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Studium Studiengänge Informationswirtschaft
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Der Studiengang Informationswirtschaft

Einführung in den Studiengang Informationswirtschaft

Zulassungsvoraussetzungen

Grundpraktikum

Studienordnung und Praxissemesterordnung

Studieninhalte

Graphische Darstellung

Studienverlauf
Studienbeginn, Regelstudienzeit, Praxissemester
Diplomprüfungsordnung (DPO)

 

Einführung in den Studiengang Informationswirtschaft

Der Studiengang Informationswirtschaft wird in dieser Form erstmalig an einer Fachhochschule in Deutschland angeboten. Seiner Einführung ging die Beobachtung voraus, dass die Planung von Informationsabläufen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, die effiziente Speicherung von Informationsinhalten, die Wiederverwendung bereits gespeicherter Informationsressourcen mehr und mehr zu einem Unternehmensziel sowohl in Wirtschaftsunternehmen als auch in Einrichtungen der öffentlichen Hand wird. Dementsprechend orientiert sich der Studiengang Informationswirtschaft am Berufsfeld der Informationsabteilungen in privatwirtschaftlichen Unternehmen oder in Einrichtungen der öffentlichen Hand. Eine wesentliche Aufgabe dieser Abteilungen besteht darin, die jeweiligen Betriebsziele durch Optimierung der innerbetrieblichen Informationsflüsse, -bereitstellung und -speicherung zu unterstützen.

Informationswirtschaft durchzieht aufgaben- und funktionsorientiert alle Produktions-, Administrations- und Marketingbereiche von Unternehmen, aber auch von öffentlichen Institutionen. In diesem Berufsfeld geht es darum

  • den Informationsbedarf eines Betriebes zu erkennen

  • die betrieblichen Informationsabläufe zu planen

  • und unter Einsatz geeigneter Hilfsmittel in Informationssystemen zu realisieren

  • betriebsinterne Informationen zu sammeln und aufzubereiten

  • sowie externe Informationen zu beschaffen und in das betriebliche Informationssystem zu integrieren

Dabei muss das Ziel größtmöglicher Wirtschaftlichkeit beachtet werden. Vorrangiges Merkmal des Studienganges Informationswirtschaft ist die Kombination bewährter dokumentarischer Methodik mit neuer informations- und kommunikationstechnischer Ausstattung unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, die sich unter dem Schlagwort Wirtschaftlicher Umgang mit Information zusammenfassen lässt.

Für den Studiengang Informationswirtschaft werden aus den oben genannten Faktoren folgende Schlüsse gezogen: Studierende sollen anwendungsbezogen auf Aufgaben vorbereitet werden, bei denen Unternehmen oder andere Einrichtungen den Produktionsfaktor "Information" neben anderen Produktionsfaktoren einsetzen, um das Unternehmensziel zu erreichen.


Im einzelnen ergeben sich folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die der Studiengang ausbilden will:

  • Planung, Organisation und Gestaltung von Informationsabläufen in Unternehmen (bzw. anderen Institutionen)

  • Integration externer Informationsressourcen in innerbetriebliche Informationsabläufe;

  • Gewinnung interner und externer Informationen sowie deren Bereitstellung an

  • jedem Arbeitsplatz im Rahmen eines innerbetrieblichen Informations- und Kommunikationskonzeptes

  • Beherrschen von Methoden zur Produktion, Speicherung, Distribution, zum Retrieval und Aufarbeiten aller Art von Informationsinhalten

  • Umgang mit Dokumenten und Daten in Text, Bild, Ton, Bewegtbild bzw. Multimedia, insbesondere in elektronischen Formen;

  • Kompetenz in der Bewertung von Hardware-, Software- und Telematikprodukten;

  • kommunikative Kompetenz (Analyse des Informationsbedarfs und der zielgruppenspezifischen Aufbereitung von Informationen).

Diese Berufskompetenzen bieten ein breites Spektrum beruflicher Einsatzmöglichkeiten, für das sich allerdings noch kein geschlossenes Berufsbild herauskristallisiert hat. Seine Bedeutung wird seitens befragter Unternehmen jedoch überwiegend positiv eingeschätzt. Die längerfristigen Prognosen sind sogar deutlich besser als es der aktuelle Bedarf vermuten lässt.

Erwartete Kenntnisse und erwünschte Interessen:

Informationswirte müssen sich mit ihrem Profil erst noch im Arbeitsmarkt einführen. Die erwarteten Kenntnisse liegen- bezogen auf Schulfächer- in den Bereichen Mathematik bzw. Informatik, Wirtschaft und Sprachen. Sowohl der Analyse komplexer Zusammenhänge als auch den Entwicklungen der Informationstechnik sowie den damit verbundenen gesellschaftspolitischen Zusammenhängen sollten die Studierenden der Informationswirtschaft großes Interesse entgegenbringen.



Zulassungsvoraussetzungen

Es gibt zwei Zulassungsvoraussetzungen:

1. Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung.

2. Ableistung eines vierwöchigen Grundpraktikums in einem Unternehmen der Informationswirtschaft bzw. in der informationswirtschaftlichen Einheit eines Unternehmens oder einer Behörde eigener Wahl.

Das vierwöchige Praktikum ist vor Aufnahme des Studiums abzuleisten und bei der Einschreibung nachzuweisen. In begründeten Fällen kann eine Ausnahme hiervon zugelassen werden; der entsprechende Nachweis ist in der Regel jedoch spätestens zu Beginn des 2. Semesters zu führen.

 

Studienordnung und Praxissemesterordnung

Download der Studien- und Praxissemesterordnung incl. Mustervereinbarung (als pdf)

Antrag auf Genehmigung einer Praxissemesterstelle (als pdf)

Anlage 2 - Fächerbeschreibungen und Prüfungsgebiete in [Deutsch] und [Englisch]

 

Studieninhalte

Auf den folgenden Gebieten werden Lehrveranstaltungen angeboten:

A: Informationswissenschaft
B: Wirtschaft
C: Information Indexing & Retrieval
D: Informations- und Kommunikationstechnik
E: Informationsmarketing
F: Betriebliches Informationsmanagement
G: Globale Strukturen der Informationswirtschaft
H: Informationsinhalte
K: Information Engineering

Einen Überblick über die einzelnen Schwerpunktfächer gibt Ihnen die graphische Darstellung.

 

Studienverlauf

Studienbeginn:
Eine Studienaufnahme ist nur im Wintersemester möglich. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

Regelstudienzeit:
Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester, das Gesamtstundenvolumen umfasst 144 Semesterwochenstunden.

Das Grundstudium wird nach 3 Semestern durch die Zwischenprüfung abgeschlossen.

Ein Praxissemester soll im 5. Semester absolviert werden.
Die Praxissemesterordnung kann hier heruntergeladen werden, eine Mustervereinbarung über die Ableistung eines Praxissemesters hier.

Das 8. Semester ist für die Diplomarbeit vorgesehen.

Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums wird der Diplomgrad "Diplom-Informationswirtin" bzw. "Diplom-Informationswirt" mit dem Zusatz "Fachhochschule" [Kurzform: "Dipl.-Inf.Wirtin. (FH)" bzw. "Dipl.-Inf.Wirt. (FH)" ] verliehen.

Die Übersicht des Studienverlaufsplans kann hier heruntergeladen werden.

 

Diplomprüfungsordnung (DPO)

Die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Informationswirtschaft der Fachhochschule Köln vom 14. August 1998 wurde im Amtsblatt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.
Die Diplomprüfungsordnung kann hier heruntergeladen werden.

 

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