Jahreskumulation
Suchkriterien:
Autor, Stichwort, Sachtitel der Quelle, zitierter Autor, zitiertes Werk,
Autorenanschrift,
Sprache,
Dokumenttyp, Erscheinungszeitpunkt, "related records" (Titel, die gleiche Werke
zitieren),
"shared
references" (Werke, die von zwei oder mehr Aufsätzen zitiert
werden)
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Indexlisten, feldbezogene Suche,
Trunkierung
Berichtszeit:
1980-
Umfang:
560.000 Aufsätze, 4,4 Millionen zitierte Schriften, 8,7 Millionen Zitierungen
(1983)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriftenaufsätze
SSCI
Social Sciences
Citation Index. An international interdisciplinary index to the literature of
social, behavioral and related sciences. Philadelphia: 1973-.
Quellen:
1.700 Zeitschriften aus 50 sozialwissenschaftlichen Disziplinen vollständig,
3.300 in
Auswahl
ausgewertet
Erscheinungsweise:
viermonatlich mit Jahreskumulation und
Mehrjahreskumation
Anlage: -
Source Index: Alphabet der
Verfasser
-
Permuterm Subject Index: Register der Stichwörter aus Sachtiteln des Source
Index
(bei
fremdsprachigen
Titeln in englischer
Übersetzung)
-
Corporate Index: Register aller Körperschaften, denen die im Source Index
vertretenen
Autoren
angehören
-
Citation Index: Alphabet der Verfasser zitierter
Schriften
Berichtszeit:
1956- (Source
Index)
Umfang:
130.000 Aufsätze, 1 Million zitierte Schriften, 1,4 Millionen Zitierungen
(1983)
Mehrjahreskumulationen:
-
10-Jahreskumulierungen: 1956-1965
-
5-Jahreskumulierungen: 1966-1970, 1986-1990 (seither 5-Jahreskumulationen nur
noch
auf
CD-ROM)
SSCI CD-ROM
Social
Sciences Citation Index. CD-ROM Edition.
1988-.
Quellen:
1.700 Zeitschriften aus 50 sozialwissenschaftlichen
Disziplinen
Erscheinungsweise:
vierteljährlich mit
Jahreskumulation
Suchkriterien:
Autor, Stichwort, Sachtitel der Quelle, zitierter Autor, zitiertes Werk,
Autorenanschrift,
Sprache,
Dokumenttyp, Erscheinungszeitpunkt, "related records" (Titel, die gleiche Werke
zitieren),
"shared
references" (Werke, die von zwei oder mehr Aufsätzen zitiert
werden)
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Indexlisten, feldbezogene Suche,
Trunkierung
Berichtszeit:
1981-
Umfang:
560.000 Aufsätze, 4,4 Millionen zitierte Schriften, 8,7 Millionen Zitierungen
(1983)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriftenaufsätze
Mehrjahreskumulationen:
- 5-Jahreskumulierungen: 1981-1985, 1986-1990, 1991-1995 (letztere wahlweise
auch mit Abstracts)
AHCI
Arts and Humanities
Citation Index. Philadelphia
1978-
Quellen:
1.150 Zeitschriften aus 50 sozialwissenschaftlichen Disziplinen vollständig,
5.000 Periodika in
Auswahl
ausgewertet
Erscheinungsweise:
halbjährlich mit Jahreskumulation und
Mehrjahreskumulation
Anlage: -
Source Index: Alphabet der
Verfasser
-
Permuterm Subject Index: Register der Stichwörter aus Sachtiteln des Source
Index (bei
fremdsprachigen
Titeln
in englischer
Übersetzung)
-
Corporate Index: Register aller Körperschaften, denen die im Source Index
vertretenen
Autoren
angehören
-
Citation Index: Alphabet der Verfasser zitierter
Schriften
Berichtszeit:
1976- (Source
Index)
Umfang:
120.000 Aufsätze, 660.000 zitierte Schriften, 760.000 Zitierungen
(1983)
Mehrjahreskumulationen:
-
5-Jahreskumulation: 1975-1979
Besonderheiten:
-
fachliche Schwerpunkte von AHCI:
* Theologie, Philosophie, Geschichte
* Sprach- und Literaturwissenschaft
* Kunst-, Theater-, Musik- und Filmwissenschaft,
Archäologie
AHCI CD-ROM
Arts and
Humanities Citation Index. CD-ROM Edition. Philadelphia:
1990-.
Quellen:
1.150 Zeitschriften aus 50 sozialwissenschaftlichen
Disziplinen
Erscheinungsweise:
viermonatlich mit
Jahreskumulation
Suchkriterien:
Autor, Stichwort, Sachtitel der Quelle, zitierter Autor, zitiertes Werk,
Autorenanschrift,
Sprache,
Dokumenttyp, Erscheinungszeitpunkt, "related records" (Titel, die gleiche Werke
zitieren),
"shared
references" (Werke, die von zwei oder mehr Aufsätzen zitiert
werden)
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Indexlisten, feldbezogene Suche,
Trunkierung
Berichtszeit:
1981-
Umfang:
560.000 Aufsätze, 4,4 Millionen zitierte Schriften, 8,7 Millionen Zitierungen
(1983)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Zeitschriftenaufsätze
Mehrjahreskumulationen:
-
20-Jahreskumulation:
1975-1994
-
10-Jahreskumulation: 1980-1989
Web of Science
Web
of Science. Institute for Scientific Information
(ISI).
Online-Datenbank
URL: http://www.isinet.com/
Quellen:
SCI,
SSCI,
AHCI;
insges. 8.600 Periodika
(2001)
Update:
wöchentlich
Konzeption:
Suchkriterien:
Suchtechniken:
Berichtszeit:
1945- (SCI), 1956- (SSCI), 1975-
(AHCI)
Umfang:
8.600 ausgewertete Zeitschriften; wöchentlicher Zuwachs 23.500
Artikel
Preis:
Besonderheiten:
- Zugang auch über Hosts wie DataStar, DIALOG, DIMDI und
STN
- bezieht mehr über 2.000 weitere Zeitschriften ein
als Print- und CD-ROM-Variante (SCI: 5.800; SSCI 1.730;
AHCI 1.100)
-
Autorenabstracts
* SCI seit 1991
75% der Artikel
* SSCI seit 1992
65% der Artikel
- Verteilung der Autoren
(1996):
* SCI 33,5%
USA
39,5%
Europa
* SSCI 55,2%
USA
28,0%
Europa
* AHCI 57,4%
USA
36,6%
Europa
PCI
Periodicals contents on
CD-ROM. PCI. Cambridge: Chadwyck-Healey
1994-.
Quellen:
3.219 Zeitschriften, die zwischen 1900 und 1990 erschienen (Schwerpunkt:
Nordamerika
und
Europa)
Erscheinungsweise:
halbjährlich bis zum Abschluß des
Grundwerkes
Suchkriterien:
Stichwörter aus Aufsatz- und Zeitschriftentiteln, Verfassernamen,
Zeitschriftentitel,
Sprache
der Artikel, Sachgruppen (37), Erscheinungsdatum, Suche nach
Inhaltsverzeichnissen
Berichtszeit:
(Anfang des 19. Jhds.)
1900-1990
Umfang:
11 Millionen Aufsatztitel aus 3.219 Zeitschriften
(6´2000)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Aufsätze aus wissenschaftlichen Zeitschriften der Geistes-
und
Sozialwissenschaften
Besonderheiten:
- pro Jahr werden 1 Millionen Aufsatztitel erschlossen
-
keine intellektuelle Inhaltserschließung, daher nur Freitextsuche mit
Stichwörtern möglich, in Kombination mit
Sachgruppe
- Preis: 70.000
Pfund!
- PCI ist auch als Datenbank online zugänglich über
OCLC oder über:
http://pci.chadwyck.com/
* Umfang: 11 Millionen Datensätze
aus 3.219 Periodika (Juni 2000)
* Update: zweimonatlich
* Preis: 5.525 £ Einzelplatz/Jahresabo
-
Projekterweiterung: PCI Full Text
- ab März 2000 werden
pro Jahr ca. 75 Periodika als Image komplett zugänglich
gemacht
- Ziel: "virtuelle" Bibliothek mit vollständigen
Ausgaben abgeschlossener Zeitschriften
ZD
Zeitschriftendienst.
Berlin:
1966-.
Quellen:
ca. 170-250 deutschsprachige Zeitschriften (populärwissenschaftlich,
unterhaltend, praxisorientiert)(2001:
230)
Erscheinungsweise:
monatlich
kumulierend
Anlage:
sachlich nach Schlagworten (RSWK) mit Verfasserregister, Schlagwörter ab 2001
wie bei IBZ
unter
Berücksichtigung
von
SWD
Berichtszeit:
1965- ca. 1999 (print) 1983-
(online)
Preis:
208 Euro ab
2001
Umfang:
ca. 10.000 Aufsätze pro
Jahr
Mediengattungen:
Zeitschriftenaufsätze
Besonderheiten:
- früher
als Datenbank kostenlos zugänglich unter http://www.dbilink.de/; monatlich kumulierend
mit Berichtsjahren 1996ff.
- Demoversion kostenlos
zugänglich unter: http://www.gbv.de/
- als
CD-ROM jährlich kumulierend zuletzt: 1987-1999 zum Preis von DM 98.-, erschließt
141.300 Aufsätze
aus 250 Zeitschriften aller
Sachgebiete
- monatlich erscheinende Mikroficheausgabe
Ende 1998 eingestellt
- ab 2. Halbjahr 2001 vom Verlag
Zeller/Dietrich (Herbst 2001 von Saur gekauft)
weitergeführt
- damit kommen mit der IBZ
(Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur) zwei
der
bedeutendsten Zeitschrifteninhaltsdienste
aus dem gleichen Verlagshaus
- Anschluss an
Dokumentliefersystem für 2002 geplant
- die Aufsätze sind
mit dem Online-Bestellsystem des GBV verknüpft und können über
die
Online-Fernleihe oder GBVdirekt bestellt
werden
- Liste der ausgewerteten Zeitschriften: http://www.dietrich-bibliogr.de/
- Anspruch: Nachweis nur der Titel, die von längerfristigem Interesse sind:
Funktion eines Qualitätsfilters der
aktuellen
deutschen Zeitschriftenliteratur
ZI
Zeitungsindex. Verzeichnis
wichtiger Aufsätze aus deutschsprachigen Zeitungen. München 1974-1993.
1.1974-17.1990.
Quellen:
überregionale deutschsprachige
Zeitungen
Erscheinungsweise:
vierteljährlich
Anlage:
sachlich nach dem Alphabet deutscher Schlagwörter; Jahresregister der
Verfasser,
systematisches
Register nach 3 Formalgruppen (Beilagen, Interviews, Nachrufe) und 26
Sachgruppen,
Register
der geographischen
Schlagwörter
Berichtszeit:
1974-1990
Umfang:
50-60.000 Artikel pro
Jahrgang
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Tages- und Wochenzeitungen
Besonderheiten:
-
Schlagwörter werden möglichst eng gefaßt
- Buchrezensionen
in jährliches Beiheft ausgegliedert
- der ZI erschien 1992
als Grundwerk auf CD-ROM, mit den Berichtsjahren 1982-1989 und einem
Umfang
von über 400.000 Artikel aus 19
Zeitungen
- die CD-ROM sollte jährlich aktualisiert neu
erscheinen, was jedoch nie geschehen ist
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| 11.3.
Hochschulschriftenverzeichnisse 11.3.1. Allgemeines |
| Stand: August 2001 |
Bei Hochschulschriftenbibliographien handelt es sich um Verzeichnisse der Veröffentlichungen von akademischen Forschungs- und Lehranstalten, also Universitäten, sonstigen Hochschulen und akademischen Einrichtungen.
Verwandte Gattungen:
-
Schulschriften:
*
Veröffentlichungen von Schulen und höheren Lehranstalten
-
Akademieschriften und Reports:
* Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Gesellschaften und
Forschungsinstituten
Verzeichnisse über wissenschaftliche
Institutionen:
-
Adreßbücher:
* enthalten
neben Namen und Anschriften sowie sonstigen Kommunikationsdaten oft auch weitere
Kerndaten zu
den
Institutionen
- Handbücher:
* streben umfassendere Information an als Adreßbücher;
außerdem beinhalten sie oft Artikel mit enzyklopädischem
Charakter, die z.B. folgende Angaben
enthalten können:
- historische Entwicklung der
Institution
- Aufbau und Struktur
- Aufgaben und Tätigkeiten
- Angaben zu Personen,
die in der Institution im wissenschaftlichen Bereich
mitarbeiten
- Publikationen der Institution und über die Institution in
Auswahl
- da solche Adreß- und Handbücher jedoch zu den
Nachschlagewerken und nicht zu den Bibliographien zählen, sollen
diese hier (im Gegensatz zu Allischewski,
S. 275ff.) nicht weiter behandelt werden
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| 11.3.1.1. Arten von Hochschulschriften |
| Stand: August 2001 |
Arten von Hochschulschriften:
- Reine
Verwaltungsschriften:
* z.B.
Statuten der Hochschule (Grundordnung), Personal- und Vorlesungsverzeichnisse,
Studienführer
* deren Wert ist
im allgemeinen gering gegenüber den wissenschaftlichen
Arbeiten
- Wissenschaftliche
Arbeiten:
* dazu zählen vor
allem
- Rektoratsreden, Festvorträge, Antrittsvorlesungen (die
gelegentlich und an manchen Hochschulen als eigenständige
Kleinschriften veröffentlicht
werden)
- Habilitationsschriften (zur Erlangung der Lehrbefugnis
[venia legendi] an einer wissenschaftlichen Hochschule)
- Dissertationen (als
wissenschaftliche Erstlingspublikation [Inaugural...], zur Erlangung des
Doktorgrades)
- sonstige Arbeiten für akademische Examina (Diplom, Magister,
Staatsexamen), die gewöhnlich nicht veröffentlicht
werden
- wissenschaftliche Periodika der
Hochschulen (Zeitschriften, Serien)
Inhalte und Bezeichnungen von
Hochschulschriftenverzeichnissen:
- "Da die
Dissertationen den weitaus größten Anteil der Hochschulschriften stellen, werden
die Verzeichnisse oft -
pars pro toto - als
"Dissertationsverzeichnisse" bezeichnet, auch wenn sie eventuell andere
Schriftenklassen
aufnehmen."
- In manchen Ländern (USA,
Schweden, Schweiz) werden auch alle Publikationen, die von Angehörigen der
Universität
verfaßt sind, zu den
Hochschulschriften gerechnet.
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 11.3.1.2. Dissertationen |
| Stand: August 2001 |
Dissertationen - Diskussionen über die Qualität:
- die Qualität von Dissertationen hängt nicht zuletzt von
den dahinterstehenden Prüfungsordnungen ab
- immer handelt
es sich um wissenschaftliche Anfängerarbeiten
-
Anforderungen an eine Dissertation können von Fakultät zu Fakultät, von
Hochschule zu Hochschule, von Land
zu Land
sehr verschieden sein
- entsprechend unterschiedlich sind
auch die Nachfrage und Benutzungshäufigkeit von
Dissertationen
- insbesondere der Wert medizinischer
Dissertationen wird von manchem in Zweifel gezogen
"Die Massenproduktion vor allem medizinischer Dissertationen, oft in wenigen
Wochen zusammengeschrieben, hat das Ansehen von Dissertationen generell ruiniert
und einen kräftigen Schatten auf Dissertationen anderer Fächer geworfen."
Eine Untersuchung gelangte 1984 zu folgenden
Ergebnissen:
- ca. 50% aller Dissertationen in der BRD
sind medizinische
- ihr Anteil an der Ausleihe beträgt ca.
5% (S. 21)
- daraus folgt: jede zweite magazinierte
Dissertation ist eine medizinische, aber nur jede 20.
ausgeliehene
- 93% der ausgeliehenen Dissertationen
gehören zu Theologie, Recht, Geisteswissenschaften, Wirtschafts-
und
Sozialwissenschaften, 2% zu
Naturwissenschaften (Technik entfällt, da in ULB Bonn nicht gesammelt)
bibliotheken der Bundesrepublik
Deutschland. In: ZfBB, 31, 1984, S. 19-29.)
Dennoch enthalten Dissertationen manches wertvolle wissenschaftliche
Resultat, das ohne bibliographische Verzeichnung verloren wäre
(Totok-Weitzel, S. 237), denn sie
- schildern Stand
der Wissenschaft und Technik auf einem bestimmten
Spezialgebiet
- beschreiben detailliert erfolgreiche und
erfolglose experimentelle Vorgehensweisen
- geben viele
Daten und Einzelbefunde wieder
- legen auch falsifizierte
Hypothesen dar
- enthalten ausführliche und aktuelle
Bibliographien
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 11.3.1.3. Alte und neue Formen von Dissertationen/Formen der Erschließung |
| Stand: August 2001 |
Alte und neue Formen von Dissertationen/Formen der
Erschließung:
- heutige Dissertationen
werden wie normale Verfasserschriften unter dem Doktoranden als
Verfasser
angesetzt
-
die hervorstechende Besonderheit der Titelaufnahme einer solchen Dissertation
ist der Dissertationsvermerk,
der aus
folgenden Elementen besteht:
| Ort | Hochschule | Fakultät/Fachbereich | Art der Hochschulschrift | Jahr |
| Köln, | Univ., | Theol. Fak., | Diss. | 1998 |
- in ähnlicher Weise werden auch die
Habilitationsschriften verzeichnet:
* Göttingen, Univ., Philos. Fak., Habil. Schr. 1972
(Fakultät/Fachbereich gehört nach PI
zum HS-Vermerk, nach RAK nicht mehr!)
- diese Art der
Verzeichnung, nämlich Dissertationen als Verfasserschriften zu behandeln, gilt
nicht für alte
Dissertationen (vgl.
Allischewski, S. 279):
- bis zum Ende des 18.
Jahrhunderts war eine ältere Form des Prüfungsverfahrens üblich: der
Professor
beteiligte mehrere Doktoranden
zugleich an einem Promotionsverfahren; die daraus entstehende
"Dissertation"
enthielt oft nur eine
Aufstellung der Themen, über die der Professor als Vorsitzender einer
Prüfungskommission
(Präses) seine Doktoranden
als "Respondenten" meist mündlich diskutieren ließ
- eine
Dissertation war damals also weniger eine selbständige Einzelarbeit, als
vielmehr das schriftlich fixierte
Ergebnis
einer mündlichen Erörterung zwischen den Promotionskandidaten und einem oder
mehreren
Hochschullehrern (entspricht
vielleicht dem heutigen Kolloquium)
- wer das
Diskussionsergebnis eigentlich verfaßt hat, Respondent, Präses oder beide
zusammen, läßt sich oft nicht
klar erkennen
oder ermitteln
- es hat sich heute durchgesetzt, alle
älteren Dissertationen pauschal als Werke der Präsides (Präses = Verfasser)
zu behandeln, die Doktoranden werden entweder
gar nicht berücksichtigt oder erhalten allenfalls eine
Nebeneintragung
Exkurs: Dissertationen in der DDR
- Diss.
A = übliche Dissertation
- Diss. B =
Habilitation
- Promotionsinstitutionen bestanden auch
außerhalb der traditionellen Hochschulen: z.B. beim ZK der SED,
der
Gewerkschaftshochschule "Fritz Heckert",
bei der NVA und dem Ministerium für Staatssicherheit
- Für
DDR-Dissertationen bestanden verschiedene Sekretionsgrade, wobei NSW, NfD und VD
in Leipzig vorhanden
und teilweise in JVH
angezeigt sind
* NSW = gesperrt
für nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet (niedrigster
Grad)
* NfD = Nur für den
Dienstgebrauch (in Sondermagazinen der Bibl.)
* VD = Vertrauliche Dienstsache (in Sondermagazinen der
Bibl.)
* VS =
Verschlußsache
* VVS =
Vertrauliche Verschlußsache
*
GVS = Geheime Verschlußsache
*
PiM = Parteiinternes Material (Nur von Kadern des ZK der SED
einsehbar)
* NVA = Nur in der
NVA von wenigen Personen einsehbar
- Themen dieser
Dissertationen sind z.B.:
*
Außenpolitische Konzepte der SED
* Defizite in der medizinische Versorgung
* Analysen zur Kriminalität, sozialen Deviation,
Suizidrate...
*
Sportmedizinische Forschungen (diese Dissertationen sind zum Teil bis heute
nicht auffindbar!)
* Themen zur
inneren Sicherheit
*
militärische Themen
eingel. von Wilhelm Bleek und Lothar Mertens. 2 Bde. München: Saur
1994.
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| 11.3.1.4. Gegenwart und Ausblick: Digitale Dissertationen |
| Stand: August 2001 |
Gegenwart und Ausblick: Digitale Dissertationen
- Literatur: Klaus-Dieter Lehmann:
Dissertationen Online. In: Bibliotheksdienst, 31, 1997, 4, S.
645-651.
- gegenwärtige Praxis: Promotionsordnungen
der Hochschulen regeln für die einzelnen Fächer das Verfahren
zur
Annahme und Veröffentlichung der
Dissertationen
- der größere Teil von jährlich ca. 27.000
in der BRD wird weiterhin im Selbstdruckverfahren hergestellt,
ein
kleinerer Teil als Mikroform, in einigen
Fächern gibt es auch Verlagsveröffentlichungen
- im
Mengengerüst 1996 (nach DK-Gruppen):
| Medizin | 10.866 | 40,2% |
| Naturwissenschaften | 5.964 | 22,1% |
| Sozialwissenschaften | 3.845 | 14,2% |
| Technik | 3.385 | 12,5% |
| Phil./Psych./Theol. | 935 | 3,5% |
| Sprach- und Literaturwissenschaften | 775 | 2,9% |
- im Buchhandel erscheinen davon
| In der Reihe A werden angezeigt | 8.073 | 30,0% |
| In der Reihe B werden angezeigt | 1.035 | 3,8% |
| In der Reihe H werden angezeigt | 17.885 | 66,2% |
- früher mußten die Promovenden 80-120 Exemplare an ihre
Hochschulbibliothek abgeben, heute meist 20-40
Printexemplare, bei Mikroformen und Verlagsveröffentlichungen nur
8-15
- festgelegt durch "Ständige Konferenz der
Kultusminister" (KMK): "Grundsätze für die Veröffentlichung
von
Dissertation" ursprünglich 1974,
Neufassungen 1977, 1988 und 1997 (30.10.)
- 3-6 Exemplare
auf alterungsbeständigem Papier an Hochschulbibliothek
-
Verbreitung sicherstellen durch (entweder...):
* max. 80 Exemplare in Geistes- und
Gesellschaftswissenschaften
*
max. 40 Exemplare in Medizin, Natur- und
Ingenieurwissenschaften
*
jeweils in Buch- oder Fotodruck
- Nachweis der
Veröffentlichung in einer Zeitschrift
- Nachweis der
Verbreitung über den Buchhandel (Mindestauflage 150)
-
Ablieferung eines Mikrofiches und bis zu 50 weiterer
Kopien
- Ablieferung einer elektronischen Version, Format
und Datenträger sind mit Hochschulbibliothek abzustimmen
-
Copyright außer bei Buchhandel und Zeitschriftenpublikation bei Hochschule bzw.
Hochschulbibliothek
- Schriftentausch innerhalb der
Hochschulbibliotheken und Pflichtexemplar nach Frankfurt zur
DDB
- DDB hat laut Gesetz über die Deutsche Bibliothek die
Pflicht, deutsche Dissertationen zu archivieren,
zu erschließen und anzuzeigen
Dissertationen. In: Bibliotheksdienst. 32, 1998, 4, S.
750-751)
Projekt Dissertationen Online
- Lehmann schlägt
im Einvernehmen mit einigen Hochschulen vor, in Kooperation mit der DFG die
Infrastruktur
zu schaffen, um Dissertationen
künftig grundsätzlich online bereitzustellen
- hinterlegt
werden sollten sowohl gedruckte und elektronische
Versionen
- Hochschulbibliothek und DDB archivieren
dauerhaft ein gedrucktes und ein elektronisches Exemplar
-
DDB stellt Dissertationen im Netz zur Verfügung, erlaubt Zugriff und
Download
- DDB ist verantwortlich für
Langzeitverfügbarkeit auch der elektronischen Version (Migrieren,
Umkopieren,
Konvertieren)
- Promotionsordnungen müssen
einheitlich geändert werden
- Zahl der abzuliefernden
Exemplare kann extrem reduziert werden
- Formate und
Datenträger der elektronischen Versionen müssen einheitlich festgelegt werden
(Wildwuchs
vermeiden)
-
noch offen/Varianten:
*
Umfangsbegrenzung
*
Netz-Dissertation mit Verfallsdatum versehen, nur Printfassung
aufheben
* Netzversion als
Privileg definieren (Qualitätshürden)
-
Projektrealisierung:
* ab 1.
Juli 1998 sammelt und archiviert DDB im Internet publizierte und z.T. nicht mehr
gedruckte
Dissertationen und Habilitationen deutscher
Universitäten
* über OPAC
recherchierbar, von dort direkt im Volltext abrufbar, URL: http://iltisdbf.dbf.ddb.de:1352/
* UBs melden Online-Dissertationen über Formular an:
Formular enthält Metadaten, die vom Autor erstellt worden sind nach dem auf
Dublin Core fußenden
Format METADISS
* DDB
betreut das Metadatenformat METADISS, die Transferschnittstelle für
Online-Hochschulschriften und gewährleistet die Langzeitverfügbarkeit
der
elektronischen
Dissertationen
* DDB beschafft
sich die Volltexte z.B. per FTP, archiviert, erschließt systematisch und stellt
bereit auf Server deposit.ddb.de
* Okt. 1998: 65 Online-Dissertationen zugriffsfähig
* Online-Dissertationen werden nach RAB-NBM und RSWK
erschlossen und in der Reihe H angezeigt mit URL der UB und URL des
Archivservers der
DDB
| Stand jeweils am Jahresende |
Anzahl der gemeldeten Hochschulschriften |
| 1998 |
97 |
| 1999 |
521 |
| 2000 |
1582 |
| 2001 |
7462 |
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| 11.3.1.5. Zur Notwendigkeit separater Hochschulschriftenverzeichnisse |
| Stand: Dezember 2001 |
Warum besteht die Notwendigkeit einer eigenen Verzeichnung der
Schriftenklasse Hochschulschrift bzw.
Dissertation?
- im Rahmen der
nationalbibliographischen Verzeichnung werden diese Publikationen häufig nicht
hinreichend
erfaßt/erschlossen
- dies gilt insbesondere
für Nationalbibliographien, die vom Buchhandel herausgegeben werden, da
Dissertationen
nur zu einem geringen Teil in
den Handel gelangen
- Dissertationen fehlen in den
Meßkatalogen ebenso wie im Kayser und Heinsius
- auch im
Deutschen Gesamtkatalog waren sie nicht vorgesehen, denn dem Vertrieb dieser
Schriften sind zum Teil
enge Grenzen
gesetzt:
* häufig nur
Schriftentausch unter den Hochschulen
* nur beschränkt zugänglich
* maschinenschriftliche Dissertationen der frühen
Nachkriegszeit
* manche
Dissertationen in der früheren DDR (bewußt unter Verschluß, wird freilich durch
bibliographische
Erschließung nicht zwingend besser, sondern nur durch
veränderte politische Bedingungen)
- vgl.
"Bibliographie der geheimen DDR-Dissertationen". Hrsg. u. eingel. von
Wilhelm Bleek und Lothar Mertens.
2 Bde.
München: Saur 1994.
*
verzeichnet ca. 8.600 Dissertationen, die bislang nicht nachgewiesen
waren
* solche Dissertationen
durften im JVH nicht angezeigt werden, wurden auch nicht nach Leipzig
abgeliefert,
sind
nur in den Promotionsakten nachgewiesen! (vgl. dazu Rezension in IFB
94-3/4-375, S. 524-526)
- fehlen aus Gründen des
Urheberrechts noch auf Diss-CD (1997)
- erscheinen z.T.
gar nicht mehr in Papierform, sondern nur auf Mikrofiche
-
werden z.T. nur auf Bestellung publiziert ("Publishing on
demand")
- aus diesen besonderen und engen Vertriebswegen
läßt sich ableiten, daß nur spezielle Verzeichnisse
(Datenbanken)
im Rahmen ihrer engeren Grenzen
Vollständigkeit wenigstens anstreben und eine angemessene
Erschließung
liefern können (Allischewski,
S. 275)
- Hochschulschriftenverzeichnisse helfen bei
der Prüfung, ob es zu einem geplanten Dissertationsvorhaben
bereits
eine Arbeit gibt
- sie können ebenso dazu beitragen, die in diesem Zusammenhang als besonders
schwerwiegend einzustufenden
Plagiate zu
identifizieren
- sie dienen als wichtige Grundlage für
den Tausch dieser Schriftenklasse
- im Falle einer
ebenfalls in einem Verlag als Buchhandelsausgabe erschienen Dissertation dienen
die Verzeichnisse
zur Unterscheidung, da die
Buchhandelsausgabe oft inhaltlich nicht identisch mit der ursprünglichen
Dissertation
ist (Erweiterung, Kürzung,
Aktualisierung) (vgl. Allischewski, S. 279)
- zudem
wird bei inhaltsgleichen Ausgaben in der Buchausgabe nicht selten der
Dissertationsvermerk "vergessen",
um deren
Verkaufschancen zu erhöhen
Die laufende Verzeichnung der Hochschulschriften auf nationaler Ebene in
eigenen Verzeichnissen begann
1884 in Frankreich: "Catalogue des thèses
de doctorat soutenues devant les universités
françaises".
Année 1.1884
ff., Paris 1885 ff. (1.1884 - 75.1958 u.d.T. "Catalogue des thèses et écrits
académiques")
1885 folgten Deutschland, 1885 [1887] ff.
1897 die Schweiz,
1897 [1898 ] ff.
1912 die USA. 1912 [1913] ff.
Wo Sonderverzeichnisse
fehlen sind es entweder doch die Nationalbibliographien (Belgien, Norwegen,
Schweden) oder
die Listen der Amtsdruckschriften (Dänemark), in denen
Hochschulschriften verzeichnet werden.
Geschichtlicher Abriß der Verzeichnung und gegenwärtige
Trends:
- die laufende Verzeichnung der
Hochschulschriften auf nationaler Ebene in eigenen Verzeichnissen begann
1884
in Frankreich, es folgten Deutschland
1885, die Schweiz 1897, die USA 1912
- wo
Sonderverzeichnisse fehlen sind es entweder doch die Nationalbibliographien
(Belgien, Norwegen, Schweden)
oder die Listen
der Amtsdruckschriften (Dänemark), in denen Hochschulschriften verzeichnet
werden
- gegenwärtiger Trend:
* Bedeutung des Typus "Jahresverzeichnis"
schwindet
* die Verzeichnung von
Hochschulschriften im Rahmen der amtlichen Nationalbibliographie in Form eigener
Reihen bzw.
Datenbanken setzt sich zumindest im deutschsprachigen Raum zunehmend
durch
* vgl. Einstellung des JVH,
JVSH
und GVÖD
jeweils zugunsten der nationalbibliographischen
Verzeichnung
- abzuwarten bleibt:
* ob Hochschulschriften zukünftig vorwiegend
elektronisch oder mindestens in einer elektronischen
Parallelausgabe
erscheinen
* ob
Hochschulbibliotheken hinsichtlich der Hochschulpublikationen, also auch der
Dissertationen Vertrieb
und Langzeitsicherung übernehmen werden, in die Rolle des
elektronischen Eigenverlags schlüpfen werden
-
Beispiel: das Projekt ELDORADO der UB Dortmund
(DFG-gefördert)
*
Elektronisches Dokumenten-Retrieval- und Archivsystem
Dortmund
* nutzerfreundliche
Präsentation:
- Volltextsuche per Suchmaske
- Provenienz-Systematik
für Browsing
- PDF und Postscript als Ausgabeformate für den
Text
- HTML für das Abstract und das
Inhaltsverzeichnis
* sinnvolle
inhaltliche Erschließung:
- Verschlagwortung und
Autorenabstract
- Provenienz-Systematik nach Hochschulherkunftsorten
(Fachbereiche)
* sichere
Archivierung
- Originalformat und Präsentationsformat auf
WORM-Platten
* Dissertationen,
Forschungsberichte, Preprints, Vorlesungsskripte...
* kostenpflichtiges Download bzw. Printing on
demand
* URL: http://eldorado.uni-dortmund.de:8080/
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| 11.3.1.6. Hochschulschriftenverzeichnisse im deutschen Sprachgebiet |
| Stand: August 2001 |
Der Hauptteil gedruckter Hochschulschriftenverzeichnisse, speziell der Dissertationenverzeichnisse, kann entweder formal oder sachlich angelegt sein.
Formale Anlage ist möglich nach
- dem Alphabet
der Verfasser
* dabei ordnen die
Namen der Doktoranden neuerer Dissertationen und die der Präsides älterer
Dissertationen
(bis
1800/50)
- nach Institutionen
* dabei wird primär nach den Hochschulorten eines
Landes geordnet, innerhalb des Ortes nach Hochschulen,
innerhalb
der
Hochschule nach Fakultäten und erst innerhalb der Fakultäten nach Verfassern
(vgl. Anlage
des
Dissertationsvermerkes)
* dieser
Anlagetyp ist unter den Hochschulschriftenverzeichnisse weit
verbreitet
(vgl. Jahresverzeichnis
der deutschen Hochschulschriften)
Sachliche Anlage von Hochschulschriftenverzeichnissen
erfolgt
- zumeist nach Sachgruppen (Bsp.: Comprehensive
Dissertation Index: 40 Sachgruppen, innerhalb der
Sachgruppen
nach
Stichwörtern)
- oder aber nach Schlagwörtern
Je nach Anlage des Hauptteils müssen alternative Sucheinstiege durch
entsprechende Register geboten werden:
- das nach
Institutionen geordnete Jahresverzeichnis der deutschen Hochschulschriften
bietet z.B. ein Verfasser- und
ein
Stichwort-/Schlagwortregister für die sachliche Erschließung
an
- Stichwortregister sind für die sachliche Erschließung
der Schriftenklasse "Dissertationen" im allgemeinen gut
geeignet,
da deren Titel meist sehr präzise
und vollständig den Inhalt des Werkes wiedergeben
- ein
Verzeichnis, das im Hauptteil nach Verfassern ordnet, sollte mindestens ein
Sachregister aufweisen, wie umgekehrt
ein nach
Sachgruppen oder Schlagwörtern geordnetes Hochschulschriftenverzeichnis
zumindest über ein
Personenregister verfügen
sollte
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| 11.3.2. Hochschulschriftenverzeichnisse im deutschen Sprachgebiet |
| Stand: Juni 2003 |
Mundt
Mundt, Hermann:
Biobibliographisches Verzeichnis von Universitäts- und Hochschuldrucken
(Dissertationen) vom Ausgang des 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. 4 Bde.
Leipzig, München 1936-1980.
Bd. 1,2: 1936-1937.
Bd. 3,4:
1977-1980.
Quellen:
Bestand des Antiquariats Carlsohn/Leipzig und der UB
Erlangen-Nürnberg
Konzeption:
Hochschulschriften vorwiegend deutschen Ursprungs, die biographische Angaben
enthalten
Anlage:
Formal nach den Respondenten, bei mehreren Respondenten den Präsides;
Personenregister
der
Präsides oder Mitverfasser, unter denen im Hauptteil keine Eintragung
erfolgt
Berichtszeit:
1500-1900 (Bd. 3/4:
-1800)
Umfang:
38.000 Titel; Personenregister: 8.500
Einträge
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Hochschulschriften, vorwiegend
Dissertationen
Besonderheiten:
- Schwerpunkt
liegt auf süddeutschem Raum
- Unterschiede zw. Bd. 1/2
(A-Ritter) und Bd. 3/4 (Ritter-Z):
* Einordnung erfolgt in Bd. 1/2 bei mehreren Respondenten unter Präsides,
in Bd. 3/4 prinzipiell unter
erstgenanntem
Respondenten
* Bd. 3/4 begrenzt
Berichtszeit auf 1800
* Bd. 3/4
verzeichnet ausschließlich Dissertationen (auch ohne biographische
Angaben)
- Titelmaterial ist im GV-alt
für 1700ff. enthalten, Register aber nicht
JVH
Jahresverzeichnis der
(deutschen) Hochschulschriften. Berlin (1937ff.: Leipzig): 1887-1990.
1.1887-103.1987.
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption (BRD und
DDR)
Anlage: *1885-1912/1922-1935:
Alphabet der Universitätsorte, innerhalb nach Fakultäten, dann nach
Verfassern
*1913-1921:
nach Fakultäten, innerhalb nach
Orten
*1936-1969:
alle Hochschulen in einem
Ortsalphabet
*1970-1987:
3 Orts-Alphabete (DDR, BRD, West-Berlin), innerhalb der Orte nach 1.
allgemeinem
Schrifttum,
2. Habilschriften, 3. Dissertationen; Verfasserregister, Stich- und
Schlagwortregister
Berichtszeit:
1885-1987
Umfang:
15.500 Titel
(1981)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Dissertationen, Habilitationsschriften, Jahrbücher,
Zeitschriften,
Festschriften,
Personal- und
Vorlesungsverzeichnisse
Besonderheiten:
-
verzeichnet Hochschulschriften aller Art
- Anlage und
Ordnung wechseln mehrfach
- an mehreren Hochschulen sind
rückwärtige Ergänzungen für die Berichtszeit bis 1884 erarbeitet worden
(Berlin,
Bonn,
Gießen...)
- Kumulierungen:
* 1885-1910 - GV-alt
* 1911-1965 - GV-neu
* 1966-1980 - GVH
* 1945-1987 - Diss-CD
Außerdem natürlich die jeweiligen nationalbibliographischen
Verzeichnisse:
DNB
- Reihe C
DB
- Reihe H
DNB
- Reihe H
GVH
Gesamtverzeichnis
deutschsprachiger Hochschulschriften (GVH) 1966-1980. Hrsg. von Willy Gorzny.
München: Saur 1984-1991. 40 Bde; Bd. 25-40
Register.
Quellen:
26 Verzeichnisse aus 19
Ländern
Konzeption:
Sprachkreiskonzeption; Hochschulschriften in deutscher Sprache aus allen
Ländern;
fremdsprachige
Hochschulschriften von Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der
Schweiz
Anlage:
Alphabet der Verfasser; permutierte
Stichwortregister
Berichtszeit:
1966-1980
Umfang:
ca.
250.000
Schriftenklassen/Mediengattungen:
alle Schriftenklassen (soweit in den Quellverzeichnissen
enthalten)
Besonderheiten:
- die Quellen wurden
elektronisch erfaßt und in ein Formalalphabet geordnet
-
ausführliche Titelaufnahmen, mit Angabe von U-Nummern und Signaturen aus den
Quellen
- ausgewertete Quellen:
* deutschsprachige Länder: JVH, DB, Reihe H,
Gesamtverzeichnis österreichischer Dissertationen (GVÖD),
Österreichische Bibliographie (ÖB),
Jahresverzeichnis der schweizerischen Hochschulschriften,
Schweizer Buch (SB)
* englischsprachige Länder: Index to theses (GB),
Comprehensive Dissertation Index (CDI), Dissertation
Abstracts International (nur Hinweise auf
Referate im DAI), ferner Verzeichnisse aus Kanada,
Australien,
Neuseeland
*
andere Länder: Niederlande, Südafrika, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland,
Belgien, Polen,
Tschechoslowakei, Ungarn
Diss-CD
Deutsche
Nationalbibliographie. CD-ROM der Hochschulschriften Der Deutschen Bibliothek
1945-1997. Frankfurt
1998.
Quellen: *
1945-1970: konvertierte Daten der Deutschen Bücherei Leipzig auf der Grundlage
des JVH,
ergänzt
um Frankfurter Bestände, die darin fehlen (TA an RAK
angelehnt)
*
1971-1996: Daten des Frankfurter Bestandes (TA: RAK, ab 1981 RAK-WB); also: JVH,
GV-neu,
GVH,
DB-FJV
ab 1981, DB
Reihe H seit 1972, DNB
Reihe H, Bibliodata
Erscheinungsweise:
gelegentlich kumulierte Neuauflagen (erste Ausgabe: 1945-1992
(1993)
Konzeption:
Territorialkonzeption, BRD und
DDR
Suchkriterien:
Autor, Stichwort, Hochschulschriftenvermerk (in allen Details), Signatur,
Sachgruppe,
Bibliographiereihe,
Wöchentliche Verzeichnisnummer, Erscheinungsland, Erscheinungsjahr, ab
1971
zusätzlich:
Reihe, Reihenbandnummer, Verlag, Verlagsort, ISBN/ISSN, Schlagwortkette,
Einzelschlagwort
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Trunkierung,
Indexlisten
Berichtszeit:
1945-1997
Umfang:
ca. 766.000 Titel
(1945-1997)
Mediengattungen:
Dissertationen und Habilitationsschriften unabhängig von
Erscheinungsform
(Papier,
Mikroform oder elektronischer Datenträger), ab 1971 auch Buchhandelsausgaben;
nicht:
allgemeine
Hochschulschriften; deutsche Hochschulschriften des
Auslandes
Preis:
ca. 840 DM
Besonderheiten:
- es fehlen ab 1971
die nur in Leipzig vorhandenen Dissertationen und Habilitiationsschriften, sowie
die geheimen
Dissertationen u.a. aufgrund des
Urheberrechts gegenüber Bleek/Mertens
- ausgewertete
Quellen werden nicht überflüssig, da
* sie weitere Berichtszeit haben
* sie zusätzliches Titelmaterial enthalten
* sie besondere Suchmöglichkeiten enthalten
(JVH)
* geheime Dissertationen
nur schwer zu ermitteln sind: nicht in Leipzig vorhanden, sondern nur in
Promotionsakten
nachweisbar
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| 11.3.3.
Hochschulschriftenverzeichnisse des Auslands (Auswahl) 11.3.3.1. Österreich |
| Stand: August 2001 |
GVÖD
Gesamtverzeichnis
österreichischer Dissertationen. Wien. 1. 1966 (1967) - 19. 1984
(1989).
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption
Anlage:
nach Orten, dann nach Hochschulen und schließlich nach dem Alphabet der
Verfasser;
systematisches
Stichwortregister; Autoren-, Namens- (Perrsonenschlagwort) und topographisches
Register
Berichtszeit:
1966-1984
Umfang:
ca. 1.400
(1984)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
nur Dissertationen (auch Buchhandelsausgaben), Anspruch
auf
Vollständigkeit
Besonderheiten:
- in der Anlage recht unübersichtlich
- 1966-1980
kumuliert im GVH
ÖD
Österreichische
Dissertationsdatenbank.
URL: http://starwww.uibk.ac.at/ddb/
Quellen:
Meldungen der Universitätsbibliotheken, Dekanate und Prüfungsreferate mittels
elektronischer
Formulare
Erscheinungsweise/Update:
ständig
Zugang:
Internet
Konzeption:
Territorialkonzeption
Suchkriterien:
Basic Index (Stichwörter aus Sachtitel, Abstract sowie Deskriptoren), Autor,
Gutachter,
Universität,
Fakultät, Institut,
Abgabejahr
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren,
Trunkierung
Berichtszeit:
1990-
Umfang:
Schriftenklassen/Mediengattungen:
ausschließlich Dissertationen
Besonderheit:
-
enthält englischsprachige Abstracts
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| 11.3.3.2.Schweiz |
| Stand: August 2001 |
JVSH
Jahresverzeichnis der
schweizerischen Hochschulschriften. Basel: 1.1897/98 (1898) - 94. 1991
(1994).
Quellen:
freiwillige Ablieferungen an die SLB
Bern
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption
Anlage:
alphabetisch nach Hochschulorten, innerhalb nach Hochschulen, dann jeweils
getrennt
nach
"Reden und Berichte", "Habilitationsschriften und Vorlesungen" sowie
"Dissertationen";
Dissertationen
nach
Fakultäten und schließlich nach dem Alphabet der Verfasser; Verfasserregister,
bis 1973
auch
Titel-
und
Schlagwortregister
Berichtszeit:
1897-1991
Umfang:
1750 Titel
(1982)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Habilitationsschriften, Dissertationen, Reden,
Jahresberichte;
keine
reinen
Verwaltungsschriften
Kumulierungen:
-
1897-1910 GV-alt
(vollständig bis auf nicht-deutschsprachige Titel aus Genf, Lausanne und
Neuchatel)
-
1911-1965 GV-neu
(Titel aus Genf, Lausanne und Neuchatel grundsätzlich
nicht)
-
1966-1980 GVH
(vollständig)
-
1948-1980 SBV
(5-Jahreskumulation des Schweizer
Buches)
Besonderheiten:
- zur Gänze ersetzt aber
wird das JVSH durch die elektronisch zugänglichen Kataloge der SLB Bern Helveticat
(enthält Titelmaterial des JVSH), URL: http://www.snl.ch
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| 11.3.3.3. Frankreich |
| Stand: August 2001 |
Cat. des
thèses
Catalogue des thèses de doctorat, soutenues devant les
universités françaises. Paris: 1.1885-75.1958, N.S.
1959-1985.
Quellen:
Pflichtablieferungen an die Bibliothèque
Nationale
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption
Anlage: *
1914-1971 Ordnungsfolge Fakultät - Universität -
Verfasser
*
1972-1978 nach Sachgruppen entsprechend dem Klassifikationsschema der
Bibliographie
de
la France
(UDK)
*
seit 1957 Autorenregister, seit 1973
Sachregister
Berichtszeit:
1884-1978
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Dissertationen
Besonderheiten:
- kumuliert in
den Katalogen der BN
- letzter Jahrgang erschien 1985 mit
Berichtszeit 1978
- zum nachfolgenden "Inventaire des
thèses" besteht eine Berichtslücke von 1979-1980, die in der
Printausgabe
nicht mehr geschlossen wurde, in
der CD-ROM jedoch wohl
Inventaire des
thèses
Inventaire des thèses de doctorat soutenues devant les
universités françaises. Paris:
1981-.
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption
Anlage:
Ordnungsfolge Sachgruppe - Universität - Verfasser; Verfasserregister für jeden
Teilband
Berichtszeit:
1981-
Umfang:
16.000 Titel
(1981)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Dissertationen
Besonderheiten:
- erschien
zeitweise in 3 Teilen, ab 1993 in 2 Teilen:
* Droit, sciences économiques, sciences de gestion, lettres,
sciences humaines, théologies (Erscheinen eingestellt
mit Berichtsjahr 1992)
* Médecine, pharmacie, Chirurgie dentaire,
odontologie, médecine vétérinaire
* Sciences
DocThèses
DocThèses. Le
catalogue des thèses soutenues dans les universités françaises. Paris:
1995-.
Erscheinungsweise:
halbjährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption (alle Universitäten, alle
Fachrichtungen)
Suchkriterien:
Verfasser, Stichwort (Titel und Abstract in französischer und englischer
Sprache),
Schlagwort,
Fächergruppe, Erscheinungsjahr, Hochschule,
Betreuer
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Abstandsoperatoren,
Trunkierung
Berichtszeit:
1972-
Umfang:
320.000
Mediengattungen:
ausschließlich Dissertationen
Besonderheiten:
-
Fortsetzung von "CD-thèses. Catalogue des thèses soutenues en France depuis
1972." Paris 1992 (1993)
- schließt auch die Berichtslücke
zwischen Cat.
des thèses und Inventaire
des thèses (1979-1980)
- ersetzt die eingestellten und
die noch in Printform erscheinenden Teile des Inventaire
-
Titel verfügen zumeist über englischen Übersetzungstitel und oft auch über
englisches Abstract
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| 11.3.3.4. Großbritannien |
| Stand: August 2001 |
RITGBI
Retrospective index
to theses of Great Britain and Ireland. 1716-1950. Ed.: R. R. Bilboul. 5 Bde.
Santa Barbara, Calif.
1975-1977.
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Territorialkonzeption (Großbritannien und
Irland)
Anlage:
in 5
Bänden:
1.
Social Sciences and
humanities
2.
Applied sciences and
technology
3.
Life
Sciences
4.
Physical
sciences
5.
Chemical
sciences
im
Hauptteil je Band nach dem Alphabet englischer Schlagwörter mit
Autorenregister
Berichtszeit:
1716-1950
Umfang:
ca.
30.000
Schriftenklassen/Mediengattungen:
nur Dissertationen
Besonderheiten:
- keine
Erschließung nach Hochschulen
Index to theses
Index
to theses accepted for higher degrees by the universities of Great Britain and
Ireland and the Council for National Academic Awards. London:
1950-.
Erscheinungsweise:
1950-1974 jährlich; 1975-1985 halbjährlich; seit 1985
vierteljährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption
Anlage:
systematisch mit Stichwort-, Schlagwort- und
Verfasserregister
Berichtszeit:
1950-
Umfang:
seit 1995 ca. 15.000 Titel
jährlich
Schriftenklassen/Mediengattungen:
nur Dissertationen
Besonderheiten:
- seit 1986
auch Abstracts in der Printausgabe, die auch im Stichwortregister teilweise
erschlossen sind
- keine Erschließung nach
Hochschulen
- erschien als CD-ROM, mittlerweile
eingestellt
- elektronische Version (kostenpflichtig im
Internet unter http://www.theses.com/) enthält die Jahrgänge
1970ff.
der Printausgabe des "Index to theses"
BNBRL
British National
Bibliography for Report Literature. Boston Spa
1981-.
Quellen:
Bestand der BL
(Pflichtexemplare)
Erscheinungsweise:
monatlich
(gedruckt)
Konzeption:
Territorialkonzeption (GB,
IRL)
Anlage:
systematische Anlage (DDC) mit Verfasser-, Stichwort-,
Reportnummernregister
Berichtszeit:
1981-
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Reports, technische Publikationen, Dissertationen
(auch
ausländische
in englischer Übersetzung)
Besonderheiten:
-
1981-1997 u.d.T.: British reports, translations and theses.
BRTT
- laut Selbstdarstellung: "the national bibliography
for grey literature"
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| 11.3.3.5. USA |
| Stand: Juni 2003 |
CDI
Comprehensive
Dissertation Index 1861-1972. Vol. 1-37. Ann Arbor, Mich.:
1973.
Erscheinungsweise:
abgeschlossenes
Grundwerk
Konzeption:
Territorialkonzeption (USA und
Kanada)
Anlage:
sachlich nach 40 Sachgruppen, innerhalb nach Stichwörtern; Bd. 33-37
Verfasserregister
Berichtszeit:
1861-1972
Umfang:
417.000
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
nur Dissertationen
CDI-Supplement
Comprehensive Dissertation Index.
Ann Arbor, Mich.:
1973-.
Erscheinungsweise:
jährlich mit
Mehrjahreskumulationen
Konzeption:
Territorialkonzeption (USA und
Kanada)
Anlage:
sachlich nach 40 Sachgruppen, innerhalb nach Stichwörtern;
Verfasserregister
Berichtszeit:
1973-
Umfang:
350.000 Titel
(1973-1982)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
nur Dissertationen
Besonderheiten:
-
Mehrjahreskumulationen:
*
Supplement Bd. 1-38. 1973-1982 (1984)
* Supplement Bd. 1-22. 1983-1987 (1989)
* seit 1988 ggw. nur
Jahresausgaben
- auf Titel, zu denen im DAI ein Abstract
existiert, wird verwiesen (Angabe des DAI Jahrganges, Heftes,
Sektion
und Seitenzahl)
- die Jahresbände erscheinen in 5 Bänden:
* 1-2: Naturwissenschaften
* 3-4: Geistes- und Sozialwissenschaften
* 5: Verfasserregister (Totok, S. 238)
DAI
Dissertation abstracts
international. Ann Arbor, Mich.:
1938-.
Quellen:
Meldung und Ablieferung der vertraglich verpflichteten
Hochschulen
Erscheinungsweise:
monatlich
Konzeption:
USA und Kanada weitgehend vollständig; europäisches Ausland in
Auswahl
Anlage:
seit 1966/67 in zwei
Sektionen:
A
Humanities and social
sciences
B
Sciences and
Engineering
seit
1976/77 Sektion C: European abstracts; systematisch im Hauptteil mit Verfasser-
und
Stichwortregister;
Register kumulieren
jährlich
Berichtszeit:
1938-
Umfang:
32.600 Titel
(1983/84)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Dissertationen und in Auswahl
Magisterarbeiten
Besonderheiten:
- keine
Erschließung nach Hochschulen
- verfügt über ausführliche
Abstracts, die die Kaufentscheidung erleichtern (stimulieren)
sollen
- europäische Dissertationen machen nur einen
verschwindend geringen Anteil aus
DAO
Dissertation abstracts on
disc. 4 CD-ROMs
(1999).
Quellen:
CDI,
DAI,
ADD
Erscheinungsweise:
monatlich
Konzeption:
Bibliographie mit Abstracts; USA und Kanada weitgehend vollständig;
europäisches
Ausland
in
Auswahl
Suchkriterien:
Autor, Titel, Stichwort, Schlagwort
usw.
Berichtszeit:
1861-
Umfang:
1,5 Millionen Titel
(10´2000)
Mediengattungen:
Dissertationen und in Auswahl
Magisterarbeiten
Besonderheiten:
- Abstracts zu
Dissertationen ab 1980 und zu Magisterarbeiten ab 1988
-
jährlicher Zuwachs 182.000 Datensätze
- Dissertationen von
über 1.000 Hochschulen
- Volltexte von 1 Mio. Titeln
(2000) in Printform, als Mikrofilm oder (ab EJ) 1997 digital lieferbar
DA
database
Dissertation abstracts database.
URL: http://wwwlib.umi.com/dissertations/
Quellen:
CDI,
DAI,
ADD
Update:
monatlich
Konzeption:
Bibliographie mit Abstracts; USA und Kanada weitgehend vollständig;
europäisches
Ausland
in
Auswahl
Suchkriterien:
Autor, Titel, Stichwort, Schlagwort
usw.
Berichtszeit:
1861-
Umfang:
1,6 Millionen Titel
(1998)
Mediengattungen:
Dissertationen und in Auswahl
Magisterarbeiten
Besonderheiten:
- abstracts zu
Dissertationen ab 1980 und zu Magisterarbeiten ab 1988 (Umfang: Dissertationen
ca. 350 Wörter, Magisterarbeiten ca. 150 Wörter)
-
Dissertationen von über 1.000 Hochschulen
- Zugang z.B.
über OCLC
- kostenpflichtig via Subskription; in den Daten
der jeweils letzten 3 Monate kann kostenlos recherchiert
werden
(Verkaufsstimulation!): http://www.umi.com/
-
jährlicher Zuwachs: ca. 59.000 Titel (2002: 47.000 Dissertationen, 12.000
Magisterarbeiten)
ADD
American doctoral
dissertations. Compiled for the Association of Research Libraries. Ed. UMI. Ann
Arbor, Mich.:
1957-.
Quellen:
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Territorialkonzeption (USA und
Kanada)
Anlage:
sachlich (weite Schlagwörter, darunter nach Universitäten, dann nach
Verfassern);
Verfasserregister
Berichtszeit:
1955-
Umfang:
41.565 Dissertationen von über 750 Hochschulen
(1995/96)
Schriftenklassen:
Dissertationen
Besonderheiten:
- setzt den von
Wilson 1934-1955 herausgegebenen Titel "Doctoral dissertations accepted by
American universities"
fort (identische
Anlage)
- 1955/56-1962/63 unter dem Titel "Index to
American doctoral dissertations"
- rechnet nach
akademischen Jahren
- fungierte anfangs als Register zu
den entsprechenden Bänden der Dissertation abstracts, jetzt nicht
mehr
vollkommen deckungsgleich
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| 11.4.
Kongreßschriftenverzeichnisse 11.4.1. Allgemeines |
| Stand: August 2001 |
Literatur:
- Allischewski, S.
262-270
- Totok-Weitzel, S. 344ff.
-
Freytag, Jürgen: Kongreßberichte als bibliothekarische Sammelobjekte. In: ZfB,
90, 1976, S. 272-273
- Adametz, Kerstin: Einige Aspekte
zur Konferenzliteratur. In: ZfB, 103, 1990, S. 261-264
Definition "Kongreß"
- "Zusammenkünfte
von Personen zum Zweck des Meinungsaustausches und der Information"
(Allischewski,
S.
262)
- die Treffen sind zeitlich begrenzt und können
z.B. neben wissenschaftlichen auch politischen,
wirtschaftlichen
oder religiösen Zwecken
dienen
- es werden synonyme Termini wie "Tagung",
"Konferenz", "Tag", "Symposium", "Workshop", "Kolloquium",
"Gespräch", "Gesprächskreis" usw. verwendet
-
Kongresse, insbesondere wissenschaftliche Kongresse, dienen dem Diskurs, dem
Informationsaustausch
- Wissenschaftler erhalten hier die
Möglichkeit, vor einem interessierten Kollegenkreis über
neueste
Forschungsergebnisse zu berichten und
diese zur Diskussion zu stellen
- nicht selten werden
bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse so erstmals auf einem
wissenschaftlichen
Kongreß
bekannt
- Koreferate, Fragen und Diskussionen ermöglichen
ein Feedback zwischen Referent und Auditorium
- für die
wissenschaftliche Kommunikation sind Kongresse durch ihre Unmittelbarkeit
unverzichtbar
- dies wird nicht zuletzt dadurch
unterstrichen, daß sie Gelegenheit zum informellen Diskurs
bieten
- Häufigkeit und Bedeutung von Kongressen haben in
den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen, Allischewski
schätzt, daß es Mitte der 80er Jahre jährlich weltweit ungefähr
10.000 wissenschaftliche Kongresse
gab (S.
262)
- zu 75 % der Kongresse wurden anschließend
Konferenzberichte publiziert, von einer deutlichen Erhöhung
dieser Zahlen in den letzten Jahren kann
ausgegangen werden
- es gibt Mutmaßungen darüber, daß die
weltweite Vernetzung mit der Möglichkeit zu Videokonferenzen
das
Konferenzgeschehen radikal verändern
wird
- gegenwärtig deutet jedoch nichts darauf hin, daß
virtuelle Konferenzen an die Stelle realer Konferenzen
treten
könnten; persönlicher Kontakt,
informeller Austausch und Inspiration aufgrund eines nicht medial vermittelten
Kommunikationsprozesses scheinen unersetzlich
zu sein
- das Beispiel INETBIB zeigt, daß elektronische
Diskussionsforen Veranlasser realer Kongresse sein können
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| 11.4.1.1. Kongresse als Anlaß von Kongreßschriften |
| Stand: August 2001 |
Kongresse als Anlaß von Kongreßschriften
(vgl. Adametz
1990, S. 262-263)
Zu unterscheiden ist zwischen Materialien, die
a) vor
b) während
c)
nach
einer Konferenz erscheinen.
a) vor einer Konferenz erschienene Materialien
(Preprints)
* z.B.
Veranstaltungsankündigungen
*
Einladungen
* Aufrufe, relevante Materialien (eigene
Beiträge) einzusenden (call for papers)
*
Programme
*
Antragszusammenstellungen
*
Beratungsunterlagen
* Abstracts
-
solche Materialien richten sich vor allem an potentielle
Konferenzteilnehmer
- wissenschaftlicher Wert, Nachfrage und
Bibliotheksrelevanz solcher Publikationen sind zumeist gering
-
Immer häufiger aber ist zu beobachten, daß vor einer Konferenz bereits
Thesenpapiere, Abstracts und/oder
Manuskripte
zentraler Vorträge versendet werden, um die Diskussionsbasis zu verbreitern bzw.
für die Teilnahme
an der Tagung zu werben (kann
freilich auch umgekehrten Effekt haben)
- besonders
Dokumentationsstellen und wissenschaftliche Spezialbibliotheken werden prüfen
müssen, inwieweit
solche Schriften für sie wichtig
und bestandswürdig sind
b) während einer Konferenz erschienene
Materialien
* z.B. Eröffnungs- und
Schlußreden
*
Teilnehmerverzeichnisse
*
Tagungsjournale
* Resolutionstexte
*
Kurzfassungen (Abstracts)
* Langfassungen von
Papers
- solche Materialien sind in der Regel durch ihre
geringe Auflage nur denjenigen zugänglich, die unmittelbar
an
der Konferenz teilgenommen
haben
- Beschaffung für Außenstehende ist
schwierig
- der Informationsgehalt dieser Dokumente ist in
der Regel geringer, als der solcher Materialien, die nach
einer
Konferenz
erscheinen
- gibt es Tagungsbände, so kann auf die
Sammlung und Bereitstellung des während einer Konferenz
erschienenen
Materials verzichtet
werden
- Probleme entstehen, wenn während einer Konferenz
zwar Abstracts, Summaries oder Papers verteilt werden,
es zu dieser Konferenz aber hinterher keinen Berichtsband
gibt
* während eines Kongresses
an die Teilnehmer ausgegebenes Material gilt zwar als veröffentlicht, da es
einem
größeren
Teilnehmerkreis öffentlich zur Kenntnis gebracht wurde, jedoch nicht als
erschienen, weil es noch
nicht in eine bestimmte Form gebracht
wurde
* da es aber keine weitere
Publikation gibt, besteht eine Nachfrage nach solchen
Materialien
* Nachweis,
Erfassung und Beschaffung nicht erschienener Konferenzmaterialien ist
problematisch
* einige
Inhaltsbibliographien für Konferenzliteratur nehmen auch nicht erschienene
Kongreßmaterialien auf
*
Bezugsquellen könnten z.B. der Veranstalter sein oder eine zentrale Institution
des Fachgebietes, die den
Vertrieb als Serviceleistung übernommen hat
c) nach einem Kongreß erscheinende Materialien
-
sind die wichtigsten Kongreßschriften
- Tagungsbände oder
-berichte (engl. conference proceedings, transactions...), Sitzungsberichte
enthalten die
Tagungsbeiträge oft sogar in
einer aufbereiteten, d.h. aktualisierten und überarbeiteten
Fassung
- zusätzlich können auch wichtige Redebeiträge aus
der anschließenden Diskussion berücksichtigt sein, ferner
Abschlußberichte, Resolutionen und Berichtigungen zu Materialien,
die vor oder während der Konferenz
verteilt
wurden
- diese nach dem Kongreß publizierten
Veröffentlichungen sind unter Berücksichtigung des jeweiligen
spezifischen
Sammelauftrages
bibliotheksrelevant, da sie sowohl einen hohen Informationsgehalt haben, als
auch häufig
nachgefragt werden (Adametz,
S. 262)
Wenn es im folgenden um Verzeichnisse von Kongreßschriften geht, so ist festzustellen, daß diese wegen der besonderen Bedeutung vor allem oder ausschließlich jene Materialien berücksichtigen, die nach einem Kongreß publiziert werden (ähnlich wie Hochschulschriftenverzeichnisse sich häufig allein auf Dissertationen beschränken).
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| 11.4.1.2. Verhältnis von Kongreß zu Kongreßschrift |
| Stand: August 2001 |
Verhältnis von Kongreß zu Kongreßschrift
- der Kongreß ist der Anlaß für die Veröffentlichung der Kongreßschrift
(Allischewski, S. 263)
- die Ermittlung und
Beschaffung von Kongreßschriften ist nicht zuletzt deshalb des öfteren
schwierig, weil
Benutzer die analogen
Merkmale von Kongreß und Veröffentlichung bei ihren Bestellwünschen
durcheinander
bringen
-
nach Allischewski (S. 263) gilt folgende Analogie:
| Anlaß: Kongreß | Veröffentlichung: Kongreßschrift |
| Name der veranstaltenden Korporation | Name der herausgebenden Korporation |
| Kongreßname | Sachtitel |
| Kongreßort | Erscheinungsort |
| Tagungsjahr | Erscheinungsjahr |
- "Die analogen Merkmale von Anlaß und Veröffentlichung
können übereinstimmen, müssen es aber nicht: der
Veranstalter kann zugleich der Herausgeber sein, der Kongreßname
kann zugleich der Sachtitel sein; selten
dagegen ist der Kongreßort der Erscheinungsort, und das
Erscheinungsjahr kann (...) oft (...) wesentlich später
als das Tagungsjahr liegen." (Allischewski, S. 263)
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| 11.4.1.3. Erscheinungsweise und Erscheinungsformen von Kongreßschriften |
| Stand: August 2001 |
Erscheinungsweise und Erscheinungsformen von
Kongreßschriften
- sind
vielfältig
- Allgemeinbibliographien sind daher nur
begrenzt dazu in der Lage, Kongreßschriften adäquat zu
erfassen
- um einen solideren aber beileibe nicht
vollständigen Nachweis der Kongreßschriften zu gewährleisten,
bedarf
es eigener Verzeichnisse für diese
Schriftengattung
- a)
Erscheinungsweise
*
Kongreßschriften können einmalig oder aber periodisch erscheinen, z.B. als
Tagungsbände zu einem jährlich
wiederkehrenden Kongreß
(Bibliothekartag...)
* Problem:
wenn die Periodizität eines Kongresses nicht von Anfang an geplant
ist
- eine erfolgreiche Veranstaltung wird wiederholt und
vielleicht erst beim 3. oder 4. Mal als 3. bzw. 4.
Kongreß
gezählt
- für die ersten Veranstaltungen muß dann eine fingierte
Zählung nachgeholt werden
- gezählt werden können die Tagungsjahre, häufiger
jedoch werden die Tagungen selbst gezählt
- bei größerem Berichtsverzug ist es
auch möglich, daß zu mehreren Tagungen ein Tagungsband
erscheint
- b)
Erscheinungsformen
*
Kongreßschriften können bibliographisch selbständig oder unselbständig
erscheinen, z.B. als Beiträge in
Zeitschriften
* die Erscheinungsform kann im Laufe der Zeit mehrfach
wechseln
* längst nicht alle
Kongreßschriften werden über den Vertriebsweg Buchhandel
verbreitet
* Erscheinungsformen
von Konferenzmaterialien:
Buchhändlerische
Literatur:
1. Monographie
2.
Periodikum
-
Zeitschrift
- Sonderheft
einer Zeitschrift
- Nebenreihe
einer Zeitschrift
- Aufsatz
bzw. Folge von Aufsätzen in einer Zeitschrift
3.
Serie
Nichtbuchhändlerische Literatur:
4.
Amtsdrucksache
5. sonstige Graue Literatur mit unterschiedlichen
Vertriebswegen
* hier wird noch einmal
deutlich, daß andere Bibliographien Konferenzmaterialien immer nur
unvollständig
erfassen
können
* in der ZDB hat man z.B. vor allem
Chancen Kongreßschriften zu ermitteln, die als Periodika oder
Serie
erscheinen; Monographien
aber natürlich nicht
* früher wurden
periodische Kongresse grundsätzlich in der ZDB verzeichnet, 1989/90 wurden die
ensprechenden
RAK-Regelungen
geändert
* periodische Kongresse mit
spezifischem Sachtitel werden ab Erscheinungsjahr 1990 wie
Monographien
behandelt
* Lücken bei
der Verzeichnung sind insbesondere bei den Titeln zu erwarten, die außerhalb des
Buchhandels
erscheinen
* außerdem
müssen nicht unbedingt alle schriftlichen Fassungen zu den auf einer Konferenz
gehaltenen
Vorträgen in einem
Tagungsband erscheinen und damit in der gleichen Publikationsform
vorliegen
* nicht selten ist der Fall, daß ein
Redner es bis zum Abgabetermin nicht geschafft hat, ein
druckreifes
Manuskript rechtzeitig
bei den Herausgebern des Tagungsbandes abzuliefern
* der Tagungsband kann auch nur eine Auswahl von Vorträgen umfassen,
andere Vorträge werden dann
unselbständig als Zeitschriftenaufsätze vorab
publiziert
- für
einen Druck in einer Zeitschrift spricht z.B. die raschere
Veröffentlichung
-
unter Umständen wird der Text dadurch einer breiteren Öffentlichkeit
bekannt
-
möglicherweise ist auch der Umfang des Tagungsbandes begrenzt, so daß manche
Referenten darauf
angewiesen sind, sich andere Publikationsorte zu
verschaffen
* zusätzliche Probleme entstehen
bei internationalen Kongressen
- die Tagungsorte der Zusammenkünfte wechseln häufig
(weltweit; vgl. IFLA-Konferenzen)
- die Erscheinungsorte der Veröffentlichungen wechseln häufig
(verteilt über das nationale Schrifttum der
ganzen Welt)
- die Kongreßschriften tragen oft
mehrsprachige Sachtitel und Kongreßnamen
- die Kongreßschriften erscheinen oft in
verschiedensprachigen Parallelausgaben in verschiedenen Ländern
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| 11.4.1.4. Bibliographische Beschreibung von Kongreßschriften |
| Stand: August 2001 |
Allischewski unterscheidet bezüglich der bibliographischen Beschreibung
von Kongreßschriften zwischen einer
a) Maximallösung und
b) Minimallösung
(S. 264)
a) Maximallösung:
- Anlaß und Veröffentlichung
werden hinreichend bibliographisch beschrieben
- nur diese
Konzeption mag die bibliographischen Probleme mit dieser Schriftenklasse zu
lösen
- ist jedoch aufwendig und wird daher längst nicht
von allen Bibliographen angewendet (Beispiele für
die Anwendung sind die Bibliographien des Kongreßschrifteninhalts
unter dem Punkt 11.4.2.2.
und das GKS)
b) Minimallösung:
- bei der Minimallösung führt
die herausragende Bedeutung des Anlasses dazu, daß die bibliographische
Beschreibung der Veröffentlichung (z.B.
unspezifischer Sachtitel: Bericht...) vernachlässigt wird oder
ganz
unterbleibt
-
Bestätigung erhält ein solches Vorgehen auch dadurch, daß die Zitiergewohnheiten
für Kongreßschriften sich
weitgehend auf die
Daten des Anlasses beschränken
- vor allem bei periodisch
wiederkehrenden internationalen Kongressen dient der Anlaß in der Regel
zur
eindeutigen Identifizierung eines
Tagungsbandes (und dies sind die meistgesuchten Fälle!)
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| 11.4.1.5. Typologie der Kongreßschriftenbibliographien |
| Stand: August 2001 |
Typologie der
Kongreßschriftenbibliographien
- Kongreßschriften
sind in der Regel Sammelwerke mit Einzelschriften verschiedener
Autoren
- ähnlich wie bei anderen Periodika gibt es daher
Bibliographien,
* die
Kongreßschriften als Ganzes (also als Sammelwerke), und
solche
* die den Inhalt von
Kongreßschriften, also die Einzelbeiträge erfassen (gelegentlich auch solche,
die
gar nicht in
einer Kongreßschrift erschienen sind)
- da die Beschaffung
von Kongreßschriften oft nicht einfach ist, enthalten Verzeichnisse nicht selten
auch
Nachweise besitzender
Bibliotheken
- neben Bibliographien gibt es also auch
Kongreßschriftenkataloge (Beispiel GKS)
- die Verzeichnung von Kongreßschriften kann zudem wie bei anderen
Schriftenklassen auch fortlaufend
oder
retrospektiv erfolgen
- da die Aktualität bei dieser
Schriftenklasse wie erwähnt eine große Rolle spielt, werden
gedruckte
Kongreßschriftenverzeichnisse
zunehmend von solchen auf Mikroformen oder als
Online-Datenbank
abgelöst (vgl. GKS)
- nicht behandelt werden im folgenden:
* Kongreßschriftenverzeichnisse, die sich auf ein Fach oder
Wissensgebiet beschränken; (gehören zur
Fachbibliographie)
* sogenannte Kongreßkalender, also Verzeichnisse,
die nur Anlässe auflisten, die Veröffentlichungen dazu
aber nicht erwähnen (es handelt sich
dabei genau genommen nicht um Bibliographien, sondern um
Nachschlagewerke)
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| 11.4.1.6. Erschließung der Kongreßschriften in den Verzeichnissen |
| Stand: August 2001 |
Erschließung der Kongreßschriften in den
Verzeichnissen
- Verzeichnisse der Sammelwerke
können im Hauptteil nach formalen oder sachlichen Gesichtspunkten
geordnet
sein
- je nach
Anlage und Umfang der Verzeichnung sind vielfältige Register sinnvoll und
denkbar
* sachliche Erschließung
im Hauptteil:
a) nach Stichwörtern (Konferenzname drückt Gegenstand häufig
präzise aus), oder
b) nach Schlägwörtern, dazu jeweils formale
Register
* formale Anordnung im
Hauptteil:
- Ordnung nach Kongreßnamen (Sachtitel der Schriften sind
nicht aussagekräftig),
- dann Zählung, Tagungsort, und
-jahr
- neben sachlichen als formale Register
denkbar/notwendig:
*
herausgebende Körperschaften und Personen
* Sachtitel, die vom Tagungsnamen abweichen
* Tagungsort
* Tagungsjahre
- Inhaltsbibliographien von
Kongreßschriften werden nicht umhin können, zusätzlich zu den einzelnen Titeln
sowohl Anlaß als auch Veröffentlichung
hinreichend zu berücksichtigen
| zurück zum Einzeltitelverzeichnis |
| zurück zum Inhaltsverzeichnis |
| 11.4.2.
Kongreßschriftenverzeichnisse im einzelnen 11.4.2.1. Kataloge und Bibliographien, die Kongreßschriften als Ganzes verzeichnen |
| Stand: Juni 2003 |
MF GKS
Gesamtverzeichnis der Kongreßschriften in
Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland [Mikroform]: Schriften von und zu
Kongressen, Konferenzen, Kolloquien, Symposien, Tagungen, Versammlungen und
dergleichen, mit Bestandsnachweisen. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer
Kulturbesitz. Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut,
1.1986-12.1997.
Quellen:
Meldungen von ca. 200 deutschen
Bibliotheken
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Gesamtkatalog
Anlage:
im Hauptteil formal A-Z (TA RAK-ähnlich),
Stichwortregister
Berichtszeit:
1959-1990 ausländische
Kongresse
1967-1990
internationale
Kongresse
1971-1990
deutsche
Kongresse
Umfang:
104.000 Kongreßschriften mit 335.000
Bestandsnachweisen
Schriftenklassen/Mediengattungen:
selbständig und unselbständig erschienene Schriften zu
Kongressen,
Konferenzen,
Kolloquien, Symposien, Tagungen, Versammlungen usw., nicht:
Parlamentaria,
Sitzungsdokumente
zwischenstaatlicher Organisationen (UN), Materialien von
Aktionärsversammlungen
von
Firmen, isoliert veröffentlichte Einzelbeiträge von
Kongreßteilnehmern
Besonderheit:
- erschien
zunächst in gedruckter Form
*
Grundwerk 1976
* Supplement
1980
* Anschluß-Supplement
1982
Gregory
International
congresses and conferences, 1840-1937. A union list of their publications
available in libraries of the United States and Canada. Ed.: Winifred Gregory.
New York:
1938.
Quellen:
Meldungen von ca. 110 Bibliotheken der USA und
Kanadas
Anlage:
Hauptteil nach dem Alphabet der Kongreßnamen,
Schlagwortregister
Berichtszeit:
1830-1937
Umfang:
9.000 Kongreßschriften zu 4.000
Kongressen
Schriftenklassen/Mediengattungen:
nur internationale Kongreßschriften, sowohl einmalige als
auch
periodische;
nicht: Völkerbund
ICP
Index to Conference
proceedings (received). Hrsg.: British library Document Supply Center. Boston
Spa:
1964-.
Quellen:
Bestand des BLDSC und weiterer britischer
Bibliotheken
Erscheinungsweise:
monatlich, Jahres- und
Mehrjahreskumulationen
Anlage:
im Hauptteil nach
Stichwörtern
Berichtszeit:
1950-
Umfang:
jährlich ca. 16.000 Titel; 1996: 360.000
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Kongreßschriften von Kongressen aller Organisationsstufen,
einmalige,
periodische,
aus allen Ländern (Dominanz englischsprachiger
Titel)
Besonderheiten:
- in Printform, in
Mikroform, als CD-ROM und online:
* Papierausgabe: Grundwerk 1974, Erwerbungsjahre 1964-1973, monatlich mit
Jahreskumulation
* Mikrofiche:
Kumulation der Erwerbungsjahre 1964-1988, anschließlich Jahres-
und
Mehrjahreskumulationen
* CD-ROM: "Boston Spa Conferences" (BER
1991-1997)
* Online:
"ProceedingsFirst" oder "PapersFirst" (BER 1993-) und Conference Collection.
(1800- );
(=Bestand
des Document Supply Center in Boston Spa März 1996: 360.000
Titel);
Zugang über
BLPC: http://blpc.bl.uk/
-
Grundwerk erschien in Papierform, umfaßte Erwerbungsjahre 1964-1973,
Berichtszeitraum geht bis 1950 zurück
Pip
Proceedings in print.
Mattapan, Mass.:
1964-.
Erscheinungsweise:
zweimonatlich,
Jahresregister
Konzeption:
bis 1966 fachliche Beschränkung auf Raumfahrt, Naturwissenschaften, Technik,
Medizin,
seit
1967 auf alle Disziplinen
ausgedehnt
Anlage:
bis 1981 Zweiteilung in "current entries" (der letzten beiden Jahre) und
"retrospective
entries"
(der
letzten 5-8 Jahre); im Hauptteil nach Kongreßthemen, d.h. Stichwörtern zum
Thema;
Kreuzregister
(Herausgeber,
Stichwörter, Körperschaft, englische
Schlagwörter)
Berichtszeit:
1945-
(Tagungsjahre)
Umfang:
Jahrgänge 1-20: 43.000
Titel
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Kongreßschriften von Kongressen aller Organisationsstufen,
einmalige,
periodische,
aus allen Ländern; nicht: Preprints
ProceedingsFirst
ProceedingsFirst.
OCLC.
Erscheinungsweise/Update:
14tägig
Berichtszeit:
1993-
Umfang:
65.000 Kongreßschriften (1997)
InterDok
Directory of
published proceedings. White Plains, N.Y.:
1.1965/66-.
Erscheinungsweise:
10 Monatshefte (SEMT) mit Jahres- und Fünfjahreskumulationen der
Register;
vierteljährlich
(SSH) mit Jahreskumulation der Register und Vierjahreskumulation des
Titelmaterials
Anlage:
Hauptteil chronologisch nach Tagungsdaten (Jahr, Monat), darunter nach dem
Alphabet
der
Tagungsorte;
Register der Herausgeber, Tagungsorte, sowie Sachregister (Körperschaften
und
Stichwörter
aus Sachtitel,
Kongreßnamen)
Berichtszeit:
1964-
(Tagungsjahre)
Umfang:
3.500 (1982/83 SEMT); 1.500 (1983
SSH)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
Kongreßschriften von Kongressen aller Organisationsstufen,
einmalige,
periodische,
aus allen Ländern; auch Preprints und selbständige
Kongreßschriften
Besonderheiten:
- 1967/68
Teilung in
* Series SEMT:
Science, engineering, medicine, technology
* Series SSH: Social sciences, humanities
-
Berichtszeit jedes Jahrgangs erstreckt sich auf 5-8 Jahre
- sehr genau und zuverlässig
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| 11.4.2.2. Kongreßschrifteninhaltsverzeichnisse |
| Stand: Juni 2003 |
IJBK
Internationale
Jahresbibliographie der Kongreßberichte. Osnabrück: Dietrich,
1987-1997.
Erscheinungsweise:
jährlich
Anlage: *
Teil A monographische Kongreßberichte im Alphabet der Schlagwörter und
Aufführung
aller
enthaltenen Beiträge im Alphabet deutscher
Schlagwörter
*
Teil B Schlagwörter aus Teil A nach 16
Fachgruppen
*
Teil C Beiträge aus den Kongreßberichten nach deutschen
Schlagwörtern
*
Teil D Schlagwörter aus Teil C nach 16
Fachgruppen
*
Teil E
Verfasserregister
Berichtszeit:
1984-1994
Umfang:
ca. 1.200 Kongreßberichte
jährlich
Schriftenklassen/Mediengattungen:
monographische Kongreßberichte; hier nicht:
Kongreßberichte
innerhalb
von Zeitschriften (sind in IBZ)
Besonderheiten:
- auch als CD-ROM vertrieben (3.500.-), mit Berichtszeit 1984-1994 und
Suchkriterien: Sachgebiete, Titel,
Erscheinungsjahr, Autor, Erscheinungsort, Verlag, ISBN,
Herausgeber
- komplizierte
Erschließung
- erfaßt nur Bruchteil der Kongreßberichte
(vermutlich mit 1.200 nur 20% von geschätzten 6.000
jährlich)
- Printversion mit Jg. 1994 (1997)
eingestellt
IJBK-CD-ROM
Internationale Jahresbibliographie
der Kongreßberichte. Osnabrück: Dietrich, ca.
1999-.
Erscheinungsweise:
jährlich
Suchkriterien:
Stichwort, Schlagwort (deutsch, englisch, italienisch), Kongresstitel,
Beitragstitel,
Autor,
Sachgebiet, Erscheinungsjahr, Verlag, Sprache,
Basisklassifikation
Suchtechniken:Boolesche
Operatoren, Trunkierung,
Suchgeschichte
Berichtszeit:
1995-
Umfang:
Ausgabe 1995-2000:
252.000 Einzelbeiträge aus 10.300
Kongressberichten;
jährlicher Zuwachs 2.000
Kongressberichte
Mediengattungen:
monographische Kongreßberichte; hier nicht: Kongreßberichte innerhalb
von
Zeitschriften
(sind in
IBZ)
Preis:
928 €
Besonderheiten:
- erscheint seit Jg. 1994
(1997) nicht mehr in Printform
- Zählung der CD-Variante
orientiert an Buchedition: 17. Jg. 2001 (BER 1995-2000)
-
Retroausgabe 1984-1994 € 1.794.
- auf europäische
Kongresse begrenzt
IJBK-Online
Internationale Jahresbibliographie
der Kongreßberichte.
URL: http://www.gbv.de/
Quellen:
Erscheinungsweise:
halbjährliche
Updates
Konzeption:
Suchkriterien:
Stichwort, Gesamttitel Serie/Zeitschrift, Sachgebiet, Erscheinungsjahr, -ort,
Autor, Verlag, ISSN,
Basisklassifikation
Suchtechniken:Boolesche
Operatoren, Trunkierung,
Suchgeschichte
Berichtszeit:
1984-
Umfang:
859.000 erschlossene Einzelbeiträge von mehr als 23.000 Kongreßberichten
(Juni2003);
jährlicher
Zuwachs
2.000
Kongreßberichte
Mediengattungen:
monographische Kongreßberichte; hier nicht: Kongreßberichte innerhalb
von
Zeitschriften
(sind in
IBZ)
Preis:
928 €
Besonderheiten:
- erscheint seit Jg. 1994
(1997) nicht mehr in Printform
- auf europäische Kongresse
begrenzt
- Mengengerüste der
Kongressberichte:
* 78% in
englischer Sprache
* 17% in
deutscher Sprache
* 5% in 22
weiteren Sprachen
ISTP
Index to scientific and
technical proceedings. Philadelphia: ISI,
1978-.
Erscheinungsweise:
monatlich,
Jahreskumulationen
Konzeption:
Beschränkung auf Naturwissenschaften, Technik,
Medizin
Anlage:
Hauptteil: Kongreßschriften mit Aufführung aller Beiträge, 6 weitere Indizes:
Autorenregister,
permutierendes
Stichwortregister, Register veranstaltender Körperschaften ("sponsor index"),
Register
der
Tagungsorte, Kongresse nach Fachgebieten, Register der Körperschaften, bei denen
Autoren
beschäftigt
sind
Berichtszeit:
1975-
(Tagungsjahre)
Umfang:
4.800 Kongreßberichte mit 210.000 Beiträgen pro Jahr
(1997)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
monographische und periodische Kongreßschriften aus
allen
Ländern
und in allen Sprachen
ISTP-CD-ROM
Index to
scientific and technical proceedings. Philadelphia: ISI, 1994-.
CD-ROM.
Erscheinungsweise:
vierteljährlich, kumuliert bis maximal 5
Jahre
Konzeption:
Beschränkung auf Naturwissenschaften, Technik,
Medizin
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren,
Trunkierung
Berichtszeit:
1994-
Umfang:
26.000 Kongreßberichte mit 1 Million Beiträgen (1997); vierteljährlicher Zuwachs
3.500
KB
und
47.000
Beiträge
Mediengattungen:
monographische und periodische Kongreßschriften aus allen Ländern und in
allen
Sprachen
Host:
DIMDI
Besonderheiten:
- Online-Datenbank umfaßt
alle Daten der Printausgabe seit 1978, ab 1997 auch suchbare Abstracts,
wöchentliches
Update
ISSHP
Index to social
sciences and humanities proceedings. Philadelphia: ISI,
1979-.
Erscheinungsweise:
vierteljährlich,
Jahreskumulationen
Konzeption:
Beschränkung auf Geistes- und
Sozialwissenschaften
Anlage:
Hauptteil: Kongreßschriften mit Aufführung aller Beiträge, 6 weitere Indizes:
Autorenregister,
permutierendes
Stichwortregister, Register veranstaltender Körperschaften ("sponsor index"),
Register
der
Tagungsorte, Kongresse nach Fachgebieten, Register der Körperschaften, bei denen
Autoren
beschäftigt
sind
Berichtszeit:
1975-
(Tagungsjahre)
Umfang:
3.600 Kongreßberichte mit 24.000 Beiträgen pro Jahr
(1997)
Schriftenklassen/Mediengattungen:
monographische und periodische Kongreßschriften aus
allen
Ländern
und Sprachen
ISSHP-CD-ROM
Index
to social sciences and humanities proceedings. Philadelphia: ISI, 1990-.
CD-ROM.
Erscheinungsweise:
vierteljährlich
kumulierend
Konzeption:
Beschränkung auf Geistes- und
Sozialwissenschaften
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren,
Trunkierung
Berichtszeit:
1990-
Umfang:
24.000 Kongreßberichte mit 200.000 Beiträgen (1997); vierteljährlicher Zuwachs
1.300
KB
mit
6.200
Beiträgen
Mediengattungen:
monographische und periodische Kongreßschriften aus allen Ländern und
Sprachen
Host:
DIMDI
Besonderheiten:
- Online-Datenbank umfaßt
alle Daten der Printausgabe seit 1978, verfügt ab 1997 auch über suchbare
Abstracts,
wöchentliches Update
Zwei Datenbanken zu Kongreßschrifteninhalten sind im Aufbau und werden die gedruckten Bibliographien bzw. CD-ROM-Ausgaben später überflüssig machen:
PapersFirst
PapersFirst.
OCLC.
Quellen:
Datenbank ProceedingsFirst
von OCLC mit 65.000 Kongreßschriften
(1997)
Erscheinungsweise:
14tägiges
Update
Konzeption:
international, fachlich
universell
Berichtszeit:
1993
Umfang:
2,1 Millionen Beiträge zu Kongreßschriften (1997)
inside
conferences
Inside conferences. BLDSC. CD-ROM und
online.
Quellen:
Datenbank "Index of Conference Proceedings" von BLDSC mit 360.000 Beiträgen
(1996)
Erscheinungsweise:
vierteljährlich mit
Jahreskumulationen
Konzeption:
international, fachlich
universell
Berichtszeit:
1994-
Umfang:
70.000 Konferenzberichte (1997); jährlicher Zuwachs 16.000 KB und 500.000
Beiträge
DB-VAD
Deutsche
Bibliographie. Verzeichnis Amtlicher Druckschriften. Frankfurt/Main:
1957-1985.
Quellen:
DB-Reihe
A und Reihe
B sowie dort fehlende
Nachträge
Erscheinungsweise:
zweijährlich, mit Ausnahme einer Vierjahresausgabe
1977-1980
Konzeption:
Territorialkonzeption (BRD und
West-Berlin)
Anlage:
Untergliederung im Hauptteil in vier Gruppen: Bund, Länder, Kommunen, Kirchen;
innerhalb
nach
dem Alphabet der amtlichen Stellen, dann nach Titelalphabet; Erschließung durch
je
ein
Behördenregister,
ein Ortsregister und ein kombiniertes Verfasser-, Titel- und
Stichwortregister
Berichtszeit:
1957-1982
Umfang:
Schriftenklassen/Mediengattungen:
1957-1976: Monographien, Serien, Serienstücke,
Zeitschriften
(maximal),
Karten; 1977-1982: Zeitschriften nur noch mininmal, keine Karten und
Ausstellungskataloge
mehr
Besonderheiten:
- Veröffentlichungen der Behörden, Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des
öffentlichen Rechts sowie
der wichtigsten
halbamtlichen Stellen in der BRD und West-Berlin bis 1982
- ausgenommen sind Schriften von Akademien, Universitäten, Hochschulen, und
Schulen, ferner halboffizielle
Publikationen
der unteren Verwaltungsebene von Bund und Ländern, Veröffentlichungen von
Gemeinden mit
weniger als 100.000 Einwohnern,
sowie (ab 1977) Ausstellungskataloge und Karten
- VAD
wurde eingestellt, statt dessen werden die in den Reihen A und B angezeigten
Amtsdruckschriften mit
einem voranstehenden
Paragraphenzeichen gekennzeichnet
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| 11.5.
Übersetzungsbibliographien 11.5.1. Allgemeines |
| Stand: August 2001 |
Typen von Übersetzungsbibliographien:
-
Übersetzungsbibliographie als internationale
Allgemeinbibliographie
*
Übersetzungen zwischen vielen oder allen Sprachen
-
Übersetzungsbibliographie in nationalbibliographischer
Konzeption
* Übersetzungen aus
einer Sprache in alle anderen
= Nachweis der
internationalen Bedeutung der nationalen Buchproduktion
-
Verzeichnung der Übersetzungen von einer Sprache in eine bestimmte andere
Sprache (Minimalkonzeption)
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| 11.5.2. Internationale Übersetzungsbibliographien |
| Stand: Juni 2003 |
Index
translationum
Index translationum. Répertoire international des
traductions. Hrsg. UNESCO. Paris. Nr. 1-31.1940. NS 1. 1948-39. 1986 (1992)
(Printausgabe).
Quellen:
Datenlieferung der jeweiligen nationalbibliographischen
Zentren
Erscheinungsweise:
jährlich
Konzeption:
Übersetzungen aus allen Sprachen in alle Sprachen, von Schriften aus allen
Fachgebieten
Anlage:
Alphabet der französischen Staatennamen, dann nach 10 UDC-Oberklassen;
Übersetzerregister
erst
ab
1979
Berichtszeit:
1932-1940,
1948-1986
Umfang:
1,3 Mio Titel (2002)
Besonderheiten:
-
Berichtslücke 1940-1947
- noch nicht alle Staaten
beteiligen sich an dem Projekt
- seit Ende 2002
kostenloser Zugang über das Web: http://www.unesco.org/culture/xtrans/
Index translationum
(CD-ROM)
Index translationum. Répertoire international des
traductions. Hrsg. UNESCO. Paris 1994-
(5.1998).
Quellen:
Datenlieferung der jeweiligen nationalbibliographischen
Zentren
Erscheinungsweise:
jährlich
(geplant)
Konzeption:
Übersetzungen aus allen Sprachen in alle Sprachen, von Schriften aus allen
Fachgebieten
Suchkriterien:
Verfasser, Herausgeber, Übersetzer, Erscheinungsland, Erscheinungsjahr,
Sprache
der
Übersetzung und des Originals, Verlag, Hauptklassen der DK, Sachtitel und
Stichwort aus
Original
und
Übersetzung
Suchtechniken:
Boolesche Operatoren, Kontextoperatoren,
Indexrecherche
Berichtszeit:
1979-(1998)
Umfang:
mehr als 1 Mio. Titel
Besonderheiten:
- ersetzt
die gedruckten Bände 1979-1986
- ca. 100 Länder beteiligen
sich
- Schwerpunkt liegt auf
Belletristik
- über Host ECHO ist Quelldatenbank
erreichbar (vierteljährliche Aktualisierung)
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| 11.5.3. Nationale Übersetzungsbibliographien |
| Stand: August 2001 |
Bibliographie der Übersetzungen
deutschsprachiger Werke
Bibliographie der Übersetzungen
deutschsprachiger Werke. Verzeichnis der seit 1951 erschienenen und in der
Deutschen Bücherei vorhandenen Schriften. Leipzig
1.1954-37.1990.
Quellen:
Zugänge der Deutschen
Bücherei
Erscheinungsweise:
vierteljährlich mit
Jahresregister
Konzeption:
Übersetzungen deutschsprachiger Werke in alle anderen
Sprachen
Anlage:
formal nach Sprachen, dann nach 5 Sachgruppen; Verfasser- und
Verlagsregister
Berichtszeit:
1951-1990
Besonderheiten:
- soll deutschen
Verlagen zeigen, welche Verlage im Ausland deutsche Übersetzungen
herausbringen
- soll Verlage und Übersetzer im Ausland
darüber informieren, welche deutschsprachigen Werke bereits
in
welchen Sprachen erschienen sind
GVÜ
Gesamtverzeichnis der
Übersetzungen deutschsprachiger Werke: (GVÜ). bearb. von Willy Gorzny. 12 Bde.
München:
1992-1995.
Quellen:
Bibliographie der Übersetzungen deutschsprachiger Werke Jg.
1-37
Konzeption:
Übersetzungen deutschsprachiger Werke in alle anderen
Sprachen
Anlage:
formal nach Verfassern und ggf. Sachtiteln, innerhalb der Autoren nach dem
Alphabet
des
deutschsprachigen
Originaltitels und der Übersetzungssprache, Sprachenregister, Namenregister
Berichtszeit:
1951-1990
Umfang:
80.000 Titel
Besonderheiten:
- Umfang der
insgesamt erfaßten Übersetzungen wird auf weniger als ein Drittel geschätzt
(Bsp. Hölderlin)
- besonders intensiv verzeichnet:
Klassiker des Marxismus-Leninismus
- Sprachenregister (Bd.
10):
* Alphabet der 93
Zielsprachen (Abchasisch bis Zulu)
* innerhalb zunächst Sachtitel, dann Verfasserwerke
* Kurztitelangabe: Verfasser, gekürzter Sachtitel,
Erscheinungsjahr
- Namensregister (Bd.
11-12):
* umfaßt alle in der
Titelaufnahme genannten Personen (Übersetzer, 2. und 3. Verfasser,
Herausgeber,
Bearbeiter, Illustrator, Vorwortschreiber usw.)
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